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Oslo Gospel Choir – Hintergründe zum Titel Holy is the lamb

Sunday, December 3rd, 2017

Auch “Holy is the lamb” gehört in das Repertoire des Oslo Gospel Choirs und ist ein typischer Worshipsong. In welche Jahreszeit er genau reinpasst ist ein bisschen unklar. Spontan könnte man ihn als Ostergospel meinen, wenn an das Osterlamm denkt. Wenn man allerdings an die Unschuldigkeit und vielleicht die Unschuldigkeit eines Babies denkt, dann Weihnachten und die Geburt von Jesus.

heilig, heilig
heilig, heilig
heilig, heilig
ist das Lamm Gottes

würdig, würdig
würdig, würdig
würdig, würdig des Lobes
ist das Lamm Gottes

Jesus, jesus
Jesus, jesus
Jesus, jesus
ist das Lamm Gottes

Ich lebe mein Leben für dich
Ich lebe mein Leben für dich
Ich lebe mein Leben für dich
das Lamm Gottes

heilig, heilig
heilig, heilig
heilig, heilig
ist das Lamm Gottes

Vom Lateinischen betrachtet, dann sagt dieser Titel genau das Selbe aus – Agnus Dei.

Foto: Andreas Faessler

Das Lamm Gottes oder lat. Agnus Dei ist ein altes christliches Symbol. Wir kennen es vorallem als Osterlamm.

Die Predigt erklärt uns allerdings, dass man das Lamm Gottes bereits für die Geburt von Jesus nehmen kann und es hier auch stellvertrend für das Wort bzw. später das Jesuskind sehen kann, dass als so reines Baby in  einer Krippe liegt. Irgendwoher hatte ich mal gehört, dass man bei Geburt frei von Sünde sein soll, dass man allerdings ab dem nächsten Moment schon anfällig wird Sünden zu begehen. Wie man es noch deuten kann beschreibt ein Predigttext zu Johannes 1, 25-43

Das Video verdeutlicht wie sehr Eltern ihr Vertrauen in Gott setzen können, wenn sie erfahren, dass der eigene Sohn an einer
schweren Leberkrankheit erkrankt ist und wenn er nicht bald ein neues Organ erhält nicht mehr lange zu leben hat. Allerdings ist es nicht einfach einen Teil eines Organs zu spenden, dass man dringend selbst benötigt und man hat nur eine Leber. Bei einer Niere sieht es da schon anders aus, davon hat man 2 und man kann auch mit nur einer leben.

Der Vater hatte vor seiner Einwilligung zur Entnahme von Lebergewebe ein Testament verfasst. Es stellt sich allerdings die Frage, wann fasst ein Mensch einen Entschluß ein Thestament aufzusetzen. In dem Moment, wenn er den Eindruck hat, die Entscheidung über sein Leben wurde an jemanden abgegeben, den er für würdig hält, dieses guten Gewissens entscheiden zu können. Auch das Beispiel einer Nierentransplantation wird in dem Video beschrieben und wie sich die Tochter nach der Transplantation fühlt.

Wie kann man es am besten erklären was die Textzeile “Ich lebe mein Leben für Dich”, gemeint ein Leben für Gott zu leben. Am einfachsten ist das wohl mit einem Video erklärt, in dem eine Atheistin zu Wort kommt, die sich plötzlich zur Christin bekannt hat. Einfach mal das Video auf sich wirken lassen.

Oslo Gospel Choir – Hintergründe zum Titel father

Friday, September 2nd, 2016

Vom Oslo Gospel Choir weis man ja, dass er zwar Blackgospel singt, sich allerdings sehr stark auch dem Lobpreis verschrieben hat und viele gefühlvolle Balladen singt. Der Titel “Father” ist ein solcher.

Vater
Wir treten vor Dein Angesicht
Um Deinen Namen zu erheben
Vater
Du bist würdig der Herrlichkeit
Du bist des Lobes würdig
Schöpfer von allem
Der Grund für uns zu singen
Du bist erhaben allmächtiger König
Wir preisen deinen Namen für immer
Halleluja, Halleluja, Halleluja
Wir beten dich an
Vater
Wir tretem vor Dein Angesicht
Um Deinen Namen zu erheben
Vater
Du bist würdig der Herrlichkeit
Du bist des Lobes würdig

Der Song “father” einer von so einigen Worshipsongs aus der Feder von Tore W. Aas gehört zur Kategorie “Gott, wir möchten mal danke sagen”. Ein tüpischer Lobpreissong. Man begegnet bewußt Gott und man macht dies nicht so wie zum Beispiel morgens, wenn man bei der Arbeit seine Arbeitskollegen begrüßt. Man tritt bewußt vor den Herrn, um ihm zu sagen, dass er etwas ganz besonderes ist.Vohn ihm, dem Herren gehen große Taten aus, die man ausdrücklich mal betonen möchte.

Schnell wird man beispielsweise an “How great is our god” von Chris Tomblin oder an den noch bekannteren Titel, der u. a. von Donnie McClurkin gesungen wird “Lord we lift your name on high” erinnert, die alle die gleiche Kernaussage haben, wie bedeutend ist eigentlich Gott, vorallem wenn man die Titelüberschrift von dem Chris Tomblin-Titel direkt übersetzt oder eben bei dem Titel von Donnie McClurkin wo im übertragenen Sinne gemeint wird, dass wir den Namen Gott mal fett und Großbuchstaben setzen, um ihn besser kenntlich zu machen.

Die Textstelle “Schöpfer von Allem” bezieht sich auf eine Bibelstelle von Jeremia. In einer Predigt von P. Martin Löw wird sich auf Jeremia und seine Aussage Gott sei ein Töpfer gewesen eingegangen. Das wird auch der Grund sein, warum Bishop T. D. Jake seine Gospelkirche “Potter’s house” genannt hat. Und im übertragenen Sinne kann man dann auch von Schöpfer sprechen, denn der Töpfer erschafft an seiner Drehscheibe durchaus Ton- oder Keramikkunstwerke.

Aus dem Grund möchte man dies durch Gesang ausdrücken.

Für den Komponisten des Songs ist Gott nicht einfach nur ein König, der regieren darf. Vielmehr ist er ein König der einfach die Würde hat, über allem steht und der seine Welt, die er selbst erschaffen hat auch würdig ist zu regieren. Und man preist ihn für immer.

Das Wort halleluja kann man sinngemäß übersetzen “so sei es”.

Workshop mit Calvin Bridges und Tore W. Aas in Kehl bei Straßburg

Wednesday, August 10th, 2016

Man glaubt es kaum. Über 60 Jahre und wenn man ihn erlebt, dann meint man
er ist vielleicht gerademal 40. Seine Musikerkarriere starte er Ende der 80er Jahre.

Calvin Bridges

Fotorechte: singing gospel, Zürich

Aus der Wiki ist zu entnehmen, dass er Chorleiter vom Faith Tabernacle Choir ist. Selber ist er allerdings auch als Gospelsänger, Songwriter und Workshopleiter unterwegs.

In Deutschlang kennt man ihn vielleicht von früher von Go Gospel, was es inzwischen allerdings nicht mehr gibt. Andere werden sich sagen – “kenn ich von Chosen”. Seine Heimat ist Chicago. Hier lädt er sehr oft über die Creative Kirche Gospelbegeisterte ein, um seine Heimatstadt und die Gospelszene von Chicago erleben und kennenlernen zu können.

Tore W. Aas

Fotorechte: singing gospel (Zürich)

Bei Tore W. Aas kommt einem gleich Gründer des Oslo Gospel Choirs und so findet man ihm auch über Google. Seinen Chor hatte er 1988 gegründet und leitet seinen etwa 30 Stimmen starken Chor heute noch. Seine Idee damals, er wollte einfach Menschen aus verschiedenen Gemeinden zusammen bringen, was er in einem Interview mit dem ERF verrät. Als er beispielsweise nach dem Lied “Shine your light” gefragt wurde antwortete er, dass dies für ihn die Hauptbotschaft ist. Er möchte gerne zur Ehre Gottes singen können und dies durchaus sein ganzes Leben lang. Allerdings verrät er weiter, dass ihm auch jeden Tag Emails erreichen wo ihm für seine Musik gedankt wird, dass diese ermutigen würde und manch einer dabei eine Erfahrung mit Gott hatte.

Aufgrund eines Jubiläums hat sich der Gospelchor Jo’s Voice, der zweite Chor, der von Friedhelm Matter und das Team von Gospeltime, einer Arbeitsgemeinschaft der Johannisgemeinde in Kehl entschieden wieder einen Gospelworkshop anzubieten. Diesmal eben mit Tore W. Aas und Calvin Bridges. Bislang ist das Programm, was gesungen wird gut durchmischt. Es sind besinnliche Nummern wie das “Days of Eliah”, bekannt von Donnie McClurkin und das “I can go to god in Prayer” was von Albertina Walker gesungen wird.

Vom Oslo Gospel Choir ist jedenfalls “In your arms” dabei. Anfang August hatte das Team von Gospeltime schon ein paar Songs genannt, die gesungen werden. Allerdings war beigefügt, es wird noch mehr geben. Darf man dann gespannt sein welche. In Kehl ist man jedenfalls auf jede Menge Gospelbegeisterte eingestellt und man will natürlich auch für das leibliche Wohl sorgen. Mittags hat man allerdings das Problem, das offensichtlich der Platz nicht ausreicht und man da schon nacheinander zum Essen gehen muss. Allerdings das sollte ja das kleinere Übel sein. Was bei Gospelworkshops zählt ist ja das Gemeinschaftserlebnis und das wird man mit Sicherheit dort haben.

Für Gospelbegeisterte, die noch dabei sein möchten – schnell sein, der Workshop ist fast voll und sich über die Homepage von Jo’s Voice anmelden. Der Workshop geht von 21. bis 23. Oktober und schließt mit einem Abschlußkonzert in der Marienkirche in Kehl ab. Der Workshop selbst in der Johanneskirche, Johannesstr. 1a in Kehl statt. Die Kirche befindet sich etwas außerhalb, bitte nicht mit Johannis-Nepumuk verwechseln.

Gospel von der Baar im Markgräfler Land

Friday, May 6th, 2016

Freude ist ihr Programm. So beschreiben sich die etwa 40 Sängerinnen und Sänger vom Gospelchor “Voices of Joy” aus Villingen-Schwenningen selbst. Ihr Repertoire überwiegend der Blackgospel von Kirk Franklin und den amerikanischen Gospelgrößen. Allerdings es tauchen auch bekannte Komponisten aus Dänemark, Schweden und Norwegen wie Hans-Christian Jochimsen, Joakim Arenius und Tore W. Aas auf.

Wenn man sich so auf der Homepage des Chores umschaut, dann stellt man fest, dass der Chor durchaus häufig auftritt. Allerdings ist es nicht nur auf den Bereich Baar und Heuberg beschränkt. Wenn man genauer hinschaut, dann entdeckt man schon mal Konzerte in Köln und München. Zuletzt war der Chor im südwestlichen Dreiländereck in Steinen im Wiesental zu erleben.

Blättert man so durch die Homepage des Chores, so stellt man fest, dass der Chor durchaus gerne unterwegs ist. Im Jahr 2016 hatte er bereits ein Konzert in Bad Dürrheim gegeben und hatte auch schon mit dem Landesgospelchor von Baden-Württemberg Gospelicious ein Konzert gegeben. Konzerte in Neu-Ulm, München und anderen größeren Städten runden die Reiseaktivitäten ab.

Im April 2016 gastierte der Chor in der evangelischen Freikirche in Steinen im Wiesental. Auf ihrem Flyer zum Konzert erwähnte auch der Chor seine fünfköpfige Band.

Fetz Domino geben Kurzkonzert in der Karlsruher Gospelkirche

Friday, May 18th, 2012

“Für den Herrn zu fetzen, das ist was wir lieben” – so drückt sich der rennomierte Gospelchor aus dem Raum Karlsruhe gerne aus.  [noch ein paar weitere Details zum Chor] . Nebenbei sei zu erwähnen, dass sich der Chor auch gerne für Hochzeiten oder Firmenfeiern buchen lässt.

Fast jeden Monat ist der Chor jeweils 2 x zu hören, denn um die 20 Auftritte sind es schon pro Jahr, die Fetz Domino jährlich geben. Und dass die Häuser in der Regel ausverkauft sind versteht sich von selbst. Bei dem tollen Mix aus Titeln von Kirk Franklin, Fred Hammond, Kurt Carr, aber auch Donnie McClurkin, Andrea Croach und sogar Tore W. Aas gibt es sowohl mitreißende sowie gefühlvolle und emotionale Gospel.

Der Chor verfügt zudem über ein gut ausgestattetes Licht- und Tonequipment, dass gerne auch an andere Chöre vermietet wird. Neue Gospelsänger sollte man recht früh beginnen einzufangen. Das haben auch die Fetz Domino erkannt und deswegen gibt es auch den Kindergospelchor Fetz Dominis.

Am Sonntag sind die Fetz Domino um 18:00 Uhr bei einem Kurzkonzert in der Gospelkirche Karlsruhe, wie die Markuskirche am Yorkplatz inzwischen genannt wird, zu hören. Der Eintritt am Abend ist frei.

Fetz Domino, Karlsruhe braucht Dich als musikalischer Leiter

Thursday, April 12th, 2012

Auf 20 Jahre hätte der mitreißende Gospelchor aus Karlsruhe stolz sein können. Und wenn man sich

Video ansieht, dann kann der Chor sich durchaus sehen lassen. Professionell mit Einzelmikros wird gesungen. Sie selber beschreiben sich als quietschvergnügter Gospelchor, der es liebt die Musik so rüber zu bringen, dass sie so richtig in Arme, Beine und den ganzen Körper geht. “Für den Herrn fetzen wir doch gerne mal”.

Durchaus 12 und mehr Konzerte im Jahr gehörten da zur Tagesordnung und hierbei egal ob in einer Sporthalle oder auch Openair. Inzwischen für die Sängerinnen und Sänger auch ganz klar, eigene sechsköpfige Band als auch technisches Equipment, das der Chor auch gerne mal an andere Chöre oder für sonstige Events vermietet.

“Wir wollen das es wuppt”, so äußert sich der Gospelchor Fetz Domino wenn es darum geht was für Songs in aller Regel bei den Konzerten gesungen werden. Aus dem Grund liebt der Chor besonders die Titel von Kirk Franklin, Andrea Crouch, Fred Hammond, Donnie McClurkin aber auch von Tore W. Aas und anderen amerikanischen Gospelgrößen.

Jetzt stellt sich allerdings für Fetz Domino, der inzwischen auch einen Kinderchor, die Fetz Dominis hat die Frage, wer fordert sie jetzt heraus, denn im Moment haben sie keinen Chorleiter.

Fetz Domino sucht derzeit nach einer Persönlichkeit, die bereits Erfahrung mit Gospelchören hat und die Sängerinnen entsprechend bei dem Einstudieren neuer Gospel begleiten kann. Beim Gospel kann man eigentlich nicht vom klassischen Dirigieren sprechen, da es dort durchaus Elemente wie Vamps, Harmoniewechsel und ähnliches gibt wo man die Dinge, die zu beachten muss nur entsprechend gut vermitteln muss. Auch verhält es sich so, dass es zu vielen Gospeln, gerade die Titel von Donnie McClurkin, Kirk Franklin, Fred Hammond u. Co. einfach keine Noten gibt. Das heisst, der Chorleiter sollte durchaus Spaß beim Arrangieren haben als auch sich einfach mal durch ein mp3 durchhören und dies so aufbereiten zu können, dass es mit einem Chor gesungen werden kann.

Meiner Meinung nach brauch ein Gospelchorleiter einfach das gewisse Gespür für Songs, die beim Puplikum entsprechend gut ankommen. Ich habe da auch schon Chorleiter erlebt, die z. B. zu einem “Draw me close” schlichtweg gesagt haben “Der Song wuppt nicht”. Hier liegt es eben am Chorleiter das herauszufinden, oder sich zu sagen, aus dem kann man durchaus was machen, wenn man hier und da vielleicht gewisse Feinheiten in Dynamik und die Art und Weise wie man singt entsprechend herausarbeitet.

Und es ist dir ein echtes Anliegen, die befreiende Botschaft von der Liebe Jesu unters Volk zu bringen?

Hans-Christain Jochimsen hat es nach meinem Gefühl mal ganz treffend vormuliert. “Wenn man auf der Bühne steht, dann sagt man sich einfach, man kann den Text in und auswendig, die Melodie kann man im Schlaf. Was jetzt nur noch wichtig ist, wie erzähle ich dem Puplikum die Geschichte so, dass diese damit identifizieren können”.  Das heisst also wie setze ich die Dynamik in den Stücken, wo setze ich z. B. auf ein Wechselspiel zwischen Solist und Chor und wie gestalte ich die Choreografie zu den einzelnen Titeln, damit mit den passenden Gestiken das entsprechende Wort noch plastischer vermittelt werden kann.

Aber vielleicht bist Du ja die Frau oder der Herr, der den gewissen Faible dafür hat.

Gedacht ist bei Fetz Domino bislang an einen ehrenamtlichen Chorleiter, der auch Nachfolger vom jetzigen Chorleiter sein soll, der sich im Laufe des Jahres gerne verändern möchte.

Calvin Bridges – Hintergründe zum Titel Never let me go

Wednesday, June 1st, 2011

Etwa zur dritten Probe des Projektchors des Gospelchors St. Josef aus Rheinfelden durften wir den Titel Never let me go von Calvin Bridges lernen, der von Tore W. Aas später bearbeitet wurde.

Suche nach mir,
Nimm mich mehr war
Decke das Geheimnis meines Herzenswunsch auf. Bringe mich nach oben, bis das Geschenk in mir rein ist
Ein alles verbrauchendes Feuer
Du kennst mich immer, Du bist immer da, wenn ich rufe.
Im Schutz Deiner Arme bin ich immer zufriedengestellt.
Großer Gott  El Shaddai!

(kleine Anmerkung – Jehova ist ein Kunstwort und eine Verballhornung von JHW)

Ja Du bist der Herr und Allmächtige!
Wie ich Dich liebe, Deinen Lobpreis zu singen, Geliebter meiner Seele.
Ich singe über Deinen Ruhm, erkläre Du (mir) die Welt in ihrer Größe.
Und wie süß ist sie und vorallem davon etwas zu wissen.
Lasse mich nie gehen.
Suche mich Mit Deinem ganzem Herzen und Seele.
Mache mich zum Mittelpunkt Deiner Freude.
Keiner so wie Du.
Mein Herz, mein ganzes Leben geb ich Dir.
Du kennst mich immer. Du bist immer da, wenn ich rufe

Dich lieben, Dir vertrauen hält mich in Deinem vollkommenen Frieden. Sichere es in Deinem Zweck, das ist mein Schicksal
Herr, großer Gott  El Shaddai!

Hans Christian Jochimsen würde es vermutlich nennen, ein Song, der beschreibt wie Gott für einen ist. Es wird Gott gebeten, dass man selbst doch bitte mehr beachtet wird. Man hat einen sehr großen Wunsch und hofft, dass Gott diesen erfüllen kann. Die Zeile “ein all verbrauchendes Feuer” könnte vielleicht dafür stehen, dass man eine starke Sorge mit sich rumträgt, die einen sehr belastet, vielleicht sogar zu erdrücken scheint. Der Herr soll einen begleiten und fördern. Nach oben bringen kann man vielleicht durchaus so verstehen, dass man in der Glaubenskarriere gerne aufsteigen möchte und man möchte gerne das was Gott einem gegeben hat (im Song ist von Geschenk die Rede) ein einem guten Licht dasteht, man also ein reines Gewissen hat.  Gott kennt einem von Beginn des jeweiligen Lebens an und man ist stolz, dass er immer für einen da ist, wenn man einen Hilferuf absetzt. Man fühlt sich wie ein neugeborenes Kind, wenn man sich in seinem Armen befindet, man fühlt sich geborgen und ist vollkommen mit der Situation und mich sich zufrieden. Der Begriff Jehova ist bei manchen stärker religiösen Personen eine Verballhornung des hebräischen Wortes JHW und manch einer spricht dies als Jachwe aus. Wobei nach jüdischem Glauben eben genau dieses Wort so wie das Wort El nicht ausgesprochen werden darf. Da das Hebräische eigentlich nur Konsunanten kennt ist Jehova praktisch ein Kunstwort. Da ich nicht genau weis, was El Shaddai genau heisst, lasse ich es einfach mal so stehen. Ich nehme mal an, dass eine Art jüdischer Gruß ist so wie das Shalom was ja bedeutet “Friede sei mit Dir” und man sich in Israel so grüßt.

Für einen selbst ist der Herr einfach der größte, der Gott, der über allen Dingen steht und von dem alles ausgeht. Allmächtige eben. Und die Anerkennung, dass er das Ein und Alles ist für einen Leidenschaft. Mit Leidenschaft singt man den Lobpreis für den Herren. Man ist von ihm begeistert und möchte gerne zeigen was der Herr alles geleistet hat und wieviel Anerkennung von verschiedenen Stellen er bereits erhalten hat. Vorallem möchte man nicht unerwähnt lassen, dass Gott die Welt erschaffen hat – nachzulesen in der Schöpfungsgeschichte in der Bibel – und man sich von Gott gerne das Ausmaß der Erde im schöpferischen Sinne erklären lassen möchte. Dass man jetzt auf der Erde leben kann und man das Leben mit Mitmenschen, Tieren und Pflanzen teilen kann, dass es Berge und Täler gibt, von dem ist man total enzückt und beschreibt es entsprechend. Der Herr wird gebeten einen nie zu verlassen, denn er hat soviel Gutes für einen getan. Er soll eintreten in das Herz und die eigene Seele mit seinem Geist ausfüllen. Der Umstand, dass er nur Freude bringt und die Dinge, die er getan hat auch mit großer Freude gemacht hat, das möchte man selbst gerne haben. Man möchte im Mittelpunkt all dieser schönen Dinge stehen und sich selbst darüber freuen können. Für einen ist der Herr einzigartig, außer ihm gibt es keinen, der soetwas schafft. Man kann nicht anders, Gott muss man einfach mal knuddeln und es ist schön sich ihm anzuvertrauen. Vorallem man findet den Frieden, wenn man an Gott glaubt. Diesen Umstand möchte man gerne, dass er das als größten Schatz betrachtet und sicher aufbewahrt. Den das ist die eigene Bestimmung, die man meint zu haben.

Oslo Gospel Choir – Hintergründe zum Titel Get together

Thursday, May 26th, 2011

Es ist irgendwie ein Ohrwurm und wird gerne gesungen. Bei einem Oslo Gospel Choir-Workshop, der von Volker Dymel geleitet wurde (Tore W. Aas war auch anwesend), wurde der Song gesungen und auch im Projektchor des Gospelchors St. Josef wurde dieser Song mal wieder einstudiert.

Refrain:

Zusammenkommen soll man. Zusammenkommen im Namen des Herren

Vers

Wenn ich träge werde und die Zeiten schlecht sind und ich das Gefühl habe, dass ich die Freude verloren habe, die ich einst mal hatte, es gibt eine Lösung, einen Weg, den man gehen kann und sollte man die Last mit seinen Brüdern als Zeichen des Herrn teilen. Hebe Deine Kopf und blicke in den Himmel. Bete zum Herrn solange bis der Tag kommt an dem ich sterben werde (im Sinne man soll in seinem Leben immer wieder die Gelegenheit nutzen zu Gott zu beten). Weil er mich beschützte und mich von Zweifeln und Furcht, die mich quälten, befreite.

Refrain

Vers
Wenn ich einsam bin, wenn ich blau bin (ob Tore tatsächlich an besoffen gedacht hat .oO oder vielleicht traurig meinte), dann weis ich aber ganz genau was ich jetzt zu tun habe. Sie alle warten auf mich. Wenn ich schreie und mir die Dinge peinlich sind, wenn ich krank bin versuche ich die Ketten, in die ich mich gebunden fühle abzulegen.Ich werde unterstützt, wir sind eine Familie all meine Brüder, die an Gott glauben stehen mir bei.

Refrain

Wenn die Zeiten gut sind, die Erscheinung, die sich zeigt sollte mir entsprechen. Er ist der Grund und er ist das Ziel (der Punkt im Schwarzen oder das Tor im Fußball). Er ist der Einzigste und der einzigste, der sich in meiner Seele befindet. Wenn Du Dich wacklig fühlst und falsch platzierst fühlst und Du der Ansicht bist, dass Du ein Fehler und Abfall bist, bei Gott bist Du immer perfekt, ein kostbarer Stein. Öffne Dein Herz und Du wirst nicht mehr alleine sein.

In dem Titel geht es wie so häufig, dass man Zuversicht gewinnen soll. Man soll zusammenkommen und füreinander da sein. Vom Prinzip her das Hauptgebot der 10 Gebote leben, nämlich das Gebot der Liebe und damit meint Gott die Nächstenliebe. Gott ist vielen Situationen jemand, der einem helfen kann, der einem beisteht und der einen auch aufrichten und den Weg zeigen kann. Es ist aber auch die Rede davon, dass man die Gemeinschaft suchen soll und vielleicht auch einfach mal offen sein, sagen wo der Schuh drückt, dass man momentan ein Problem mit sich rumschleppt und vielleicht andere schon in ähnlichen Situationen gesteckt haben und einem einen Tip geben kann. Auch kenn er teilweise helfen und einem Halt bieten, wenn man über sich zweifelt, vielleicht sogar zu Depressionen neigt oder Anzeichen eines Burn-out-Syndroms zeigt.

Allzuoft findet man im Alltag vor, dass man nach Status eingruppiert wird. Als Jugendlicher kann es sein, dass man nur wer ist, wenn man in seiner Gruppe teuere Markenklamotten trägt. In Zeiten der Neweconomy war man teilweise nur ein guter Manager, wenn man ein Notebook, ein Handy von der Firma gestellt bekam und selbstverständlich auch einen Firmenwagen besaß. Personen, die obdachtlos geworden sind, vielleicht einen Job verloren hatten und von Hartz 4 leben oder Alkoholabhängige wurden meistens nur mitleidig zur Kenntnis genommen und nicht sonderlich beachtet. Ob man häufig einen zuviel getrunken hat, man vielleicht sogar kifft oder als Protistuierte arbeitet, dass ist Gott selbst vollkommen egal, er nimmt einen einfach als Mensch und jeder Mensch ist so wie er ist genau richtig.

Mit dem sich in Ketten gelegt fühlen, kann man es gut mit den afrikanischen Sklaven vergleichen. Auch aktuell gibt es immer wieder Vergleiche. Betrachtet man die Geschehnisse in Lybien oder derzeit in Syrien. Die Landsleute fühlen sich meistens den Regimen vollkommen ausgeliefert und vielleicht sogar ein moderner Knecht, der zumindest vor den Diktatoren zu kuschen haben und wehe sie bieten denen vielleicht Kontra oder gibt preis, dass dieser über verschiedene Dinge anders denkt. Wenn man sich einer Gemeinschaft anschließt, dann kann man sich schnell wie in einer Familie fühlen und das Gefühl entwickeln, gemeinsam kann etwas erreicht werden und man kann mehr erreichen.

Die letzte Strophe erinnert mich so ein bisschen an den Inhalt von “My desire” vom Kirk Franklin, im dem die Rede ist, dass man Gott immer ähnlicher werden möchte. Auch hier wünscht sich der Komponist, Tore W. Aas, dass er idealerweise eine Kopie von Gott ist. In der Bibel wird davon gesprochen, dass Gott den Menschen nach seinem Bilde erschuf, er also all die guten Eigenschaften, die er selbst besitzt normalerweise auch haben sollte. Vorallem ist man überzeugt davon, dass man ihm nacheifern sollte, weil er sehr viel gutes tut. Er ist einfach das wo man hinsteuern sollte. Beim Bogenschießen ist es der innere schwarze Kreis, im Fußball ist es das Tor, auf das gespielt wird. In der Seele des Schreibers ist Gott der einzigste, der sich darin befindet. In seinem Leben und dem Alltag zusammen mit den Mitmenschen kann man sich als Nichts fühlen, man kann der Ansicht sein, dass man eine Null-Nummer ist. Das ganze Gegenteil ist man für Gott, man wird behandelt als ob man ein Rubin oder Topaz ist. Vielleicht sogar ein Blutdiamant. Jedenfalls ein kostbarer Stein, den jeder Juvelier sofort in eine gepanzerte Vitrine stellen würde. All das kann man aber nur erreichen, wenn man sein Herz öffnet und empfänglich wird.

Stadtkirche Lörrach – Schauplatz des Frühjahrkonzertes des Gospelchor St. Josef aus Rheinfelden

Sunday, April 17th, 2011

Befindet man sich in der Innenstadt von Lörrach ist die Stadtkirche kaum wahrnehmbar. Allerdings wurde die ev. Stadtkirche der Schauplatz

Foto: Matthäusgemeinde Lörrach

eines vorösterlichen Gospelkonzertes, das der Gospelchor St. Josef aus Rheinfelden gegeben hatte. Die Stadtkirche selbst hat schon ein stattliches Alter. Der Turm ist der älteste Teil der evangelischen Stadtkirche Lörrachs und stammt aus dem Jahr 1517. Da damals Lörrach noch ein Dorf war, reichte es aus, dass der Turm lediglich ein Glocken- und Wachturm war. Da man Fundamente entdeckt hat nimmt man an, dass er auf einem noch älteren Turm steht. Die Kanzel in der Kirche wurde im Jahr 1736 hinter dem Altar an der Wand angebracht. Sie bildet heute mit Alter und Orgel eine senkrechte Linie. Die heutige Kirche wurde 1817 im Stile von Weinbrenner, der auch die Stadt Karlsruhe entworfen hat, erbaut.

Da Gospel immer auch etwas mit Glauben zu tun hat, sollte es eigentlich dazu gehören, dass der Chor zu Beginn seines Konzertes in die Kirche einzieht. So sah man dies auch beim Gospelchor St. Josef aus Rheinfelden und man wählte sich aus diesem Grund eine Ballade aus, damit alle Sänger gemütlichen Schrittes Richtung Bühne gehen konnten und dabei singen. Als Titel hatte man sich den Titel “I love the lord” ausgesucht, der von verschiedensten Sängern und Chören, z. B. dem Georgia Mass Choir gesungen wurde. Hier eine Version von Whitney Houston.

Und es war natürlich ein Genuß all die Sängerinnen und Sänger des Gospelchors zu erleben wie sie singend und langsam nach vorne kamen und ihre Positionen vor dem Altar einnahmen. Aber natürlich sollte es nicht so langsam bleiben, schon der nachfolgende Titel bewies es. Der Titel war in einem mittleren Tempo gehalten, so dass die Sängerinnen und Sänger ohne hetzen zu müssen sich nach einander aufstellen konnten.

Auch die Lichttechnik war eindrucksvoll. Beim Einmarsch war der Kirchenhintergrund eher rötlich gefärbt. Auch hatte die Choreografie beim Singen der Titel hatte sich wieder ein gewaltiges Stück verbessert wobei sie verschiedentlich doch eher noch fastnachtsähnliche Züge hatte. Mag vielleicht daran gelegen haben, dass sich jeder auf Melodie, Text und Bewegung gleichzeitig konzentrieren musste und kein Vortänzer da war. Positiver Nebeneffekt des Abend war noch ein alt bekanntes Gesicht von meiner Zeit im Breisgau, eine ehemalige 2. Vorständin dieses Chores.

We pray in the morning

Hier haben eigentlich nur noch die einleitenden Worte von Komponist Joakim Arenius gefehlt “We don’t pray like this – and we don’t pray like this, we pray like this”. Richtig Dampf machte hier der Chor. Und bei dem Call & Responsepart, der abwechselnd gesprochen und gesungen wurde, schaute man sich zumindest ein bisschen an, was halt das in der Reihe stehen ermöglichte.

Let us go into the house of the lords

Wie wird sich da wohl Martin Huber als Leadsänger bei diesem Titel gefühlt haben. Er ruft einfach mal “Joy” in den großen Kirchenraum und gleich kommt ein stimmgewaltiges Echo vom Chor zurück. Und dass dies auch noch bei “Peace” klappt, da wird er sicherlich von den Socken gewesen sein. Aber genau dieser Call & Response-Part brachte den gewissen Biss in den Song rein und das spürte man auch beim Puplikum.

Jesus, be a fence

Bei “Jesus, be a fence” merkte man gleich – da kommt Freude auf im Chor. Mit jeder Menge Energie wurde im Offbeat geklatscht und auch die Lautstärke der Sänger erhöhte sich. Nach meinem Gefühl ist es eine Version, die mal von den Caravans gesungen wurde. Sie ist nicht sehr lang und der Mittelteil hat eine gewisse Abwechslung zu dem Refrainteil gebracht. Und damit die Power, die in dem Titel auch richtig rüberkommt war Chorleiter Karl Gehweiler überzeugt, hier brauch es gleich 2 Solistinnen. So bekam Julia Parlettka gleich noch eine junge, dynamische Dame aus dem Sopran zur Seite.

daneben gibt es auch noch eine Version vom Fred Hammond, die an der Dreisam gesungen wird

Steal away

Dies hatte der Chor richtig gut Acapella gesungen. Man hatte beim Puplikum direkt merken können wie konzentriert hier dem Gesang zugehört wurde.

Nobody knows the trouble I’ve seen

Auch dieser Titel wurde acapella gesungen. Allerdings nicht in einer Version wie man sie kennt sondern versetzt in mehreren Stimmen. Auch hier hatte das Puplikum gespannt zugehört wie sich der Song entwickelte.

Clap your hands

Auch dieser Titel wurde acapella gesungen, allerdings in meinen Augen nicht so sehr getragen sondern etwas schwungvoller.

We’ll be there

Und hier war es klar, das war der Song, der für Martin Huber auf dem Leib geschrieben war. Immerhin hatte er ihn selbst mal für eine CD arrangiert gehabt. Bei dieser Version wird sich an ein Original der internationalen Formation “Up with people” angelehnt. Es war eine gekonnte Kombination aus Sologesang, Husummerinnenpart (Backings) und Mitsingen. Auch hier merkte man klar, der Funke war übergesprungen. Offensichtlich war die Botschaft, wir der St. Josefschor werden für Euch da sein.

Fascinating Rhythm

“…Stop picking on me” – und genau das hatte sicherlich bei vielen nicht geklappt als der Chor den Titel “Fascinating Rhythm” von Gershwin gesungen hatten. Klar, dass sie nach dem Titel noch an ihrem Platz waren. Und trotzdem hat die Phrase erreicht was sie wollte.

Wenn man sich hier die Mühe macht und sich mal in die Köpfe der Sänger reinversetzt, vielleicht ist es schnell nachvollziehbar, dass im gesamten Chor gesungen würde und sich nicht noch die Mühe gemacht hatte, einzelne Sängerinnen und Sänger an bestimmten Stellen innerhalb dieses Jazztitels zu improvisieren. Im Video ist es natürlich verständlich, dass die Solistin hier und da von ihrem Kurs abweicht und freier wird. Den Titel hatte man kurzfristig weggelassen. Vermutlich aus Rücksicht auf den Pianisten, da der Rhythmus schon gewisse Ansprüche stellt. Aber ich gehe davon aus, er ist nur auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Thulaziswe

Zulu war angesagt. Ein Titel der beim Gospelchor St. Josef mit Herkunft unbekannt bezeichnet wird. Kann sein, dass Bob Dylon ihn von irgendwoher aufgenommen hatte und ihn eher countrymäßig mal gespielt hatte. Die jetzige Version bekam der Titel durch Miriam Makeba, die auch den Titel “Pata patta” gesungen hatte. Der Chor interpretierte den Song wunderschön. Teilweise war die Aussprache gefühlsmäßig dann längenmäßig limitiert worden. Vielleicht aus der Angst, es hätte vielleicht etwas lätschig klingen können, was man unbedingt vermeiden wollte. Der Schnalzlaut beim “no” scheint wohl eine Spezialität von der Dreisam zu sein. So wurde das entsprechende Wort so gesungen als ob man auf English etwas verneinen wollte. Und als dann der englische Zwischenteil kam merkte man, das Puplikum dachte mit “any way now, any day now I shall be released” – “Klar ich fühle mich jetzt schon irgendwie befreit”.

Shout for Joy to the lord

Wer sich vielleicht mit der Version von Tore W. Aas auseinandergesetzt hat, der hatte festgestellt, dass das was der Chor gesungen hatte doch ein ganzes Stück von dem recht schmissigen Aas-Titel abgewichen war. Inhaltlich hatte er sich nicht sonderlich unterschieden. Mal abzuweichen von typischen Melodien macht meiner Meinung nach die Sache aber auch interessanter. Das Arrangement, das der Chor gesungen hatte war etwas ruhiger gewesen, aber trotz alledem sehr harmonisch.

Come and go

Es war absolutes gesangliches Fingerspitzengefühl wie hier Esther in ihrem Solo die Töne rausgekitzelt hatte. Aber das brauchte es bei dem sehr ruhigen Titel auch. Beim Konzert hatte ich allerdings den Eindruck gehabt, dass Esther ihr Solo etwas druckvoller als bei einem Gottesdienst in der Gemeindekirche in Rheinfelden gesungen hatte. An entsprechenden Stellen bekam sehr gekonnt Unterstützung vom Chor, teilweise ach nur durch einen Husummerinnenpart oder es wurden ihre Worte übernommen.

Thy word

Man merkt gleich, dass bei diesem Titel Michael W. Smith seine Finger im Spiel hatte. Er ist bekannt für sehr balladenhafte Titel. Immerhin gibt es von ihm Versionen von “Open the eyes of my heart” und “Draw me close”. Begleitet wird er hierbei von der Countrysängerin Amy Grant. Und hier dachte sich Yvonne, die hier das Solo sang. Mein Nachname ist zwar nicht Grant, aber ich kann das mindestens genauso gut interpretieren wie die Amy. Einen gekonnten Unterschied zum Original machten hier Backings, die in Form kurzer knackiger Dus. Bei dem Backingpart, der vorallem von den Männerstimmen mit einem simplen Aaahh gesungen wurden, hatte wohl so mancher Zuhörer den Eindruck gehabt, hier packt ihn eine Gospelwolke, wiegt ihn angenehm und lässt ihn auf dieser Wolke durch die Kirche wabern.

Ezechiel saw the wheel

Hier hatte sich Karl Gehweiler wohl etwas ganz besonderes dabei gedacht, denn der Titel wurde sechstimmig gesungen. Nach meinem Gefühl ein interessantes Gesangkonstrukt, dass auch mal wieder gezeigt hatte was für Potential drinn stecken kann, wenn man es einfach mal etwas anders gestaltet und auch sogar mal Vamps mit in einem Song integriert.

Bridge over troubled water

Wer jetzt gedacht hatte, hier singt der Chor einfach nur die Fassung von Simon & Garfunkle nach, der hatte sich getäuscht. Mal klang es eher etwas hoch, mal gab es Teile, bei denen die Männerstimmen dominierten und dann kamen wieder Teilen, bei denen alle zusammen sangen.

Joshuah

“Joshua fit the battle of jericho” ach nett wird sich jeder zuerst gedacht haben. Einen Titel, den man wohl im Schlaf mitsingen und -summen hätte können. Aber weit gefehlt. Wundert man sich doch über “down, down”. Also noch tiefer als unten.

Glory, glory

“Das ist ja so ein richtiger Ohrwurm” mag sich manch einer im Puplikum gedacht haben. Und manch einer hat vielleicht schon mit seinem Gewissen über gutes Benehmen gerungen und gekämpft nicht gleich in der Kirche noch mit mitsingen zu beginnen. Kann man dazu nur sagen “warum hast es nicht gemacht – das ist auch Gospel”. Manch einer war vorallem von der Dynamik fasziniert wie sich das Arrangement aufbaute. Begann es doch eigentlich ziemlich ruhig und man konnte dem irgendwie hervorragend gut folgen. Aber dann – eine Energie, eine Geschwindigkeit und man hatte das Gefühl, jetzt geht die Post ab.

Give me that old time religion

Die gesungene Version entsprach dem bekannten Ohrwurm aus der White-Gospel-Community. Hauptsächlich acapella wurde der Song vorgetragen und wirkte so, dass zumindest der ein oder andere innerlich den Song durchaus gerne mitgesungen hätte.

Swing low to the saints

Ein Medley aus bekannten Ohrwürmern und das merkte man auch beim Puplikum. Wurde hier doch mitgewippt und jenachdem auch mitgeklatscht. Begonnen hatte es mit Swing low sweet chariot und ging dann “When the saints go marching in” über. Begann es anfangs recht langsam. Neben jazzigen Eindrücken wird nach einem Break der Titel richtig flott. Teilweise könnte man sogar meinen, es steht Flat & Co da und damit man nichts davon merkt hat man sie mit dem St. Josefschor getant.

Music in my soul

Es wird von der Musik, die man aufgesogen hat und die einen jetzt nicht mehr loslässt. Und man merkte förmlich das Gefühl beim Chor, dass die voller Musik steckten, beigeistert von diesem Zustand waren und sich dieses Glücksgefühl bei dem Halleluja in einem Schwall über dem Puplikum ergoß. Das Puplikum fieberte mit und man selbst konnte ordentlich einen abwuppen. Vorallem über den choreografischen Schlussakzent hatte ich richtig gestaunt. Hände wurden sowohl in die Luft nach allen möglichen Richtungen geworden.

Sanna Sanannina

Irgendwie in einer Diskussion auf Facebook mit einem Farbigen erfuhr ich, dass es schlicht irgendetwas wie Segen bedeutet. Und der Song als Titel zum Ausgang konnte wahrlich als doppelter Segen empfunden werden. Zum einen natürlich in christlicher Form im Sinne “gehen nun hin in Frieden”, zum anderen allerdings nochmal als Wohltat. Durch den Rhythmus und die Melodie, die in dem Titel steckt kann man es kaum unterdrücken, dass man einfach dazu tanzen muss. Das mag ein gewisser Sambarhythmus sein oder eben der Rhythmus von farbigen Afrikanern. Sehr schön fand ich, dass sich der Chor auf der Treppe zum Haupteingang draußen aufgestellt hatte und den Titel dort noch zuende gesungen hatte.

Tore W. Aas – Hintergründe zum flotten Titel Shout for joy

Saturday, April 2nd, 2011

Balladen sind zwar schön anzuhören. Und ich hatte es selbst mal von einem Chorleiter erfahren was daraus werden kann, wenn man ihm versehentlich zuviel davon gegeben hat. “Ich habe noch nie so gut geschlafen” das war dann das Kommentar. Aber gegen soetwas kann ja etwas getan werden. Und wenn man das nachfolgende Video anschaut könnte man fast meinen, das wird wohl ein Dancekonzert gewesen sein, in das der Titel eingebaut worden ist.

Wie soll ich damit beginnen Dir über diesen Freund zu erzählen
Der nicht wie andere ist
Jeder Tag an dem er mein Leben betritt
Ist er eher mehr wie ein Bruder (für mich) geworden

Jeder Tag und jede Minute
Empfinde ich dass ich mit Liebe geduscht werde

Es gibt da eine Sache, an die ich mich erinnere
Ich sage Dir und ich weis es, es ist alles wahr
Das ist warum ich

Rufe vor Freude
Singe seinen Lobpreis
Hebe meine Stimme zum Herrn

Hebe Deine Hände in die Luft (oder Himmel) und SCHREI !!

Nur für den Fall, dass Du es vergessen hast
Es ist ein freies Geschenk wie Du weist
Es ist eine offene Einladung

Für jeden Mann oder Frau,
für jeden Jungen oder Mädchen
Menschen jeder Herkunft

Schau zu den Himmeln
Preise den Herren für das was er getan hat
Wow
Ich kann hier den Chor singen hören
Singend mit seiner eigenen und ihm gegebenen Zunge
Du erhälst

Singe vor Freude …

Rufe vor Freude
Erzähle ihm alles darüber
Erhebe Deine Stimme und lass ihn wissen

Singe vor Freude…

Er befindet sich genau in der nächsten Tür zu Deinem Herzen
Öffne sie und fang neu an
So wie er sagt, wenn Du (ihn) suchst, dann wirst Du ihn finden

Denke erneut (an ihn), wenn Du ihn verlierst
Alles was Du empfängst und nichts was Du verlierst
Ich glaube dass Du jetzt weist, was ich meine

Hey, das ist die Wahrheit
Ich sage Dir so ist es
Es ist etwas was ich glaube, dass die Welt erleben sollte

Ich denke wir wissen, Ich denke wir kenne alle die Fakten
Es gibt nur einen, der und zurücksetzt
Auf den richtigen Weg

Menschen im Westen, Osten, Norden und Süden
Menschen, die denken ich verplappere mich
Es wird nicht zu arbeiten anfangen können
Ich werde es nicht aufgeben
Den Menschen zu erzählen, was sie definitiv wissen sollten

Er befindet sich genau in der nächsten Tür zu Deinem Herzen
Öffne sie und fang neu an
So wie er sagt, wenn Du (ihn) suchst, dann wirst Du ihn finden

Denke erneut (an ihn), wenn Du ihn verlierst
Alles was Du empfängst und nichts was Du verlierst
Ich glaube dass Du jetzt weist, was ich meine

Aber alles was Du tun solltest
Sage, dass Jesus der Herr ist
Du weist, dass er der Richtige für Dich ist

Chorus wird bis zum Fade-out gewampt

Als ich die ersten Zeilen des Titels mitgelesen hatte stieß ich auf die Zeilen “mit der eigenen Zunge” und mit der native tounge. Bei native habe ich erst einmal an nativelanguage und nativespeaker gedacht, dass für Muttersprache oder Muttersprachler steht. Deswegen musste ich mir erstmal überlegen wie man unveränderte oder so eine Art Mutterzunge korrekt übersetzen könnte. In der Bibel kommen die Zungen im Rahmen der Pfingstgeschichte vor. Mit diesen Zungen war jeder war es möglich, dass die Menschen sich untereinander verständlich machen konnten und die Botschaft sich so in allen damals gesprochenen Sprachen verbreiten konnten.  Der Sender Bibel-TV hat zu dieser Problematik folgendes Interview produziert.

Ein weiteres zentraler Punkt in diesem Titel ist die Wahrheit. Der Komponist möchte hier gerne etwas der Menscheit erzählen was er tatsächlich erlebt hat, von dem er glaubt, dass er nicht verstanden wird, es aber der Wahrheit entspricht. Auf die Bibel und ihren Inhalt bedarf es eine gewisse Übersetzungsarbeit, um in unseren Köpfen es zu erreichen, dass wir davon überzeugt sind, das “Zeug” kann man ernst nehmen und es kann durchaus der Wahrheit entsprechen. Wenn man Zusammenänge nicht versteht, sei es akustisch bedingt oder sei es weil sie einem zu komplex wirken, dann kann es durchaus passieren, dass man es als künstlich oder jedenfalls nichts Realem empfindet. Ich hoffe, dass ich hier eine passende Einleitung gefunden habe und vielleicht nachfolgende Interviewproduktion von Bibel-TV das Thema Wahrheit noch etwas mehr veranschaulichen kann.