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Mottoevent beim Laetitia Chor (Gospelchor Furtwangen) – Wenn ich alle Sprachen der Welt könnte

Friday, July 1st, 2011

Sehr eingehend beschäftigte sich der Laetitia Chor Neukirch bei Furtwangen nachfolgender Problematik.

Bereits in einem Gottesdienst war “Wenn ich alles Sprachen dieser Welt sprechen könnte” ein zentrales Thema gewesen.

Der Liedtext des zentralen Titels hierzu lautet wie folgt:

Wenn ich alle Sprachen dieser Welt sprechen könnte, und ich könnt´ sie alle verstehen,
wenn ich den Gesang des Paradieses verstünde, sänge wie die Engel so schön,
dann wär´ meine Sprache nur Sprachlosigkeit, wie lärmede Pauken, wie Glockengeläut,
wie überstende Felsen, wie Glas das zerbricht, hätte ich die Liebe nicht! Refr.
2) Wenn ich auch Visionen hätte wie die Propheten, wär´ mir kein Geheimnis verhüllt,
könnte ich mit meinem Glauben Berge versetzen, und wär´ ganz mit Weisheit erfüllt,
dann wär´n diese Gaben nur wertloser Tand, wie Steine im Wasser, wie rieselnder Sand,
wie welkende Blätter im herbstlichen Licht, hätte ich die Liebe nicht! Refr.
3) Wenn ich all mein Hab und Gut an Arme verschenkte und bekämpfte Hunger und Not;
wenn ich auf Gerechtigkeit und Freiheit bestünde, stürbe gar den Märtyrertod,
dann wäre mein Leben vergebene Zeit, ein sinnloses Streben nach Vollkommenheit,
dann trüge ich Masken vor meinem Gesicht, hätte ich die Liebe nicht! Refr.
Refr.: Die Liebe ist gütig, gedulig und freundlich, die Liebe verletzt nicht und redet nicht schlecht.
Die Liebe sucht Frieden, freut sich an der Wahrheit, sie trägt Dir nichts nach, und sucht nicht ihr Recht.
Die Liebe verändert der Welten verlauf, die Liebe hört niemals auf.

Zentral geht es um das Verstehen. Die erste Zeile erinnert mich ein bisschen an die Flowerpowerzeit wo man gerne eine große Gemeinschaft sein wollte, jeder versteht jeden, jeder ist für den Weltfrieden und wenn man Bilder und Filme aus der Zeit sieht hat man das Gefühl – alle finden die Welt schön und bunt. Wenn man eine Oase mit der Wüste vergleicht, dann kann man schnell den Eindruck vom Paradies bekommen. Hier wächst was und man kann sich schnell an den Früchten (meist Datteln) bedienen und durchaus auch Landwirtschaft betreiben. Dort gehts einem gut wobei man in der Einöde eher vor sich hinsiecht.

Mit Worten kann man allerdings viel erreichen. Man kann sich mitteilen. Mit Parolen und Apellen kann man etwas bewegen. Man kann entweder Protest ausdrücken, aber man kann so wie Politiker es durchaus gerne tun auch jemanden beeinflussen. Allerdings sollte man über seine Worte auch nachdenken. Es kommt immer drauf an wie die beim anderen verarbeitet werden. Es können Worte sein, die auf ein solides Fundament setzen – Fakten, Fakten, Fakten wie es der Chefredakteur von Focus immer wieder gerne mal äußert und was eine Zeit auch der Werbeslogen des Magazins war. Allerdings können Worte auch verletzen, wenn sie nicht so ankommen wie man vielleicht wollte oder aber man vielleicht jemanden bewusst kränken wollte. Dann wirkt ein Wort wie ein Glas, das man fallen lässt oder mit voller Wucht in die Ecke schmeißt und das dann zerbricht.

Aber auch in der amerikanischen Lebensphilosophie sind Worte durchaus wichtig. Hier lebt man nach Abraham Maslows Bedürfnispyramide und strebt die Selbstverwirklichung an. Und oftmals reichen hier Wort bereits aus, um jemanden Anerkennung zu zeigen. Und mit diesen Worten kann man den Glauben und nicht zuletzt den Glauben an sich selbst, dass man im Stande ist etwas zu leisten und am Ende etwas auf die Beine gestellt zu haben über das man stolz sein kann und das auch von anderen geschätzt wird. Das Streben nach Fortentwicklung und Selbstverwirklichung kann man mit einem Samenkorn vergleichen. Leider kommt es un unseren Kreisen gerne mal vor, dass man feststellt “Huch hier wächst was, also schnell aus- und kaputt-treten”. Und so ist der Samen im Keim erstickt und tot. Lässt man ihn einfach, dann gedeiht er und bringt vielleicht eine schöne Pflanze zu tage oder in der Wüste vielleicht auch ein Baum, der Schatten spendet.

Nach dem Gottesdienst schloss der Chor noch ein Konzert an, bei dem weitere Titel aus ihrem Repertoire zu hören waren. Als Einstieg brachte der Chor den Boney M-Ohrwurf “Rivers of Babylon”. Auf dem Video wird es allerdings von Mano Ezoh im Rahmen eines Totalpraise-Masschoirprojekts gesungen.

Und da in der früheren Christenheit häufig Latain gesprochen wurde folgte nachfolgender Titel

Ein Song, der vorallem auf die Leiden von Jesus Bezug nimmt war ein weiterer Titel, der im Konzert dargeboten wurde.


Hintergründe zum Titel Walk in Jerusalem (like John)

Monday, June 13th, 2011

Auch ein Titel, in dem Video scheint er von einem Chor gesungen zu werden, der wohl mehr klassisches Repertoire hat, passt sehr gut zur Pfingstzeit.

Chor:
Ich möchte bereit sein!  Ich möchte bereit sein!
Ich möchte bereit sein, Herr, in Jerusalem so wie John zu gehen.
Ich möchte bereit sein!  Ich möchte bereit sein!
Ich möchte bereit sein, Herr, in Jerusalem so wie John zu gehen.

Oh, Johannes, oh Johannes, oh, was sagst Du eigentlich?
Das Gehen in Jerusalem mögen gerade John.
Ich treffe Dich dort am krönenden Tag.
Das Gehen in Jerusalem mag  vorallem John.

Chor:
Ich möchte bereit sein!  Ich möchte bereit sein!
Ich möchte bereit sein, Herr, in Jerusalem so wie Johannes zu gehen.
Ich möchte bereit sein!  Ich möchte bereit sein!
Ich möchte bereit sein, Herr, in Jerusalem so wie Johannes zu gehen.

Einige kommen verkrüppelt und einige kommen Lamé,
Das Gehen in Jerusalem mag vorallem John.
Einige kommen, einige waren  in Jesus Namen unterwegs.
Das Gehen in Jerusalem mag vorallem John.

Chor:
Ich möchte bereit sein!  Ich möchte bereit sein!
Ich möchte bereit sein, Herr, in Jerusalem so wie Johannes zu gehen.
Ich möchte bereit sein!  Ich möchte bereit sein!
Ich möchte bereit sein, Herr, in Jerusalem so wie Johannes zu gehen.

Oh, Johannes, oh Johannes, oh, was sagst Du?
Das Gehen in Jerusalem mögen gerade John.
Ich treffe Dich dort am krönenden Tag.
Das Gehen in Jerusalem mag vorallem John.

Chor:
Ich möchte bereit sein!  Ich möchte bereit sein!
Ich möchte bereit sein, Herr, in Jerusalem so wie John zu gehen.
Ich möchte bereit sein!  Ich möchte bereit sein!
Ich möchte bereit sein, Herr, in Jerusalem so wie John zu gehen.

Nach Jerusalem gehen, das magst Du einfach, Johannes. (langsam)

Der Titel beschreibt offensichtlich den Einzug nach Jerusalem aus sicht des Evangelisten Johannes. Das kann gut sein, dass es sogar der Johannes war, der als Johannes der Täufer in der Bibel bekannt wurde. In einem Interview auf Bibel-TV wurde dieser Johannes der Täufer einmal vorgestellt und als etwas ungewöhnlicher Mensch beschrieben worden sein. Gekleidet in Kamelfell und ernährt von Heuschrecken. Heute stellen wir uns sehr einfache Menschen vor, die so ähnlich leben. Wie viele Geistliche, so ist anzunehmen, dass auch Johannes mal in die Wüste gezogen ist, um seinen Glauben zu stärken.

So beginnt die erste Zeile des Titels “Ich möchte bereit sein”. Und es ist durchaus vorstellbar, dass er diesen Satz in der Wüste gesagt hat, “Ich möchte bereit sein” und das möchte ich gerne mit geleertem Kopf und das gerne in einer Umgebung, die eigentlich überhaupt nichts bietet. Die Mitmenschen vielleicht sogar als unerträglich betrachten. Zum Vergleich wie will man denn an einem Platz wie dem Timesquare in New York, der Domplatte vor dem Köllner Dom, dem Vorplatz vor dem Centre de Pompidou sich auf jemanden konzentrieren können wo das ganze Leben um einen rum pulsiert und man eigentlich jede Möglichkeit hat abgelenkt zu werden.

Wenn man sich jetzt vorstellt, man kommt aus der Einöde, man hat unerträgliche Zeiten durchgemacht, häufig das Gefühl gehabt man verdurstet, man kriegt vielleicht nichts zu essen und kommt dann in eine Stadt oder vielleicht auch in seine alte Stadt zurück, man erlebt die ganz neu und nimmt sie ganz anders war. Man betrachtet es vielleich sogar als großes Geschenk, dass es Läden gibt wo es jede Menge Obst und Gemüse gibt, auch modische Kleidung, die einem angeboten wird und vorallem kleine Kaffeehäuser, die zum Austausch einladen. Man fühlt sich aufgenommen.

Und was Johannes wohl am meisten begeistert hatte war, dass er offensichtlich dort auf Jesus getroffen war. Aber offensichtlich war Jesus nicht so jemand wie Herr Schulz oder Herr Maier, also ein ganz normaler Jerusalemer. Dieser Mensch hat offensichtlich besonderes geleistet, denn es gab Menschen, die sich berufen gefühlt haben über Jesus zu erzählen und so würde man es in der heutigen Zeit nennen ihn promoted haben oder bei einem Politiker würde man sagen – Wahlwerbung für ihn betrieben haben.

Und Johannes war von Jesus offensichtlich so fasziniert, dass er auch einer von denen wurde, die Jesus promoten mussten und aller Welt erzählen wie gut Jesus war. Er ist sogar so überzeugt, dass er auch in Jerusalem sein will, wenn Jesus zum König (warscheinlich sinnbildlicher König) gekrönt wird. Vermutlich ist es der Glaube an dem Messias, von dem vorallem die Juden meinen, dass er immer noch kommen wird oder vorallem, dass der Erlöser eines Tages wieder kommen wird. Man kann vermutlich das Aufeinandertreffen am krönenden Tag auch auf Frohnleichnahm übertragen.

Diesen Vergleich, dass man am krönenden Tag auch da sein wird, kann man vielleicht sogar auf die amerikanischen Sklaven übertragen, die sich einfach gesagt hatten, wenn sie mal für den Plantagenbesitzer nutzlos würden und der Cheff jetzt vor lauter Fluchtversuchen die Nase voll hat und man sich jetzt zum Tode verurteilt sieht, es immer noch den Ausweg gibt, man wird in dem Moment wo man erschossen wird auf den Herrn, den Gott an den man glaubt, treffen und empfindet das als krönenden Moment.

Chicago Mass Choir – I’m going with Jesus

Wednesday, March 2nd, 2011

Diesen Titel hatte ich vielleicht vor 3 oder 4 Jahren sogar selbst mal gesungen. Ein sehr flotter und tiefsinniger Titel.

CHOR
Ich gehe mit Jesus den ganzen (Lebens-)Weg.
Ich gehe mit Jesus den ganzen Weg.
Sie können mich, Sie können mich weder stoppen noch zur Umkehr bewegen.
Ich gehe mit Jesus den ganzen Weg.

VERS
Manchmal muss ich fasten und beten
Manchmal muss ich mich weg stehlen (flüchten)
Manchmal muss ich heraus schreien helfe mir Herr
(OH- JA)
Ich weiß, wenn ich meinen Frieden halte, kümmert sich der Herr um mich.
Ich gehe mit Jesus den ganzen Weg.

WIEDERHOLEN SIE VERS
WIEDERHOLEN SIE CHOR

BRÜCKE
Wenn Sie ihn lieben, klatschen Sie einfach Ihre Hände
(Ein wenig lauter)
Wenn Sie ihn benötigen, klatschen Sie einfach Ihre Hände
(Ein wenig lauter)
Wenn Sie ihn lieben, klatschen Sie einfach Ihre Hände
(Ein wenig lauter)
Wenn Sie ihn benötigen, klatschen Sie einfach Ihre Hände
(Ein wenig lauter)
Gehen Sie an und klatschen Sie einfach Ihre Hände
(Ein wenig lauter)

DURCHLAUF
Ich gehe, mit Jesus
Ich gehe, mit Jesus
Ich gehe, mit Jesus
—wiederholen Sie mehrmals

ENDE
Ich gehe mit Jesus den ganzen Weg

Bei dem Komponisten dieses Titel kann man sich gut vorstellen, dass er mal eine Begegnung mit Jesus (auf geistiger Ebene) hatte. Mag sein, dass er mal einen schweren Schicksalsschlag gehabt hatte. Jedenfalls ist er so davon überzeugt, dass Jesus ihm gut tut, dass er vom Glauben überzeugt ist und sein künftiges Leben mit Jesus gehen möchte. Und in der 3. Zeile des Chorus wird die feste Überzeugung bekräftigt “Sie können mich weder stoppen noch zur Umkehr bewegen”.

Im Vers wird man an viele Rabiner und Geistige zu Zeiten von Jesus erinnert, die häufig in die Wüste gegangen sind, weil sie der Meinung waren dadurch ihren Glauben mehr festigen zu können. Sie haben in Armut gelebt, gefastet und natürlich auch gebetet, dass der Herr ihnen beisteht und sie zum Glauben bringt.

Ich habe ein bisschen bei Youtube und Bibel-TV recherchiert und ein Interview im Rahmen der Reihe “Bibel TV – das Gespräch gefunden.

Vielleicht kann man es am besten verstehen, dass man seinen künftigen Weg mit Jesus gehen möchte, wenn man das Interview mit einer Rollstuhlfahrerin verfolgt, die taub ist und kaum sehen kann.

Donnie McClurkin – Hintergründe zum Titel “Heart to soul”

Friday, November 5th, 2010

Auch hier kann man zusammenfassend wieder sagen, ein Song von einem selbst an Gott. Vielleicht auch ein Titel, der beschreibt wie Gott für einen ist.

Hier ist meine kleine Melodie.
Meine einfache Melodie.
Sie klingt bis ich auf den einzigen klugen und waren Gott treffe.

Es wird Lobpreissong für den Herrn gesungen. Darin wird sich nochmal bedankt, dass man jetzt
aus dem Land gekommen ist, in dem man leben musste als man voller Sünde war. Das kann beispielsweise die Wüste sein, in der man leben musste.heiliger Boden Es kann aber, wenn man an die Farbigen auf den Plantagen denkt die Gegend um New Orleans, Houston oder Staaten wie Lousianna sein, aus den man fliehen konnte und das Land Canada erreicht hatte. Beispielsweise weil das Netzwerk der Underground Railroad dem Sklaven hierbei geholfen hatte. In der Bibel befindet sich hier etwas über den Propheten Ezechil

Es wird drum geben, dass der Herr einen so nimmt wie man eben ist. Man möchte dem Herrn seine Einzigartigkeit geben. Und dies wird damit begründet, dass dies vom Sieg gekommen ist und ein Dank dafür ist, dass man gewinnen durfte. Man gibt zu erkennen, dass es eine Melodie ist, die vollgepackt mit Lobpreis oder im Englischen Worship ist. Im Prinzip sagt der Titel “Worship the lord” hier auch nur “Preise den Herrn” aus.

Im Chorus wird es nocheinmal verdeutlicht, dass es nur eine Melodie ist, eine sehr einfache Melodie. Diese aber direkt vom Herzen kommt und das Abbild des Herrn in der Seele ansprechen soll. Mit seiner eigenen Stimme möchte man auch zum Ausdruck bringen, dass Gott einem mehr bedeutet man ihn höher heben möchte.

Der erste Liedteil widmet sich vorallem Jesus. Man anerkennt, dass Jesus die Sünden der Welt als er am Kreuz hin auf sich genommen hatte und mit seinem Tod dafür bezahlt hatte.KreuzigungVon sich ist man überzeugt, dass durch den Tod Jesu am Kreuz das eigene Leben jetzt plötzlich an Wert gewonnen hat, man eine eigene Meinung darüber hat. Vor allem wurde mir (als eines dieser Individuen) Hoffnung gegeben, in der auch eine gewisse Zuversicht steckt. Du hast mich abgesichert, wenn meine Klänge etwas wehleidig wirkten.

Bishop Larry D. Trotter – Hintergründe zum Titel “It’s only a test”

Monday, October 11th, 2010

Schon vor ein paar Jahren hatten wir einen Titel von Larry D. Trotter zum Jahreskonzert einstudiert und uns auf der Sommerfreizeit einen abgequält das mp3 wegen dem Text durchzuhören. Es gab zu dem Titel schlicht keine Lyrik im Internet, die es einem leichter gemacht hätte.

Bei dem Video ist es ganz angenehm, es liefert die Lyrik gleich mit.

Es ist nur ein Test, den Du durchmachst,
er wird wird bald real werden.
Beware Deinen Glauben; gebe nicht auf, da es nur ein Test ist.

Vers 1:
Es ist nur ein Test, den Du durchmachst, er wird nicht ewig dauern. Die Versuche sind nur dazu da, um Dich stark zu machen, ohne dass Du auch nur ein bisschen dabei im Regen stehst. Im Moment werden sie nicht weiter ausgeweitet. Sei stark, bewahre Deinen Glauben, gebe nicht auf und verwirkliche es. Verstehe, dass es nur ein Test ist, den Du durchmachst.

Chor

Vers 2:
Es ist nur ein Test, den Du durchmachst, er dauert nicht ewig. Die Versuche sind nur dazu da, um Dich stark zu machen, ohne dass Du auch nur ein bisschen dabei im Regen stehst. Im Moment werden sie nicht weiter ausgeweitet. Halt durch, bewahre Deinen Glauben, gebe nicht auf und denk drann, es ist nur ein Test, den Du durchmachst.

Chor

Vamp 1:
Sopran:
Bewahre Deinen Glauben, gebe nicht auf,
Es ist nur ein Test, es ist nur ein Test.

Alte:
Egal was Du durchmachst, gebe nicht auf, es ist nur ein Test, es ist nur ein Test.

Tenor:
Halte an, sei stark,
Es ist nur ein Test, es ist nur ein Test.

Vamp 2 (alle):
Halte an, sei stark.
Es ist nur ein Test, es ist nur ein Test.

Vamp 3:
Es ist nur ein Test.

Ende:
Es ist nur ein Test.

Vielleicht kurz zu den Stimmen. Im amerikanischen Gospel ist eine Bass-Stimme unüblich. Es gibt lediglich Sopran, Alt und die Männerstimmen. Von daher also nur eine Tenorstimme. Mag sein, dass sich einige nämlich gewundert haben. Ein vierstimmiges Singen ist eher mitteleuropäisch.

Den Inhalt dieses Titels kann man so verstehen, dass Gott feststellen möchte wie stark man an ihn glaubt. Dafür gibt es aber keine Benotung und Gott sagt auch keine, dass er die Voraussetzung nicht erfüllt, um von ihm weiter unterstützt zu werden. Ganz im Gegenteil er schaut wie weit man im Leben selbst zurecht kommt und was man von ihm an Unterstützung benötigt. Der Gläubige soll hierbei ermuntert werden den Test durchzumachen, auch wenn er meint, dass er ihn vielleicht überfordert, er nicht all die gestellten Aufgaben bewältigen kann. Aber es ist kein Einstellungstest sondern eine einfache Prüfung, die Ansatzpunkte zur Förderung geben soll. Der Test selbst ist zeitlich begrenzt und es ist nicht vorgesehen diesen ständig zu wiederholen. Im Titel kommt auch nicht vor, dass dieser Test unbedingt von Gott gestellt sein muss. Es kann sogar ein Test sein, den man sich selbst stellt. Vielleicht eine Selbsterfahrung, um zu sehen wie stark man im Glauben ist. Und gerade diese Selbsterfahrung wollten viele Priester in der Zeit um Jesus machen. Sie sind in die Wüste gegangen, um ärmliche und fast existenzbedrohende Verhältnisse zu haben. Vor allem die Einsamkeit und auch, dass sie von anderen Dingen nicht abgelenkt werden. Dort in der Wüste prüften sie sich selbst, ob sie schwach werden oder ob sie in der Lage sind durchzuhalten und daran zu glauben das sie vom Tod verschont werden und neue Kraft für ihr weiteres Leben erhalten.

Donnie Mc Clurkin – Hintergründe zum Titel “Days of Eliah”

Sunday, September 19th, 2010

Dieser Titel ist inzwischen mit der Lieblingstitel von unserem Gittaristen, da er soviel Sinn in dem Titel sieht

Es ist von mehreren Tagen in dem Titel die Rede. Es ist da von Gott die Rede, der auf Wolken reiten soll. Ein Tag beispielsweise erinnert an Moses als Retter. Das ist praktisch ein Memorialday und soll an die Heimführung der Israeliten aus Ägypten erinnern. Es soll aber auch an den Tag erinnert werden, an dem ein Wiederversuch unternommen wurde, um der Dunkelheit zu entkommen. Solch eine Stelle meine ich kommt auch im alten Testament vor. Eine Stelle in dem Titel ist auch “We are the voice in the desert crying” übersetzt hiesse es “Wir sind die Stimme, die in der Wüste schreit”. Heute würde sicherlich jeder einen erst einmal für verrückt erklären, wenn der in einer heissen Umgebung aus Sand, Geröll, vielleicht noch Kakteen Wüsterumschreien würde. Wir verbinden unweigerlich damit, dass uns da doch absolut keiner hört und man schon fast dem Tod ausgeliefert ist. Darüber kann natürlich jetzt viel philosophiert werden. Es kann dafür stehen, dass man einfach anders ist und etwas bewegen möchte, so wie die Parole “Yes, we can”, die im Wahlkampf von Barak Obama benutzt wurde. Es kann auch für die Verzweifung, verbunden mit dem Wissen nach Hilfe stehen.

Im Refrain heisst es immer “riding on the cloud, shining like the sun and the trumpet call, lift your voice in the year on you believe, out side hill salvation comes” Damit wird gesagt, dass Gott auf den Wolken reitet und dabei wie eine Sonne strahlt. Mit dem Ruf der Trompeten soll an das Ereignis in Jericho erinnert werden. Durch die Kraft von Trompeten und Posaunen konnte hier eine ganze Stadt zum Einstürzen gebracht werden. Ein gewisser Apell steckt auch noch drinn, der damit verbunden ist, dass man dafür auch etwas erhält “Erhebe Deine Stimme in dem Jahr, in dem Du zum Glauben gefunden hast und es muss nicht einmal auf einem Berg erfolgen, Du wirst Erlösung erhalten.

Im Original ist der Vamp “There is no god like Jehowa”. Dazu muss ich allerdings etwas weiter ausholen. Jehova ist ein Kunstwort, dass sich von Jachwe ableitet, dass im Hebräischen schlicht JHW geschrieben wird und nicht ausgesprochen werden sollte. Folglich wie kann man jemanden ranziehen, den es nicht gibt. Auch jetzt nenne ich die Art Sekte, die ihre Versammlungsräume “Königsreichssaal” schlicht “Die Nichtsseher”. Und aus genau diesem Grund ist der Vamp beim Freiburg Gospel Choir in den Vers “There is no god like our lord above”. Und das macht sogar noch wesentlich mehr Sinn, denn es gibt keinen anderen Gott ausser dem Herren, der über alles wacht.