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Jo’s Voice und Friedhelm Matter laden zum kostenfreien Gospelworkshoptag nach Kehl

Wednesday, January 2nd, 2013

Nur über eine ehemalige Chorschwester von mir (wohnt am Bodensee) hatte ich erfahren, dass Friedhelm Matter nicht nur Gründer und Leiter der Golden Harps ist sondern in Kehl auch den Gospelchor Jo’s Voice leitet.

Die kleine Eventreihe “Gospeltime Kehl” beinhaltet immer 3 Gottesdienste im Jahr, an denen auch ein Gospelchor oder ein Interpret zu hören ist. Gerade dadurch, dass der Gospel zum einen eine kraftvolle und zum anderen aber auch eine einnehmende Aussage besitzt stet er stets im Mittelpunkt dieser Gottesdienste. In diesem Jahr soll die Auftaktveranstaltung mit einem Workshop verbunden werden, den Friedhelm Matter durchführt und mit einem Kurzkonzert seinen Abschluss findet. Für die Sparfüchse gibt es seine gute Nachricht, der Workshop ist kostenlos, man hat lediglich Aufwendungen für das Essen und Getränke. Allerdings wird um eine kleine Spende gebeten.

Weitere Infos unter : www.gospeltime-kehl.de oder unter: www.josvoice.de
Der Workshop findet am 3. Februar in der Johanneskirche von Kehl statt.
Dauer 10 Uhr bis 19:30 Uhr

Gospelworkshop mit Micha Keding in Singen-Bohlingen

Thursday, May 19th, 2011

Jung und dynamisch kann man Michael Keding bezeichnen, der Jahrgang 76 ist und Dipl. Jazzmusiker. Anfangs hat er ja noch gerne an den langen Seiten des Kontrabasses und der etwas handlicheren Version in Form eines E-Basses gezupft. Aber inzwischen reicht das ihm nicht mehr, das zeigt sich an seinen 2 Gospelchören, einem Jazzchor und der Tatsache, dass er noch komponiert, arrangiert und Chor- und Klaviernoten herausbringt.

Das nachfolgende Video zeigt ihn zusammen mit Miriam Schäfer und einem Workshopchor, das anlässlich der Pogo in Witten entstanden ist.

Von 20. bis 22. Mai 2011 bietet er nun einen Workshop in der schönen Hegaulandschaft an.

Singen Das Foto zeigt die Stadt Singen aufgenommen vom Hohentwiel, einem Tafelberg am Rand von Singen. Er ist gleichzeitig auch das Wahrzeichen der Stadt. Die Tafelberge, die häufig aus Basalt sind sind ganz typisch für die Gegend und zeugen von einem ordentlichen Vulkanismus in früheren Zeiten. Im Gegensatz zu der Eifel sind die Hegauvulkane alle erloschen.

Ein Blick in die Workshops vom Gospelkirchentag zeigt, auch dessen Frau gab dort Workshops und so ist vorstellbar, dass der Workshop möglicherweise als Ehepaar gemacht wird, so wie es Adrienne Morgan Hammond auch praktiziert. Die Einsingübungen seiner Frau, die sie am Gospelkirchentag gelehrt hatten klangen schon fantastisch. Sterne greifen, Becken seitlich kippen, Congract (Schildkrötenrücken) bis hin zu eher sportlichen Übungen mit dem Knie anziehen. Erinnert doch einen sehr stark an die Körperübungen, die jeden Donnerstag beim einem Chor im Südwesten als Warmup gemacht werden. Aber wenn man so wie ich schon auf Workshops war wo diese nicht gemacht wurden merkt man, wie gut die Übungen sind und man plötzlich doch tiefer einatmen kann als lossingen wie ein “hanging around”.

In seinem Chorleiterworkshop hat er selbst sehr Intonation und auch Rhythmus betont. Auch Ausstrahlung kam etwas vor. Gut in solch einem Workshop muss natürlich auf die verschiedenen Stilrichtungen wie klassischer Chorgesang und Popularmusik eingegangen werden. Es bleibt also spannend wie er diese Theorien auf einen ausschließlich auf Gospelmusik zugeschnittenen Workshop hin anwendet. Aber viele Rhythmusübungen zum Offbeat kann ich mir hier durchaus vorstellen. Aber ich sage mir auch, solange man den Workshop nicht mitgemacht hat kann man im Vorfeld nur spekulieren und es ist viel spannender, wenn man unbelastet sich Neuem gibt.

Kontaktemail für den Workshop ist widurs, at, web-de

Schade nur, dass in diesem Jahr der Workshop sogar zu Beginn des Jahres mit gut 100 Teilnehmern bereits ausgebucht war. Spricht allerdings auch dafür Micha Keding kommt einfach an.

Gospelworkshop mit Adrienne Morgan-Hammond in Kirchzarten geht in die zweite Runde

Wednesday, April 27th, 2011

Ich erinnere mich an das erste Juliwochenende im Jahr 2010. Endlich hatte ich begriffen warum der “Höllentäler” eigentlich Höllentäler heisst. Verschwitzt und schweisgebadet war ich aus einen völlig überhitzten Doppelstockwagen in Kirchzarten ausgestiegen. Zur evangelischen Kirche in Kirchzarten war es zum Glück nicht weit, der Nase lang sich Richtung Schauinsland durchgeschlängelt mal links, mal rechts und schon war man stand man vor einem eher etwas modern wirkenden Kirchenbau am südlichen Ortsrand von Kirchzarten. In einem Seitenraum aufgebaut 1 lange Tischreihe, eine junge sympathische Dame lächelte einen an und bat einen noch um ein kurzes Autogramm. Relativ unscheinbar eine Farbige mit extrem kurzen Haaren.

Außer ihr und Workshopteilnehmern keiner da gewesen. “Marco, mein Mann ist heute Morgen mit dem Auto in Kölln gestartet, er wird wohl noch im Stau stecken” begann sie in etwa ihre Begrüßung. Das nächste was folge “hey, was ist das Problem – es scheint die Sonne, es ist ein toller Tag, wir fangen halt einfach mal so an”. Einstudiert wurde ein kleiner Kanon. Und wer jetzt meinte, er kriegt noch Noten dazu. Ein bisschen Text gab es. Hey, ihr Sopräner könnt das ja direkt super “komm schlag ein”. Die Melodie hatte sich schon verhältnismäßig gut eingeprägt. Auch Adrienne verfolgt den Weg, dass die Gospels lediglich per Textblatt einstudiert werden. Das ist auch die gängige Praxis in Lousianna, South Carolina und den amerikanischen Südstaaten, das die Gospels notenmäßig nicht niedergeschrieben werden.

Es folgten die Altstimmen, Tenor und die paar Bass-Stimmen. “Ruprecht, kannst Du vielleicht doch noch in den Tenor gehen und aushelfen”. Und die Dame hier, vielleicht wäre Tenorstimme auch noch günstig. Und schon war die Stimmstärke in etwa gegeben. “Aber Leute Liebe ist doch was gefühlvolles, die Liebe möchte da nicht angeröhrt werden”.  Und schon machte sie ein Beispiel “Die Liebe möchte es gerne so haben”. Leise und etwas soulig begann sie den ersten Textteil vorzusingen. Und man fühlte sich überwältigt. Da hatte man ja wirklich den Eindruck, die Sache ist gefühlvoll und der Horizont ist zwar erkennbar, liegt aber auf Distanz.

Am Samstag wurde gleich die Kühle des Morgens ausgenutzt. Da sie recht schnell gemerkt hatte, dass vorallem bei den etwas anspruchsvolleren Gospeln die Melodie noch nicht so schnell in den Kopf eindrang hatte sie eine tolle Idee. Es ging an die frische Luft  und jede Stimme bildete eine Kleingruppe für sich. Und sie war auch unter sich mit verhältnismäßig guten Abstand zu den anderen Gruppen. Man hatte am Freitagabend schon eine Ablaufänderung besprochen gehabt, am Samstag wirkte ein Deutschlandspiel rein und 2010 das Jahr der Fußball-WM in Afrika war, musste natürlich auf den Fußball rücksicht genommen werden.

Bereit am Samstagmittag gab es namentliche Deckung mit dem Titel “It was a great thing” von F.C. Barnes, der an diesem Workshop einstudiert wurde.

Auch dieser Titel wurde einstudiert.  Ich hatte ihn später bei einem Konzert in der Heilig-Kreuzkirche von Binningen gehört. Hier wurde er in einer mittleren Lautstärke kontinuiertlich gesungen.

“In einer Lautstärke – so möchte ich den Titel aber nicht haben” fing Adrienne an. Ihr fangt bitte flüsterleise an. Ich möchte den so haben, dass der Zuhörer gerade noch so wahrnehmen kann, dass hier ein Ton gesungen wird und nicht blos der Mund aufgemacht wird. Beim Singen merkte man plötzlich wie sich ein Spannungsbogen aufbaute und der Titel plötzlich eine gewaltige Dramatik kam. Dass Adrienne sich fast alle 5 Minuten über irgendetwas totlachen konnte, hat nach einiger Zeit gar nicht mehr gestört sondern vielleicht eher auflockernd gewirkt.

Und immer wieder gab es Alltagtipps. Beispielsweise “Ich war vor 2 Jahren bei einem Gospelkonzert von einem Chor aus Bonn – hatten an sich schön gesungen, alle Notenmappen vor ihrer Nase, aber jetzt kam die Schwierigkeit, an einer Stelle sollte geklatscht werden. Also was tun. Notenmappe wurde kurzfristig genommen, unter den Arm geklemmt, geklatscht, sofort Notenmappe wieder rausgekramt und vor die Nase gehalten – Leute aber soetwas geht gar nicht”. Und weiter “wie will man sich denn da richtig bewegen können”. Die allerbeste Annekdote von ihr, die mir eigentlich nochmal so richtig Kraft für Auftritte gegeben hatte war allerdings die wo Adrienne einen Auftritt hatte und vor ihr der Bürgermeister mit toternster Mine saß und zu ihr allen ernstes äußerte “ja wieso, in Deutschland freut man sich so (mit absolut toternster Mine)”.

In Jahr 2011 findet dieser Workshop am letzten Septemberwochenende statt. Es ist also damit nicht mehr zu rechnen, dass man beim Abschlusskonzert in seiner Galagadrobe schwitzen muss sondern die Temperaturen allenfalls noch angenehm warm sind.

Kontakt: Ina Saumer gospel.ws.kirchzarten[at]googlemail.com oder Telefon: (07661) 98 23 15

Workshop Gospel & Wellness, Antalya intensiver auf Gesang ausgerichtet

Monday, January 31st, 2011

Und wieder hat sich Volker Dymel ein neues Konzept für seinen Workshop “Gospel & Wellness“, den er seit 2007 in einem Luxushotel bei Antalya durchführt, einfallen lassen. Zuletzt hat er schon versucht gehabt als Ort mal Sharm el Sheik in Ägypten zu wählen, war jedoch gescheitert, da der Workshop so merklich teurer ausgefallen wäre als in der Türkei. In den letzten Jahren war immer seine dreiköpfige Band mit dabei gewesen. In diesem Jahr sollte es nun anders werden. Es gab nun keine Bandbegleitung mehr sondern nur noch Keyboardbegleitung und das Teile der Workshopeinheiten wurde von Rene übernommen, der ausgebildeter Gesangslehrer ist und auch als Solist in seiner Formation “Joyful Gospel” ist. Volker hatte den Grund genannt und in der Art und weise fanden wir es sogar sehr amüsant. Als ich zum ersten Mal Rene erlebte wie er einen Song vorstellte war meine erste Reaktion, ich sagte zu meinem Nachbarn “der singt ja wie ein Eunuch”. Aber im Endeffekt war das fantastisch, denn es gibt wenige Männer, die wirklich 1:1 alle Stimmen mitsingen können. Und genau das war bei Rene nämlich der Fall gewesen. Später stellte sich heraus, dass sein Gesangsvorbild Michael Jackson war und er deswegen die hohe Stimme entsprechend ausgebaut hatte. Er erzählte mir, dass Gesangslehrer später mit ihm Übungen gemacht hatten um auch seine Sprechstimme etwas abzusenken, da er sonst auch zu hoch gesprochen hätte. Volker erkläre den Verzicht der Band damit “Es reichte einfach das Schlagzeug auszupacken und zusammenzubauen, es wurde noch absolut kein Ton drauf gespielt – schon hiess es – viel zu laut”.
Am Hotel hat sich nichts geändert, seit 2008 ist es fest das Delphin Palace in Lara-Beach, dem aufstrebenden Feriengebiet von Antalya.

Delphin Palace

Ich hatte diesmal 9 Tage gebucht, da ich so nach dem Workshop noch einen Tag hatte, um die Umgebung von Antalya kennenzulernen. Dazu hatte ich mich dann entschlossen, da im letzten Jahr erstmals die Möglichkeit bestand auch länger zu bleiben und am Samstag ein Ausflugsprogramm angeboten wurde. Wie immer blieb es spannend, ob sich kurzfristig noch Änderungen bei der Flugroute und den Flugzeiten ergeben könnten. Und die gabs natürlich wieder. Am Hinflugtag hiess es beim Euroairport am Gate gleich wieder “ach, hallo Maggie, Renata, Pit & Co.”. Wobei Renata im Dezember leider verunfallt war und deswegen leider nicht mitkonnte. In Zürich flog am Freitag nämlich nichts und am Sonntag ging es über Stuttgart nach Basel. Bei der Ankunft in Antalya stießen wir dann noch auf Rosemarie (Rosi) und Wolfgang, die eigentlich von Hamburg aus fliegen, die jedoch mit dem Zwischenstop in Rostock nicht einverstanden waren und deswegen einen Flug von Hannover bevorzugten. Das Delphin Palace wurde immer wieder gerne genommen, weil Volker Dymel selbst argumentiert “Es gibt eigentlich kein Hotel wo nahezu alles stimmt. Entweder hat man Konferenzräume, die innenliegend sind und häufig nur Kunstlicht haben oder man hat immer extrem weite Wege zu laufen. Dadurch, dass das Delphin Palace so kompakt gebaut worden ist hat man alles bei sammen und hat noch dazu einen großen tageslichtdurchfluteten Konferenzraum, der von den Workshopteilnehmern immer sehr geschätzt worden ist. Einen kleinen Überblick was das Delphin-Palace in Larabeach so zu bieten hat zeigt das nachfolgende Video.

Wir hatten nicht schlecht gestaunt was das Hotel gegenüber dem letzten Jahr wieder alles verändert und verbessert wurd. Viel wurde im SPA-Center gemacht. In vielen Räumen war bereits der Teppichboden gegen Laminat ausgetauscht worden oder man war gerade im Gange diesen auszutauschen. Von den Verlegearbeiten hatten wir allerdings kaum was mitbekommen. Auch fanden die möglicherweise eintretende Lärmbelästung aufgrund eines Hotelneubaus für ein bisschen überzogen, da das Hotel fast direkt neben einem anderen Hotel gebaut wurde und immer noch ordentlich Abstand zum Delphin-Palace bestand. Für Geschäftsleute oder solche, die an einen Internetzugang gebunden sind – auch für diese gab es eine angenehme Überraschung nämlich einen kostenlosen Wlan-Zugang direkt im Zimmer. Lediglich eine Benutzerkennung hat man sich geben müssen.

Am Montagabend sollte es für eine gewisse Abwechslung zum sonst üblichen Abendprogramm des Hotels geben. Angesagt war ein filmischer Eindruck von Black Gospel und dies kann eigentlich nur eindrucksvoll eine DVD vom Misisippi Mass Choir vermitteln. Volker moderierte die DVD so an, dass bei den farbigen Chören die Solisten schon eine gewisse Bedeutung haben und diese durchaus bei einem Titel wechseln können. Nach einer Solistin, die bereits hervoragend gesungen hat kommt plötzlich eine Solistin, die noch korpolenter ist und noch lauter singen kann oder einen noch größeren Tonumfang hat.

Beim Gospel so wie es die Farbigen singen spielen viele Faktoren zusammen. Sei es religiöse Botschaft, sei es der Beat oder sei es vorallem die Ausstrahlung, die balladenhaften Titel das gewisse Gefühlvolle bringt oder bei schmissigen Titel das Puplikum wie von selbst aus den Stühlen hebt.

Oder auch die Power von dieser älteren Dame hat einfach nur beeindruckt

Von dieser 180 Grad Bewegung war Volker so begeistert, dass er dies prompt bei einem der Gospeltitel für das Konzert noch als Choreografie einplante.

So bot sich also Gelegenheit die Umgebung von Antalya mal genauer kennenzulernen und so schloss ich mich einer Gruppe an, die am Samstag einen Ausflug in die römischen Städte Perge und Aspendos unternahmen. Der Workshop selbst hat nur 7 Tage gedauert. Allerdings im letzten Jahr hatte ich von der Rückflugzeit zum ersten Mal das Glück gehabt, dass am Freitagnachmittag der Rückflug stattfand und nicht morgens um 6:15. Das hatte nämlich immer bedeutet um 3:30 war der Transfer und da am Donnerstag um 21:00 Uhr immer das Abschlusskonzert vor den Hotelgästen (gute 600 Gäste)Abschlusskonzert gegeben hatte. Die Gästebetreuung des Delphin-Palace bestätigte mir, dass es inzwischen viele Hotelgäste gibt, die ihren Urlaub auf die Zeit abstimmen in der Volker Dymel den Gospelworkshop stattfinden lässt, damit sie in den Genuß des Abschlusskonzertes kommen. Ob Volker schon bestimmte Verpflichtungsangebote gemacht wurden weis ich nicht, man könnte es fast meinen was gruppenintern so rumgeistert.

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Titel beim Konzert waren:
The lord keeps blessing me
I knew you are waiting
Lord prepare me
My help
He is just a prayer away
Lovery day
You’ve got a friend

Oldscool Gospel Medley (This is the day, …, I will sacrify the praise ,Everytime I feel the spirit)

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und natürlich danach Afterparty und Packen angesagt war wurde natürlich dann nichts mit Schlafen. Jetzt hatte man den Freitag und den Samstag als Tage, an denen man nochmals entspannen konnte und das All-Inklusivangebot des Hotels nutzen konnte.

Perge

Was Aspendos vorallem hervorhebt ist sein Theater.

Es gehört zu den mit am Besten erhaltenen römischen Theatern. In diesem Theater gab es bereits eine Sommerausgabe der ZDF-Sendung “Wetten das?”. Das Theater ist allerdings keineswegs nur ein schönes Museumsstück. Jedes Jahr findet dort das internationale Opern- und Balletfestival statt. Auch Konzerte werden in diesem Theater immer noch

veranstaltet. In diesem Jahr war ein Besuch von Perge allerdings nicht vorgesehen. Vielmehr hatte TUI den Ausflug in Kombination mit Side geplant gehabt.Apollontempel Das Problem war nur, dass das Wetter vermutlich einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte, so dass sich niemand zu einem Ausflug entschließen konnte und 3 begeisterte Gruppenteilnehmer für TUI zuwenig waren und sie es erst ab 8 weiteren Teilnehmern gemacht hätten, dann allerdings mit einem exklusiven Bus für die Gospelgruppe. Wie ich aus der Wellcome-Broschüre entnommen hatte sind bei diesem Ausflügen die Reiseleitung und ein Mittagessen bereits mit inbegriffen.

Workshop mit Adrienne Morgan-Hammond in Kirchzarten

Monday, May 24th, 2010

“Eine Frau mit Power” wurde sich über Adrienne Hammond schon geäußert. Sie selbst schreibt, dass die Gospelmusik es schafft die unterschiedlichsten Menschen miteinander zu verbinden. Da mag was drann sein, denn schon der dänische Chorleiter Hans Christian Jochimson meinte, dass im Gospel sehr viel Kraft steckt und das Gospel in einem durchaus was verändern kann.

Bei Adrienne wird die typische Art des Gospellernens praktiziert. Keine Noten, viel Rhythmus und vorallem jede Menge Spaß. Und hierbei gilt wirklich jeder ob nun Profi oder Laie kann sich ausprobieren und vielleicht das ein oder andere verborgene Talent entdecken. Immerwieder lockern humorvolle Annekdoten die Atemübungen und Übungen zur Gospelgesangstechnik den Workshoptag auf.

Adrienne Morgan-HammondSelbst kommt Adrienne Morgan-Hammond aus den Vereinigten Staaten und ist in Köln hängen geblieben. Sie gibt schon lange Workshops und benutzt hier teilweise Songs, die sie selbst in peppiger Art arrangiert hat. Die Kölner Rundschau meinte über ihr Werkeln “Man könnte natürlich eine großere Anzahl Laien hernehmen einen Gospelchor draus bilden und die einfach ‘Oh happy day’ singen lassen und dazu klatschen, was allerdings nicht ihrer Art entspricht, denn Frau Hammond ist einfach anders”.

Dass die Frau was drauf hat wüsste schon der Nürnberger Gospelchor, liess sich von Frau Hammond coachen und gab mit ihr im November das Jubiläumskonzert zum 40. Geburtstag wie im Archiv des Chors nachzulesen ist.

Termin: 02.07. bis 04.07. in Kirchzarten (bei Freiburg) Beginn am Freitag um 18:00, ab 17:00 ist das Checkin.
Der Workshop schließt mit einem Auftritt ab. Der Preis für das Wochenende liegt bei 60 Euro und beinhaltet einen Imbiss am Samstag, was ich direkt von Adrienne erfahren habe.

Kontakt: gospel.ws.kirchzarten[at]googlemail[dot]de und Telefonnr. von Frau Saumer (07661) 98 23 15

Adrienne Hammond bietet ein Quicktime-Movie, um einen Eindruck von Ihren Workshops zu bekommen, an.

Lesen Sie hier von einem Interview, das eine Moderation von Gospelradio mit ihr führte.