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Fred Hammond – Hintergründe zum Titel Oh give thanks

Saturday, August 1st, 2015

Der amerikanische Prediger und Gospelkomponist Fred Hammond hat schon viele Gospel rausgebracht oder neu arrangiert und erweitert. Man denke hier an Titel wie “No weapon”, an “Jesus, be a fence” der ursprünglich von Same Cook stammt, der von Fred Hammond aber mit einem fetzigen Beat versehen wurde und der um noch einige Textpassagen erweitert wurde oder “Old time mix”, den man auch mit “God is a good god” bezeichnen könnte.

“Oh danke (Psalm 136)”

Ja, ja
Ja, ja, ja
Ja, ja, ja, ja
Ja, ja
Ja, ja, ja
Ja, ja, ja, ja

[Chorus]
Oh danke für den Herrn
Seine Gnade währet für immer
Oh danke für den Herrn
Seine Gnade währet für immer, ja

Im Laufe meines Lebens und darüber hinaus meine Tage
Seine Gnade dauert immer an
Ich sollte verurteilt werden, aber stattdessen fand ich Gnade, weil
Seine Gnade dauert immer an, ja
Herr Du bist super und ich habe keine Zweifel, er
Seine Gnade erbringt er stets
Anzeige wenn ich Angeklagten stehe, was ich mutig schreien können
Seine Gnade erbringt er stets

[Chor B]
Er hat wunderbare Dinge getan.
Wunderbare getan hat
Er hat wunderbare Dinge getan.
Er hat wunderbare Dinge getan.
Wunderbare getan hat
Er hat wunderbare Dinge getan.

[Chorus]

Wenn Du das Gefühl hast, dass Du keine Hoffnung mehr hast, nur wisse
Seine Gnade besteht immer
Und wenn das Leben härter werden sollte, sage nicht, dass Du nicht damit umgehen kannst, nur sage:
Seine Gnade besteht für immer, ja
Glaube, dass er für Dich liefert
Seine Gnade besteht für immer
Dieses Wort, um Deine Familie zu deklarieren
Seine Gnade besteht für immer

[Chor B]

[Chorus]

[Chor B]

[Vamp]
Er ist würdig, er ist würdig
Er ist würdig, und er herrscht für immer
Er ist würdig, er ist würdig
Er hat wunderbare Dinge getan.
[Wiederholen]

Liest man eine Auslegung von Psalm 136

Diese Auslegung ist allerdings leicht richtungsweisend, da sie wohl von einem Jehovazeugen stammt.

In einer Predigt zum Psalm 136, der sich hinter diesem Song verbirgt könnte ein Gedanke an Erntedank stecken. Liest man den Psalm jedoch genauer, dann ist nicht nur die Rede davon, dass man dafür dankt, dass man in diesem Jahr wieder so eine reichhaltige Ernte hatte. Es wird zum einen für die Wundertaten von Gott gedankt.

Umschrieben wird der Psalm 136 mitunter mit einem unendlichen Meer der Güte. Gottes Güte wird mitunter mit einem unendlichen Ozenan verglichen und mit der Tatsache, dass aus seinen Händen unaufhörlich Liebe ausströmen würde.

Der Songsschreiber staunt immer wieder über die Taten von Gott und möchte dem gerne nacheifern. Vermutlich beschreibt nachfolgendes Video ganz gut, was der Songtext einem eigentlich bewußt machen möchte:


Video – was ist nachhaltiges Leben

Ich glaube es steckt noch viel mehr in dem Text zu dem Gospel drinn. Es geht eigentlich darum, dass man sich viel bewußt machen muss. Sehr anschaulich spricht ein Erfuhrter Weihbischof, wie die Liebe Gottes gelebt werden kann und in seinem Predigttext über Adolph Kolping

Wenn man die Wunder von Jesus in den griechischen Orginaltext zurückübersetzt, dann ist damit eigentlich etwas anderes gemeint. Es ist von erstaunlichen Dingen die Rede und von außergewöhnlichen Dingen. Jesus hat nach dem einfach Taten vollbracht, die sich kein anderer damals zugetraut hat. In dem Markusevangelium im 8. Buch, Kapitel 12 ist von seinen Wundertaten die Rede. Allerdings Markus bezieht sich auch an anderer Stelle auf die erstaunlichen Taten.

In einem Predigttext über Makus 8 Kapitel 22 wir dauf eine andere außergewöhnliche Tat eingegangen. Der Pfarrer arbeitet hier korrekt heraus, dass hier Jesus heutigen Medizinern beweisen möchte, dass er einfach so mal eben einem Blinden das Sehen wieder beibringt und sich die Medizin sich hier einen abbricht das hinzubekommen. Sehen ist hier in einem anderen Zusammenhang zu verstehen. Es hat hier etwas mit Bewusstsein zu tun. Wenn man in der Lage ist Gott wahrzunehmen, dann sieht man ihn auch und dann sieht man auch plötzlich andere Dinge, die man vorher so gar nicht so bewußt wahrgenommen hat, sie vielleicht auch da schon da waren, man sie aber übersehen hatte.

Ein weiterer Punkt, der in dem Gospel angesprochen wird ist die Hoffnung. Wie man die Hoffnung im christlichen Sinne verstehen kann, denke ich wird in diesem Video über einen Predigttext sehr gut beleuchtet.

Tramaine Hawkins – Hintergründe zum Titel Just in the nick of time

Saturday, July 9th, 2011

Komponiert muss es nicht unbedingt von Tramaine worden sein, denn sie hat auch viele Titel gesungen, die ihr Vater Walter Hawkins erschaffen hat. Ich schließe nicht aus, dass vom inhaltlichen manches falsch aufgenommen wurde, denn bei meiner Recherche im Internet bin ich auf keine entsprechende Lyrik gestoßen und so hiess es wie sich durchaus Gospel verbreiten sich mal wieder durch das Video hören und versuchen was man da an gesungenem versteht.

Durch meine Eingangstür geommen ermüdet und gefüllt mit Zweifel zieht mich nach oben.
Mein Gefühl sagt mir, dass ich schwach werde und das Ende fühlen kann.
Und ich erfahre das genau in diesem Augenblick, genau zu diesem Zeitpunkt.

Genau jetzt hat er mich gefunden und genau jetzt hat er mich gezeichnet.
Und ich erfahre das genau in diesem Augenblick, genau zu diesem Zeitpunkt.
Deine Liebe war die ganze Zeit über in der Du mit mir verbracht hattest gewichen.
Es ist eine ganz besondere Chance für mich.
Wecke mich auf, um sie sehen zu können.
Und ich erfahre das genau in diesem Augenblick, genau zu diesem Zeitpunkt.

Ich wurde die ganze Zeit beschützt.
So (von Dir) geführt, das Leben so erhellt.
Es war so einfach und alles war so süß.
Du kamst des Wegs und machtest mich stark.
(Ich fühle es)
Ich fühle mich so verwirrt.

Genau jetzt hat er mich gefunden und genau jetzt hat er mich gezeichnet.
Und ich erfahre das genau in diesem Augenblick, genau zu diesem Zeitpunkt.
Rette mich, wecke mich auf und hebe mich hoch.
Mein Leben ist jetzt so vollständig.
Du kamst genau im rechten Augenblick vorbei.
Genau in dem Moment hat er schütmich gezeichnet.
Genau jetzt.

Deine Liebe, Deine Liebe.
Jetzt und immer.
Genau im richtigen Moment.

In dem Titel geht es wie häufig um das Thema, dass sich jemand down fühlt. Er weis nicht mehr weiter. Und Zweifel gab es sowohl Mitte des 19. Jahrhunderts als viele Spirituals und später auch Gospelsongs entstanden als auch heute. Und manchmal können sogar Manager von betroffen sein, wenn sie plötzlich das Gefühl haben sie packen es nicht mehr. In der DDR-Zeit stellte sich oft die Frage ob man mal den Moment erleben darf wo die Mauer endlich fällt und Ost und West sich wieder vereinen. Manchmal können Zweifel sogar so stark sein, dass man in Depressionen verfällt und sich einbildet, dass man inmittelbar vor dem Ende steht und es mit einem einfach nicht mehr weiter geht. Aber plötzlich empfindet man, es ist jemand da, der zu einem spricht oder irgendetwas was einen innehalten lässt und einem sagt “Halt, stopp Du bist nicht verloren und Du bist doch wer”. Und plötzlich wird einem bewusst, man war eigentlich die ganze Zeit nie alleine gewesen, es war immer Gott da, der über einen die schützende Hand gehalten hatte.

Die Liebe von Gott, die an einen gerichtet war wurde bislang gar nicht so richtig wargenommen, sie ist an einem irgendwie abgeprallt. Wenn ich mich jetzt allerdings frage warum offensichtlich jetzt erst bemerkt wurde, dass man von Gott geliebt wurde und es einem eigentlich bislang nicht richtig bewusst war, so komme ich nur zu dem, dass man offensichtlich bislang gut gelebt hatte, man eigentlich so in den Tag hineingelebt hatte und vielleicht auch nur annahm, dass es einem gut geht. Oder aber es ist einem nicht gut gegangen und man hatte sich einfach mit seinem Schicksal abgefunden. Vielleicht dann, weil man sich schon aufgegeben hat und den Glauben an sich selbst verloren hat. Den Glauben an sich selbst kann man sicherlich auch schnell verlieren, wenn man in einer Diktatur lebt oder auch bei den farbigen Sklaven, die in Unterdrückung gelebt hatten kann ich mir das gut vorstellen.

Wenn man sich allerdings dem Herrn anvertraut können sich plötzlich ganz neue Möglichkeiten auftun. Oftmals verrennt man sich im Leben auch, wenn man einfach so vor sich hinlebt. Manch einer wird es sicherlich bestätigen, dass er in verschiedenen Situationen gerne jemand gehabt hätte, der einem eine Polizeikelle hin hält, einem vielleicht eine Ampel auf rot schaltet oder auch mal ein Stopp-Schild aufstellt und das einfach nur für die schlichte Botschaft “stopp, denk nach und entscheide dann”. Und genau das ist gemeint in dem Satz “wecke mich auf und lass sie mich sehen”. Wenn man etwas im Leben ändern kann, dann muss man diese Möglichkeit auch erst einmal realisiert haben.

In der Zeitschrift “simplify your life”, die moderne Organisationsmethoden nach dem amerikanischen Prinzip vermitteln möchte gab es mal ein Poster zur Motivation. Darauf der Satz “Wer einen Traum verwirklichen will, der muss erst einmal aufwachen”. Das heisst man kann sich im Schlaf viele Dinge vorstellen, man muss diese Sachen aber alle realisieren, man muss es mit der Machbarkeit abwägen und vorallem man muss auch den Mut besitzen, wenn es machbar ist, diese Dinge auch zu tun.

Den Ansatz Menschen zu verändern und velleicht auch neue Wege zu ebnen, das ist nach meinem Verständnis auch das Ziel der Missionsarbeit. Die Chancen, die sich hier in der Mission auftun unter dem Punkt, dass Gott ein guter Gott ist war auch Thema in der Sendung “Das Gespräch” des christlichen Senders Bibel-TV.

In dem Video kommt eigentlich vieles vom Inhalt dieses Titels sehr plastisch zur Sprache. Oftmals brauch es ein Schupser in die richtige Richtung. In Indien und speziell im Hinduismus wird oft in sogenannten Kasten gelebt und die Menschen glauben fest daran, dass das Leben vorbestimmt ist und wenn man sich gut führt hat man vielleicht das Glück in einer besseren Kaste wiedergeboren zu werden. Viele Dinge kennen sie aber nicht und oftmals öffnet ein Missional den dort lebenden Personen neue Perspektiven und macht das Miteinander lebenswerter. Die Kinder erfahren beispielsweise mehr Bildung und haben es später leichter im Beruf und können auch Karriere machen. Wenn einer, zu dem jetzt ein Entwicklungshelfer woander vielleicht ein Streetworker zurückblickt, dann sagt er sich vielleicht “Hey wieso bin ich eigentlich nicht früher drauf gekommen – das passt ja jetzt alles zusammen”. Und plötzlich hat man auch Spaß am Leben, man wird vielleicht auch von anderen geschätzt, erhält Anerkennung und fühlt sich einfach gut. Und man freut sich, dann genau im richtigen Moment Gott vorbei kam und einen auf diese ganzen Umstände aufmerksam gemacht hat.

Und plötzlich begreift man auch Gottes Liebe und begreift vielleicht, dass diese unendlich groß war und vorallem auch ist.

Oslo Gospel Choir – Hintergründe zum Titel Get together

Thursday, May 26th, 2011

Es ist irgendwie ein Ohrwurm und wird gerne gesungen. Bei einem Oslo Gospel Choir-Workshop, der von Volker Dymel geleitet wurde (Tore W. Aas war auch anwesend), wurde der Song gesungen und auch im Projektchor des Gospelchors St. Josef wurde dieser Song mal wieder einstudiert.

Refrain:

Zusammenkommen soll man. Zusammenkommen im Namen des Herren

Vers

Wenn ich träge werde und die Zeiten schlecht sind und ich das Gefühl habe, dass ich die Freude verloren habe, die ich einst mal hatte, es gibt eine Lösung, einen Weg, den man gehen kann und sollte man die Last mit seinen Brüdern als Zeichen des Herrn teilen. Hebe Deine Kopf und blicke in den Himmel. Bete zum Herrn solange bis der Tag kommt an dem ich sterben werde (im Sinne man soll in seinem Leben immer wieder die Gelegenheit nutzen zu Gott zu beten). Weil er mich beschützte und mich von Zweifeln und Furcht, die mich quälten, befreite.

Refrain

Vers
Wenn ich einsam bin, wenn ich blau bin (ob Tore tatsächlich an besoffen gedacht hat .oO oder vielleicht traurig meinte), dann weis ich aber ganz genau was ich jetzt zu tun habe. Sie alle warten auf mich. Wenn ich schreie und mir die Dinge peinlich sind, wenn ich krank bin versuche ich die Ketten, in die ich mich gebunden fühle abzulegen.Ich werde unterstützt, wir sind eine Familie all meine Brüder, die an Gott glauben stehen mir bei.

Refrain

Wenn die Zeiten gut sind, die Erscheinung, die sich zeigt sollte mir entsprechen. Er ist der Grund und er ist das Ziel (der Punkt im Schwarzen oder das Tor im Fußball). Er ist der Einzigste und der einzigste, der sich in meiner Seele befindet. Wenn Du Dich wacklig fühlst und falsch platzierst fühlst und Du der Ansicht bist, dass Du ein Fehler und Abfall bist, bei Gott bist Du immer perfekt, ein kostbarer Stein. Öffne Dein Herz und Du wirst nicht mehr alleine sein.

In dem Titel geht es wie so häufig, dass man Zuversicht gewinnen soll. Man soll zusammenkommen und füreinander da sein. Vom Prinzip her das Hauptgebot der 10 Gebote leben, nämlich das Gebot der Liebe und damit meint Gott die Nächstenliebe. Gott ist vielen Situationen jemand, der einem helfen kann, der einem beisteht und der einen auch aufrichten und den Weg zeigen kann. Es ist aber auch die Rede davon, dass man die Gemeinschaft suchen soll und vielleicht auch einfach mal offen sein, sagen wo der Schuh drückt, dass man momentan ein Problem mit sich rumschleppt und vielleicht andere schon in ähnlichen Situationen gesteckt haben und einem einen Tip geben kann. Auch kenn er teilweise helfen und einem Halt bieten, wenn man über sich zweifelt, vielleicht sogar zu Depressionen neigt oder Anzeichen eines Burn-out-Syndroms zeigt.

Allzuoft findet man im Alltag vor, dass man nach Status eingruppiert wird. Als Jugendlicher kann es sein, dass man nur wer ist, wenn man in seiner Gruppe teuere Markenklamotten trägt. In Zeiten der Neweconomy war man teilweise nur ein guter Manager, wenn man ein Notebook, ein Handy von der Firma gestellt bekam und selbstverständlich auch einen Firmenwagen besaß. Personen, die obdachtlos geworden sind, vielleicht einen Job verloren hatten und von Hartz 4 leben oder Alkoholabhängige wurden meistens nur mitleidig zur Kenntnis genommen und nicht sonderlich beachtet. Ob man häufig einen zuviel getrunken hat, man vielleicht sogar kifft oder als Protistuierte arbeitet, dass ist Gott selbst vollkommen egal, er nimmt einen einfach als Mensch und jeder Mensch ist so wie er ist genau richtig.

Mit dem sich in Ketten gelegt fühlen, kann man es gut mit den afrikanischen Sklaven vergleichen. Auch aktuell gibt es immer wieder Vergleiche. Betrachtet man die Geschehnisse in Lybien oder derzeit in Syrien. Die Landsleute fühlen sich meistens den Regimen vollkommen ausgeliefert und vielleicht sogar ein moderner Knecht, der zumindest vor den Diktatoren zu kuschen haben und wehe sie bieten denen vielleicht Kontra oder gibt preis, dass dieser über verschiedene Dinge anders denkt. Wenn man sich einer Gemeinschaft anschließt, dann kann man sich schnell wie in einer Familie fühlen und das Gefühl entwickeln, gemeinsam kann etwas erreicht werden und man kann mehr erreichen.

Die letzte Strophe erinnert mich so ein bisschen an den Inhalt von “My desire” vom Kirk Franklin, im dem die Rede ist, dass man Gott immer ähnlicher werden möchte. Auch hier wünscht sich der Komponist, Tore W. Aas, dass er idealerweise eine Kopie von Gott ist. In der Bibel wird davon gesprochen, dass Gott den Menschen nach seinem Bilde erschuf, er also all die guten Eigenschaften, die er selbst besitzt normalerweise auch haben sollte. Vorallem ist man überzeugt davon, dass man ihm nacheifern sollte, weil er sehr viel gutes tut. Er ist einfach das wo man hinsteuern sollte. Beim Bogenschießen ist es der innere schwarze Kreis, im Fußball ist es das Tor, auf das gespielt wird. In der Seele des Schreibers ist Gott der einzigste, der sich darin befindet. In seinem Leben und dem Alltag zusammen mit den Mitmenschen kann man sich als Nichts fühlen, man kann der Ansicht sein, dass man eine Null-Nummer ist. Das ganze Gegenteil ist man für Gott, man wird behandelt als ob man ein Rubin oder Topaz ist. Vielleicht sogar ein Blutdiamant. Jedenfalls ein kostbarer Stein, den jeder Juvelier sofort in eine gepanzerte Vitrine stellen würde. All das kann man aber nur erreichen, wenn man sein Herz öffnet und empfänglich wird.

Missisippi Mass Choir – Hintergründe zum Titel This morning when I rose

Saturday, April 23rd, 2011

Der ideale Gospel für den Ostersonntag, wenn man den Titel mal ins Deutsche übersetzt. Der Tag, an dem ich auferstand.

Vers 1:
(Heute morgen, als ich auferstand),
Ich hatte nicht keinen Zweifel.

(Heute morgen, als ich auferstand) ,
Ich hatte nicht keinen Zweifel.

(Heute morgen, als ich auferstand) ,
Ich hatte nicht keinen Zweifel.

(Ich kenne den Herren), kümmert sich um mich,
(Ich kenne den Herren), sorgt für mich,
(und ich weiß, dass er wird)
Begleite und führen mich den ganzen Weg,
ja stets.

Vers 2:
(Ich erwachte heute morgen, ich sah einen nagelneuen Tag) auf,
Ich hatte nicht keinen Zweifel.

(Ich erwachte heute morgen, ich sah einen nagelneuen Tag) auf,
Ich hatte nicht keinen Zweifel.

(Ich erwachte heute morgen, ich sah einen nagelneuen Tag) auf,
Ich hatte nicht keinen Zweifel.

(Ich kenne den Heren), kümmert sich um mich,
(Ich kenne den Herren), sorgt für mich,
(und ich weiß, dass er wird)
Begleite und führen mich vollständig,
ja vollständig.

Vers 3:
(Ich wachte heute morgen mit dem heiligen Geist) auf
Ich hatte nicht keinen Zweifel.

(Ich wachte heute morgen mit dem heiligen Geist) auf
Ich hatte nicht keinen Zweifel.

(Ich stand heute morgen mit dem heiligen Geist) auf
Ich hatte nicht keinen Zweifel.

Vamp 1:
Geglaubt wie das Gehen.

Vamp 2:
Geglaubt wie die Unterhaltung.

Vamp 3:
Geglaubt wie das Beten.

Vamp 4:
Geglaubt wie der Gesang.

Vamp 5:
Geglaubt wie das Laufen.

Vamp 6:
Geglaubt wie das Schreien.

Ende:
(Ich kenne den Herren), kümmert sich um mir,
(Ich kenne den Herren), sorgt für mich,
(Wiederholung, wie gewünscht)

(Und ich weiß, dass er kommen wird)
Begleite und führen mich den ganzen Weg lang,
ja die ganze Zeit.

In dem Gospelsong ist unschwer zu erkennen, dass es hier um die Auferstehung geht. So wie er textlich formuliert ist könnte man fast schon meinen, dass Jesus selbst von seiner Erfahrung erzählt, die er hatte als er plötzlich auferstanden war. Das kann allerdings auch von einem der Jünger sein, der in seinen Worten beschreibt, dass er plötzlich wieder Jesus vor sich gesehen hat und das so real, dass er keinen Zweifel mehr an seine Person und sein neues Leben hatte. Bibel-TV hat in seiner Sendereihe “Das Gspräch” mal hinterfragt, ob Jesus eigentlich wirklich auferstanden ist.

In dem Video kommt eine Kernbotschaft rüber. Es geht vorallem darum, dass die Auferstehung von Jesus den Menschen verändert. Und der gläubige Mensch erkennt, Jesus ist eben immer noch für einen da. Man kann es auch so interpretieren, dass der Tod ihm letzlich nichts ausgemacht hat.

Aber auch selbst kann man sich nach einer schweren Operation oder gar einer erforderlichen Transplantation neu geboren und auferstanden füheln.

In dem Video erzählt Marcel übers Telefon wie er sich nach einer komplizierten Transplantation fühlt. Vielleicht mag manch einer interpetieren, dass er sich wie auferstanden fühlt.

Albertina Walker – Hintergründe zum Titel I can go to god in prayer

Friday, February 18th, 2011

Vermutlich hat Ann Nesby den Titel komponiert und Albertina Walker hatte ihn nur in ihr Repertoire übernommen. Bei der Lyrikrecherche findet man zu beiden eine Lyrik.

Bildet kein Unterschied, was das Problem angeht,
(Ich kann zum Gott im Gebet gehen gemeint – ich kann mich an Gott durch ein Gebet wenden).
Ja habe ich diese gesegnete Versicherung,
(Ich kann zum Gott im Gebet gehen).
Er nimmt meinen Trübsinn und Sorge,
(mache sie zu Licht).
Er tröstet, verstärkt und hält mich,
(Ich kann zum Gott im Gebet gehen)

[Chor]
Ich kann ihn anrufen, wenn ich ihn benötige,
Unser, Vater, oben im Himmel;
Ich kann zum Gott im Gebet gehen,
Ich kann zum Gott im Gebet gehen.

[Vers 2]
Manchmal sind meine Belastungen so schwer für mich,
(Ich kann mich an Gott durch ein Gebet wenden).
Ich habe einen gefunden, wer so zuverlässig ist,
(Ich kann mich an Gott durch ein Gebet wenden).
Er nimmt meinen Trübsinn und Sorge,
(machen Sie sie zu Licht).
Er tröstet, verstärkt und hält mich,
(Ich kann zum Gott im Gebet gehen).

[Chor]

[Brücke]
Er kann sie ausarbeiten, er kann sie ausarbeiten;
(ja, kann er),
(ja, kann er),
(ja, kann er),
(oh ja, kann er).

Ich habe nicht keinen Zweifel, ich habe nicht keinen Zweifel;
(ja, kann er),
(ja, kann er),
(ja, kann er),
(oh ja, kann er).

Ich weiß, welcher Gott tun kann, er hole Sie sicher durch
(ja, kann er),
(ja, kann er),
(ja, kann er),
(oh ja, kann er).

Der Gospel beschreibt gleich in der ersten Zeile, dass man bei einem Problem erst einmal gar keinen Unterschied machen soll, ob es für einen ein großes Problem oder ein kleines ist oder man man vor hat sich um eine Lösung des Problems zu kümmern. Problem sollte Problem sein und man sollte bemüht sein es zu lösen. Man kann sich an Gott durch ein Gebet wenden, vielleicht auch, wenn man selbst nicht weiter weis.

Bibel-TV hat in seiner Sendereihe mal ein Interview geführt “Beten ist das Ringen nach Worten”. Meiner Meinung drückt dies aber aus, man hat Mühe sein Anliegen vor Gott vorzutragen und weis nicht richtig wie man es formulieren soll. Das könnte aber schnell ausgelegt werden, das Beten wird zu einem Problem.

Es kann natürlich sein, dass es manche gibt, die sich schwer tun ein Gebet zu beginnen. Wie allerdings in dem Video verdeutlich wird. Es gibt allerdings nicht was man nicht in ein Gebet packen kann. Im Gospel geht es aber weiter und da wird verdeutlicht was ein Gebet bewirken kann. Es kann einen aufbauen, es kann etwas bewirken vielleicht sogar Dinge zu Tage bringen mit denen man erst einmal überhaupt nicht gerechnet hat.  Mit einer Dame, die früher mal Geigerin war und sich jetzt als hauptberufliche Beterin bezeichnet hat Bibel-TV ebenfalls ein Interview geführt.

In der zweiten Strophe geht es vorallem darum, dass einem Gott durch das Gebet helfen kann und man ihm durchaus vertrauen soll, dass er einem auch sehr große Belastungen nehmen kann. Kurz zusammengefasst, es geht vorallem darum, dass man durch das Gebet wachsen kann und das Beten möglicherweise auch das Selbstvertrauen stärken kann.

Joe Pace – Hintergründe zum Titel “God’s got it (got it all in control)”

Sunday, October 10th, 2010

Hier weis ich nicht genau, ob dies ein Titel ist wo Gott zu einem spricht. Eher meine ich, dass hier ein inzwischen Gläubiger eine Erfahrung
mit Gott gemacht hat. Das kann sogar einer der vielen Efangelisten sein, die häufig in die Wüste gezogen sind, um Gott noch mehr zu erfahren.
Es kann auch jemand sein, der mal eine depressive Phase im Leben hatte und plötzlich feststellte, da hat jemand zu einem gesprochen und ihn aus dieser misslichen Situation rausgeholt und ihn einen Lebensabschnitt gegeben wo er plötzlich Spaß und Freude am Leben fand.

zweifelnde Frau

Wenn Du glaubst, dann kannst Du es nicht gerade sehen
Dein Weg wie Du es von Gott erhälst, Gott erhält es
Egal wie dunkel es an dem Tag ist an dem Du es von Gott erhälst
Und er (Gott) findet hier einen Weg
Warte einfach auf ihn, vertraue und zweifele nie
Ich weiß, dass er sicher, es Dir bringen wird.
Sonne bricht durch
Im Chor wird nun gesungen:
Gottes erhält es, Gott erhält es.
Gott schafft es alles unter Kontrolle zu halten.

depressive Geschäftsfrau
Gott wird es erhalten, ja (ganz bestimmt), Gott erhält es
Gerade wenn Du zweifelst, vielleicht sogar an Dir selbst zweifelst, weil Gott durchschaut dich oder vielleicht
Gott versteht dich Gott wird es erhalten, ja (ganz bestimmt), Gott erhält es
Es gibt nichts, das mein Gott nicht tun kann
Ja ja ja

Warte einfach auf ihn, vertraue und zweifele nie
Ich weiß, dass er sicher, Dich sicher da heraus holt
Geschäftsmeeting
Vamp
Mein Gott erhält es, Gott hält es unter Kontrolle
Mein Gott erhält dich, Gott hält dich unter Kontrolle

Meiner Meinung ist hier ein yes, das mir in der Lyrik vorgeschlagen würde unpassend. Ein Yeah an entsprechender Stelle ist viel passender.
Man ist einfach überzeugt, dass Gott es erhalten wird und freut sich einfach wahnsinnig darauf, dass man durch Gott an Möglichkeiten kommt oder es Gott einem erst ermöglich gewisse Dinge umzusetzen. Der Weg, den Du dabei wählst um es von Gott zu erhalten ist dabei vollkommen egal. Natürlich kann jeden Sonntag zum Gottesdienst in die Kirche gegangen gewerden, 1000 Gebete gesprochen werden, vielleicht an Erntedank sogar Früchte ihm geopfert werden, aber das wird gar nicht von Dir verlangt. Es reicht Gott, wenn Du weisst dass er für Dich da ist und an ihn glaubst. Wenn Du ein Problem hast, dann ist es vielleicht nicht unmittelbar so, dass Dir die Lösung schon auf einem Tablett serviert wird, es wird sich auch nicht unbedingt der Himmel auftun, die Sonne scheinen und dir praktisch signalisieren “Jetzt hast Du kein Problem mehr”.
Aber man spürt es einfach, dass man plötzlich auf einen neuen Denkansatz kommt, man sich plötzlich sagt “wie blöd war ich eigentlich, dass ich darauf nicht gleich gekommen bin”. Und man soll vorallem nicht an Gott zweifeln nach dem Motto, dass dieser alte Sack es doch nie für einen gedingst bekommen. Also einfach abwarten – es wird alles gut. Auch wenn in Dir ein Chaos herrscht, Gott wird Deine Gedanken sortieren und Dich auf dem richtigen Weg halten.