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Gospel und Wellness in neuem Hotel und neuen Songs

Saturday, February 23rd, 2013

Bereits seit 2007 führt Volker Dymel einmal jährlich bereits seinen Gospelchorworkshop “Gospel & Wellness” durch. Recht harmlos frage er einfach mal “Wer von euch hat lust mit wir Lust zu gospeln und zwar da wo es warm ist und man singen mit Urlaub vernüpfen kann”. Damals noch im Hotel Riva-Diva, dem jetzigen Delphin Diva. Aber dort war auch nur einmal der Workshop gewesen. So sehr angekommen war es nicht, dass man noch aus dem Konferenzraum verbannt wurde und in der Discothek singen musste. “Wir möchten gerne einen Konferenzraum mit Tageslicht” hatten hier viele in den Feedbackbögen angegeben. Zudem erzählt Volker durchaus gerne sein Erlebnis mit einer bereits kaputten Toilettenbrille in seinem Zimmer, die man ihm berechnen wollte. Das war natürlich das endgültige Aus für das Hotel.

Nachdem Volker Dymel sein Konzept geändert hatte und seine Band mit der Begründung “Das Schlagzeug ist bereits zu laut, wenn es gerademal aufgebaut und nicht gespielt wurde”. Daraufhin hatte er sich entschlossen den Schwerpunkt bei seinem Workshop mehr auf Gesang zu legen. Neue “Weggefährten” fand er in Stefan Meier, der seit 3 Jahren am Keyboard begleitet und

In diesem Jahr, 2013, war es Stefan Meier allerdings nicht möglich gewesen den Workshop wieder auf dem Keyboard zu begleiten. Als Ersatz für ihn hatte Volker Dymel kurzerhand seinen Kollegen Sören Schröder gefragt, ob er als quasi Assistent mitkommen möchte. Seit einigen Jahren leitet Sören den Chor Gospelgeneration, hilft immer wiedermal für die Chorproben von Lean on Gospel, It’z Gospelpower oder Rhythm of Faith aus, wenn Volker gerade verhindert ist, er aber die Probe ungern ausfallen lassen möchte

Rene Hargens ist schön seit ein paar Jahren der Begleiter von Volker beim Gospelworkshop Gospel & Wellness. Er selbst hat eine Gesangsausbildung an der Hamburg Scool of Pop gemacht und wurde u. a. von Roger Cicero ausgebildet. Wenn man Rene zum ersten mal hört könnte man fast meinen da singt ein Mädchen. Seine Bruststimme liegt nämlich im Alt. Als er mal gefragt wurde warum er immer eine Oktave über der gewöhnlich höheren Männerstimme singt kam eine vielleicht verblüffende Antwort “Mein großes Vorbild war eben Michael Jackson”.

Zusammen mit Sören hatte er in diesem Jahr die Möglichkeit für eine Stunde Vocalcoaching angeboten. Die Jahre zuvor hatte er dies alleine gemacht. Stephan Meier hatte stattdessen, abgesehen von 2012 die Möglichkeit zum Gospelpiano erlernen angeboten. Unter den Songs, die wir in diesem Jahr lernen durften war auch ein Song darunter, den Sören selbst komponiert und getextet hatte.

Vom “Familientreffen” ist unter den Teilnehmern schon seit einigen Jahren die Rede und dabei ist der Workshop Gospel & Wellness gemeint. Man kennt sich eben einfach, man hat sich aufeinander eingepegelt und es ist für alle immer wieder eine riesen Freude des Wiedersehens. Manch einer sieht sich aufgrund der Distanz gerade mal 1 x im ganzen Jahr.

Auch wenn das Abschlusskonzert der Gospelwoche in Strandnähe aufgrund des bereits dingfestem Programm vom Animationsteam erst um 22:00 Uhr am Donnerstag gestartet hatte, hatte es unter der Woche doch einen positiven Aspekt gehabt. Der Leiter des Entertainmentteams war von unserem Gospeln in der Disco so begeistert, dass er uns am Dienstagnachmittag spontan gefragt hatte wie er Volker Dymel erreich könnte, da er Gesprächsbedarf hätte. Raus kam eine spontane Session in der Towerbar vom Sherwood Breeze am Dienstag, da der Konferenzraum anderweitig belegt war und es an dem Abend kein Programm gab. Innerhalb von 4 Stunden hatten sich Volker mit seinen Helfern Rene Hagens und Sören Schröder sowie die Workshopteilnehmer Heike May Ramona Fink  und Sabine Strippel überlegt gehabt was sie an eigenen Stücken oder in Form einer Combo beitragen konnten und was zum Teil auch an eigenen Songs vorgestellt werden konnte.

Das Konzept Gospel mit Urlaub und Entspannung zu verbinden passt einfach. In diesem Jahr ist der Termin relativ spät platziert, hatte vielleicht aber auch das gut, dass das Wetter an der türkischen Rivera noch stabiler war. Auch waren viele positiv überrascht, dass sie zu einer zivilen Zeit in Deutschland abfliegen durften und auch für den Rückflug fanden es viele sehr angenehm, dass sie nicht mehr mitten in der Nacht den Transfer zum Flughafen hatten, weil noch in der Dunkelheit ihr Flieger startete.

Für viele ein Anreiz wieder dabei zu sein war der Umstand, dass dieses Hotel deutlich preiswerter ist als das Hotel, in den der Workshop die letzten Jahre immer stattfand. “Wenn in 2013 für mich der Preis für den Workshop über 1 000 Euro liegt, bin – dann werde ich nicht mehr dabei sein” so mein Argument im Feedbackgogen und manch einer hatte wegen dem hohen Preis in 2012 den Workshop nicht mitgemacht gehabt. Aber bei Gesamtkosten zwischen 600 und 700 für einen Workshop, bei dem Flug, Transfer und der Aufenthalt in einem Allinclusive-Hotel dabei sind, da kann man nicht meckern.

In diesem Jahr war es für viele sehr spannend, ob sie eigentlich pünktlich in Antalya ankommen. Und prompt zeigte sich bereits am Donnerstag, dem Tag vor dem Workshopbeginn. “Nein ich hab jetzt keine Lust sie abzufertigen” – so in etwa konnte man sich in Hamburg-Fuhlsbüttel die Situation vorstellen und dem an dem Tag stattgefundenen Streik des Sicherheitspersonals. Folge viele Flüge von und nach Hamburg/Düsseldorf wurden gecancled oder verzögerten sich auf unbestimmte Zeit. Einige Hamburger Mitreisende zogen es von daher vor von Lübeck aus zu fliegen. Auch in Nürnberg hatte es gehießen, wenn aus Hamburg kein Flieger kommt, kann bei uns halt auch nicht geflogen werden.

Vielleicht konnte man es als kleine Entschädigung ansehen. Volker Dymel, der bereits im Dezember sich mal das Hotel angesehen hatte, hatte prompt gehießen, dass sich in der Discothek getroffen würde. Grund hierfür, sie sei tageslichtdurchflutet und man könne auch von dort direkt nach draußen gehen. Die Discothek stand schlussendlich auch tagsüber zum Proben zur Verfügung und es nahmen nach der Probe am späten Nachmittag die Teilnehmer einfach alles mit, da dann für den Discobetrieb wieder umgebaut werden musste.

Workshopteilnehmerin Strali und einige andere Teilnehmerinnen waren das erste Mal dabei gewesen und sichtlich begeistert gewesen.

Jeder der drei Workshopdozenten durfte für die Woche eigene Songs einbringen, die er mit den Teilnehmern gerne einstudieren wollte.  Rene hatte hierbei den Titel “I’m a believer” eingebracht, der im Video nur ein Teil ist (es wird als Medley dort gesungen)

An Rückmeldung hatte ich erfahren, dass bei der Stimmbildung, die Sören Schröder parallel zu Rene Hagens angeboten hatte und auf diese Weise vielen Teilnehmern eine Stimmbildungsmöglichkeit anbot, vorallem auf die Zwerchfellatmung eingegangen. Es hatte denen auch viel gebracht, da sie so wesentlich entspannter und trotzdem voluminös singen konnten.

Das dieser Titel ursprünglich von Elvis Presley stammt, habe ich auch nicht gewusst. Offensichtlich fand auch die Gaither Vocal Band diesen Titel schön und haben ihn ebenfalls performt.

Der Titel “Cry for help”, den Rick Astley bereits in einer Popversion besungen hatte, war vorallem die Kopfstimme gefordert. In sehr vielen Stimmen war die Höhe gefragt. Da konnte man dann direkt beweisen, ob man richtiges Stützen gewöhnt war oder ob sich der Kehlkopf durch unangenehmes Kratzen und Trockenheitsgefühl bemerkbar machte. Volker hatte allerdings bei “Days of Eliah” von der Höhe her ein Nachsehen gehabt und sein Arrangement von der Tonlage her angepasst, dass es für alle Stimmen wesentlich angenehmer zu singen war.

Nachgereicht wurde noch ein weiterer Titel, den Volker Dymel zusammen mit Ruby Hagedorn komponiert hatte. Allerdings sind wir nicht mehr dazu gekommen diesen zu proben. Aber 12 Stücke in 5 Tagen zu lernen ist schon eine ordentliche Leistung. Nach dem Abschlusskonzert äußerten sich einige Konzertbesucher “Das Konzert war das Highlight unseres Urlaubes gewesen.  So etwas tollen hatten wir bislang noch nie erlebt”. Auch ein Animateur hatte mich direkt nach dem Konzert angesprochen und einfach nur gesagt “ich sei der Star des Abends gewesen und es war für ihn ein supertolles Erlebnis gewesen”.

Gesangsstunden, der große Renner bei Gospel und Wellness 2012

Saturday, February 11th, 2012

Schon Ende Janurar 2011 hatte Volker Dymel am Ende seines einwöchigen Gospelchorworkshops Gospel & Wellness sich geäußert “Irgendwie muss ich das Buchungskonzept umstellen, es hätten so viele den Flug und das Hotel selbst gebucht, er müsse wohl über nein neues Staffelpreissystem nachdenken”. Und genau das wurde dann auch umgesetzt. Im Sommer hatte ich dann von Volker den Preis genannt bekommen wieviel der Workshop bei Buchung über das TUI-Reisebüro mit dem er bislang gebucht hatte gekostet hätte. Das musste ich erst einmal verdauen. Durch eine schweizer Mitreisende hatte ich dann einen guten Tip genannt gekriegt und so konnte ich den Preis immerhin um einige Euros reduzieren ohne Abstriche in der Kategorie zu machen. Aber nicht nur mir ging es so dass ich über den inzwischen stolzen Preis gestöhn hatten, eine Mitreisende aus dem Rhein-Neckarraum meinte zu mir nur “dafür könnte man locker Urlaub in Deutschland machen”. Auch einigen, die bislang jährlich mitgereist waren war offensichtlich der Preis, den der Workshop in diesem Jahr insgesamt gekostet hatte zu hoch und sie waren einfach nicht mehr dabei.

Ich vermute allerdings, dass dies möglicherweise damit zusammenhängt dass die Hoteliers in der Türkei die Zimmerpreise aufgrund der Unruhen in Syrien, dem Reiserückgang in Ägypten, Tunesien und anderen Ländern in Nahost entsprechend angehoben haben. Zudem entsteht neben dem Delphin-Palace gerade das Delphin Imperial und einige Mitreisende und ich gehen davon aus, dass die Betreiber des Delphin-Palace gerne versuchen über die Preisanpassung die Baukosten für das Nachbarhotel ein stückweit wieder reinzubekommen.

Bereits beim letzten Workshop 2011 wurde das Konzept umgestellt und die Ausrichtung mehr auf den Gesang gelegt. In diesem Jahr gab es dann einen wahren Run auf das Angebot Einzelstunden in Gesang bei Rene nehmen zu können. Da ich zwischenzeitlich den Chor gewechselt hatte wurde diese Möglichkeit jetzt für mich interessant und gleich bei der Anmeldung zu dem Workshop Gospel & Wellness hatte ich angegeben, dass ich auch eine Gesangsstunde haben wolle. Im Dezember kam dann eine Mail an alle Teilnehmer dass sich 25 für Gesangsunterricht angemeldet hätten allerdings max. nur 17 Stunden in der ganzen Woche zur Verfügung stehen würde und man sich doch bitte zuzweit zusammen tun sollte, damit man dies mit den Stunden gehandled bekommt. Ich hatte mich dann mit einem Mitreisenden aus dem Kanton Aargau zusammengetan, der schon 2 x mit angesprochen hatte, dass er gerne mit mir mal zusammen gospeln möchte.

Einfach nur Tonleitern rauf und runter gibt es bei den morgentlichen Einsingübungen so gut wie gar nicht. Hier steht eher seine Stimme zu lockern und dabei noch Spaß zu haben. Manchen mag es vielleicht sogar wundern, dass es bespielsweise heisst man schmiert einen Ton, in dem man den etwas wellenartig singt. Ist die Übung allerdings gemacht merkt man recht schnell der Ton hat plötzlich so ein gewisses Schwirren bekommen was ihn weicher erscheinen lässt.

Volker Dymel zeigt ihm dabei so manches Potential was in einem steckt, was der ein oder andere vielleicht noch nicht so gemerkt hat. “Geh mal da hinten in die Ecke und sage mal laut 1, 2, 3″. Die Dame geht in die Ecke und sagt einfach mal “1, 2, 3″.  Und schon bekommt sie die nette Antwort “ja ich sehe Du machst Deinen Mund auf und möchtest mir eigentlich gerne etwas sagen, aber das verstehe ich noch nicht richtig – geht das vielleicht noch etwas lauter”. Ab und an passiert das morgens sogar mit einer ganzen Stimmgruppe.

Bei einer Woche gospeln kann man natürlich viel mehr trainieren als bei einem Wochenendworkshop bei dem vielleicht gerademal 5 Lieder einstudiert werden. Sehr geschätzt wird bei Gospel und Wellness vorallem das Kleingruppensingen, da man plötzlich viel mehr aufeinander höhren muss und sich Volker Dymel da auch mal die Zeit nimmt sich jeden Einzelnen mal anzuhören und ihm dann auch sagt was er selbst an sich noch verbessern kann. Gerade im Chor wo man sich mehr oder minder harmonisch in die Stimmenvielfalt einfügt fällt einem so manches selber gar nicht so auf.

Seit dem Jahr 2011 hat der Workshop ein neues Konzept bekommen. Volker erzählte bereits Ende Januar 2011 wie es dazu gekommen war. “Es kamen immer wieder die Klagen, das Schlagzeug sei zu laut und bereits beim ersten Hinstellen eines Schlagzeugteils, es wurde darauf noch überhaupt nicht gespielt hieß es gleich – zu laut”. Aus diesem Grund hätte er jetzt auf seine dreiköpfige Begleitband verzichtet und jetzt Rene Hargens, der als Solist in seiner Gospelformation Joyful Gospel ist, ausgebildeter Sänger ist und seine Ausbildung bei Roger Cicero genossen hatte. Schon beim ersten Mal waren viele von dem Gesangsstundenangebot, das Rene anbot sehr angetan und viele sagten, dass sie sehr viel gelernt hätten und auch Volker bestätigte beim Kleingruppentraining, dass er bei manch einem gemerkt hätte, dass er sich von Rene in die Mangel hat nehmen lassen und man das auch beim Ansatz und der Art und Weise wie er singen würde gemerkt hätte. Lediglich bei Bine, die bereits bei Volker die ein oder andere Stunde genommen hatte oder auch so bekommen hatte, äußerte er sich warum sie denn noch Gesangsstunden bei Rene bräuchte (sie singt ja schon lange und es existieren auch einige CDs mit ihr).

Da Bine bei diesem Workshop allerdings stimmlich angeschlagen war, hatte sie sehr wenig bis gar nicht gesungen gehabt. Am Montagabend hatte ich bei Rene meine Einzelstunde gehabt nachdem ich mit einer Dame meine ursprüngliche Stunde vom Samstag auf diesen Tag getauscht hatte, da es sonst zu Überschneidungen mit dem Kleingruppensingen gekommen wäre. Da in dem Ballsaal zu abendlicher Stunde von der Klimaanlage her Saunatemperatur herrschte sind wir in einem Nebenraum geflüchtet und hatten dort unsere Stunde gemacht. Ich war sehr begeistert von der Stunde, da wir viel am Ansatz gearbeitet hatten, es sich herausgestellt hatte, dass ich teilweise den Ton zu stark hauchen würde und wie manche dazu tendierte den Ton anzuschleifen. Auch die ein oder andere Rhythmusübung hatte er gemacht und gemeint, dass ich ruhig am Tag immer mal eine Zeit lang mit Metronom Beatboxübungen machen sollte, da ich so mehr in den Rhythmus reinkommen würde. Auch hatte er mir gezeigt, dass eine lockere Bewegung sich sogar auf die Stimme auswirkt und die Stimme plötzlich viel souliger klingt.

Für mich dann eher ein positiver Aspekt war die Tatsache, dass mein Singkollege aus der Schweiz beruflich zuvor so eingespannt war, will mans ihm gönnen, dass er nicht dazu kam festzulegen was er eigentlich singen möchte. Man kann ihn da sogar verstehen, dass er die Gesangsstunde, die wir zuzweit machen wollten dann aufgegeben hatte und meinte, dass ich diese dann alleine machen sollte. Wenn man diese alleine macht kann sich dann natürlich der Coach voll auf einen konzentrieren und bringt letztendlich sogar noch mehr.

Diesmal hatte ich nur 7 Tage gebucht, da ich zum Einen von der TUI-Dame, die jeden Mittag für eine Stunde ins Delphin-Palace kam eher enttäuscht war. Ein Ausflugprogramm für den Samstag war nicht zustande gekommen und irgendwie hatte sie sich auch nur drauf konzentriert den Gästen Fragen zu Rückflügen zu beantworten und zu schauen, dass sie die Stunde, die sie sich im Hotel aufhalten sollte wohl irgendwie rumbekommt. Zum anderen war der gestiegene Preis für die Workshopwoche und so sagte ich mir mit 7 Tagen liegt man noch unter der Grenze von 1000 € und kann immernoch in einem Einzelzimmer mit seitlichem Meerblick die Woche über wohnen.

Pit war diesmal bereits am Mittwoch hingeflogen, da an dem Tag ein Flug von Zürich aus ging. Ich war dann am Freitag zusammen mit Maggie und Renata hingeflogen, die allerdings beide bis Sonntag blieben. “In Allinklusiv-Hotels gibt es immer soviel zu essen” hatte schon eine Chorschwester zu mir gemeint. Und in der Tat mit etwa 4 Tischen mit Buffet jeweils, einer Bratstation, mittags einem separaten Stand, an dem Pasta zubereitet wird kann man sich alleine im Hauptrestaurant richtig wohlfühlen. Und immer wieder ein humorvoller Kellner, der kurz auf sich aufmerksam macht “die Tankstelle kommt”. Auch nachmittags gibt es warme Speisen für Neuankömmlinge, die noch Mittagessen möchten und etwa so um 15:30 Uhr Ortszeit gab es jeden Tag frisch zubereitete Waffeln. Wenn es ging war dies am Amphietheater, lediglich an wenigen Regentagen hatte man das in den Wintergarten des Hotels verlegt, der sich an einer Außenseite des Hotels befindet und verglast ist.

Der krönende Abschluss war natürlich das Abschlusskonzert wo ich mich sogar schon spaßeshalber auf Facebook geäußert hatte, dass ich nicht soviel “Higher and higher” mir anhören sollte, ich könnte sonst schon emotional high zum Workshop hinkommen. Normalerweise komme ich mit nachwirkender Extase immer von diesem Workshops zurück. Auch eine Mitreisende vom Nürnberg Gospelchoir äußerte sich schon, dass die Songs immer wochenlang bei ihr nachwirken würden. Allerdings waren die Stimmen in dem Arrangement sehr hoch gesetzt worden, so dass viele von den Sängern gestöhnt hatten, dass sie mit ihrer Stimme das nicht mehr hinbekommen. Es hatte dann aber doch geklappt.

Gespickt von vielen fetzigen, aber auch gefühlvollen Titel gestaltete sich das Abschlusskonzert, das wieder regen Anklang fand. Alle Plätze im Konferenzraum Orion, in dem auch das abendliche Animationsprogramm stattfindet waren besetzt und zum teil standen sogar noch einige vor den Saaltüren, um den Konzert zu lauschen.

Are you ready for a miracle

Dieser Titel wurde allerdings beim Abschlusskonzert nicht gesungen.

He reigns (Awesome god)

Dieser Titel war mir noch gut aus Freiburg her bekannt, leider wurde das Männerintro mit dem “Oo Ooo – Ooo Ooo..” weggelassen. Allerdings ließ ich es mir nicht nehmen nach dem Refrainteil jeweils den Einwurf “Like this show, like that show” zu sprechen was sogar dem Rene, der den Titel dirigiert hatte und der diesen Part ebenfalls gesungen hatte sehr gefallen hatte. Dafür gab es für mich dann einen Daumen hoch und er sagte mir, absolut präzise und im Rhythmus gewesen. Andere aus der Gruppe meinten dann zu mir, bei dem Titel wäre dann meine Stunde gekommen.

Friend of god

Higher and higher

I wanna be

Sehr schön anzusehen war der Titel “I wanna be” bei dem die einzelnen Parts “protected from the rain”, “praise all the paine”, “over again” und “I am the only one” durch jeweils veranschaulichte Choreografieelemente  verdeutlicht wurden und ne gewisse Lockerheit in den Gospel reinbrachten.

I open my mouth

Dieser Titel hatte der Workshopgruppe ebenfalls sehr gefallen und er wurde gern gesungen. Das kam vermutlich daher, dass der Text sehr gering war und sich die Stimmen dann in verschiedene Wampteile aufgeteilt hatten und man das Gefühl hatte, es würde durcheinander gesungen, wobei das gewisse Durcheinander vom Songwriter bewusst gewollt war.

Shackless

Ein Problem beim Workshop war, dass der technische Dienst des Hotels es leider nicht hinbekommen hatte über die Workshoptage ein Konstante. Man darf gespannt sein wie es im nächsten Jahr wird, da der Workshop in diesem Jahr einen sehr starken Preisanstieg hatte und viele Mitreisenden aus dem Grund an dem Workshop nicht mehr teilgenommen hatten. Eine Mitreisende, die offensichtlich Meerblick gebucht hatte, hatte sich auch über Ausbesserungsarbeiten im Außenpoolbereich geärgert, weil es ihr einfach zu laut war. Andererseits muss man sich überlegen wann man denn diese Arbeiten machen soll, da sie ja gemacht werden müssen.

Eternal – Hintergründe zum Titel I wanna be

Tuesday, January 3rd, 2012

Vor einiger Zeit wurde ich von einer Gospelschwester von Lean on Gospel auf den Song aufmerksam, als sie in Facebook postete, dass endlich mal wieder ein neuer Titel einstudiert würde. So gesehen hatte es mich dann nicht mehr so verwundert als ich den auf der Songliste für den Workshop Gospel & Wellness 2012 gelesen hatte.

Intro:
Solist: Ich möchte wer sein, ich möchte wer sein, ich möchte wer sein
Frauen: Ich möchte wer sein, ich möchte wer sein, ich möchte wer sein
Chor: Ich möchte wer sein, ich möchte wer sein, ich möchte wer sein

Vers:
Ja, ich sehe Deine Tränen
Und ich führe Dein gebrochenes Herz
Ich kann Deinen Schmerz fühlen
Und immer noch versteckst Du Dich hinter einer Maske
Wenn Du mich läßt (wirst Du erstaunt feststellen)
Ich bin alles was du brauchst

Refrain:
Ich möchte derjenige sein, der Dich hält (Dich vor dem Regen schützt)
Ich möchte derjenige sein, der Dich tröstet (allen Schmerz ausradieren)
Ich möchte derjenige sein, der Dich lieben darf (immer wieder)
Ich möchte der einzige sein (der Einzige, das bin ich)

Intro:

Vers 2:
Du verdienst eine Villa – yeah (5x)
Du kannst das schönste Leben haben – yeah (5x)
Mit allen was ich Dir gebe
Falls Du die Chance ergreifst
Bin ich dieses Risiko wert, wert sich zu ändern

Bridge:
Wenn Du mich lässt (2x)
Ich bin alles was Du brauchst – yeah (5x)
Wenn Du die Chance nutzt (2x)
Ich bin der Wert, der sich aus dem Wandel ergibt – yeah (5x)
Wenn Du mich genau jetzt liebst
Du wirst glücklich sein mich zu sehen, ich bin alles was Du brauchst

Refrain:
Ich möchte derjenige sein, der Dich hält (Dich vor dem Regen schützt)
Ich möchte derjenige sein, der Dich tröstet (allen Schmerz ausradieren)
Ich möchte derjenige sein, der Dich lieben darf (immer wieder)
Ich möchte der einzige sein (der Einzige, das bin ich)

Harmoniesprung + Refrain:
Ich möchte derjenige sein, der Dich hält (Dich vor dem Regen schützt)
Ich möchte derjenige sein, der Dich tröstet (allen Schmerz ausradieren)
Yeahhhh
Ich möchte derjenige sein, der Dich lieben darf (immer wieder)
Yeahhhh
Ich möchte der einzige sein (der Einzige, das bin ich)
yeahhhh

Refrain mit Yeah:
Ich möchte derjenige sein, der Dich hält (Dich vor dem Regen schützt)
Ich möchte derjenige sein, der Dich tröstet (allen Schmerz ausradieren)
Ich möchte derjenige sein, der Dich lieben darf (immer wieder)
Ich möchte der einzige sein (der Einzige, das bin ich)

Schluss:
Husummen – Der einzigste, der ich bin

Bei diesem Gospel habe ich den Eindruck, dass mit Gott ein Dialog geführt wird. Im Introteil könnte ein Obdachloser oder jemand, der momentan unter einem Burnout leidet zu Gott beten. Vielleicht kurz erstmal zu dem was eigentlich Burnout ist

Und es wird Gott gebeten “Man möchte gerne wieder wer sein”. Und vorallem man möchte nicht kaputtgehen.

Im ersten Vers antwortet bereits Gott dem Hilfesuchenden und sagt ihm, dass er erkennt, dass er traurig ist. Vielleicht sogar mehr, Gott hat bereits erkannt, dass sich der Mensch am Boden zerstört fühlt, dass er vielleicht bereits depressiv geworden ist. Gott fühlt, dass da ein gebrochenes Herz vorhanden ist und es einem innerlich sogar weh tut. Aber der Mensch scheint momentan wohl noch in der Frühphase des Burnouts zu sein, er versucht sich derzeit noch zu stressen und sich einem Leistungsdruck auszusetzen. Und genau das sagt Gott auch zu ihm, komm endlich hinter Deiner Maske hervor. Aber natürlich erkennt Gott, der Mensch muss auch den Willen dazu haben, ohne dem geht es nicht. Aber durch den Willen gelangt man zur Erkenntnis und ist erstaunt. Schnell begreift man, dass Gott der einzige ist, aber auch derjenige, der jedenfalls immer für einen da ist.

Ich sehe den Refrainteil etwas anders.  Wörtlich übersetzt würde er bedeutet, dass Gott oder derjenige, der zu dem Obdachlosen spricht der einzige sein möchte, der ihn aufbaut und sonst soll das bitte keiner tun. Ich denke, dass Gott eher damit meint, er möchte zumindest der Einzige  neben vielleicht den Eltern oder besten Freunden sein, die zu ihm halten, der ihn wieder aufbaut und vorallem vor dem Untergang, der hier durch Regen, vermutlich in Anlehnung an die Sinnflut, die im Alten Testament erwähnt wird, bewahren. Gott möchte gerne der Tröster sein und er möchte auch der einzigste Gott an den geglaubt werden darf.

In der 2. Strophe werde ein Stück weit an den Inhalt des Gospels The Potter’s house da Gott beschreibt, dass man immer zu ihm kommen kann und es einem dort auch gut geht. Nicht direkt erwähnt er, dass er die Scherben, die das menschliche Leben manchmal hinterlässt auch wieder zusammenkittet und einen neu aufstellt. Auch in dem Gospel
“To my father’s house” von Edwins Hawkins geht es darum, dass das Haus des Herrn mit einer großen Villa oder vielleicht sogar einem Schloss vergleichen werden kann.

Und als Mensch kann man es in dem Haus des Herrn besser haben als in dem bisherigen Leben. Vielleicht fühlt man sich dann selbst wie ein König, da der Herr einem wirklich alles gibt. Allerdings gibt es das nicht so, sondern man muss ihm eine Chance dazu gewähren und diese Chance gibt man, in dem man an Gott glaubt. Weiterhin sagt Gott dem Menschen, dass er keine gesundheitlichen Folgen erleidet, er wird vom Staat auch nicht bestraft oder es geht ihm sonst wie schlecht sondern ganz im Gegenteil, der Mensch hat sogar einen Vorteil, wenn vielleicht ab und an über sein Leben nachdenkt und einen Wandel vollzieht. Wenn man Gott liebt, dann zeigt er sich einem auch.

Sehr gut erklärt wird dies meiner Meinung nach in dieser Folge von “Bibel-TV Das Gespräch”

Workshop Gospel & Wellness, Antalya intensiver auf Gesang ausgerichtet

Monday, January 31st, 2011

Und wieder hat sich Volker Dymel ein neues Konzept für seinen Workshop “Gospel & Wellness“, den er seit 2007 in einem Luxushotel bei Antalya durchführt, einfallen lassen. Zuletzt hat er schon versucht gehabt als Ort mal Sharm el Sheik in Ägypten zu wählen, war jedoch gescheitert, da der Workshop so merklich teurer ausgefallen wäre als in der Türkei. In den letzten Jahren war immer seine dreiköpfige Band mit dabei gewesen. In diesem Jahr sollte es nun anders werden. Es gab nun keine Bandbegleitung mehr sondern nur noch Keyboardbegleitung und das Teile der Workshopeinheiten wurde von Rene übernommen, der ausgebildeter Gesangslehrer ist und auch als Solist in seiner Formation “Joyful Gospel” ist. Volker hatte den Grund genannt und in der Art und weise fanden wir es sogar sehr amüsant. Als ich zum ersten Mal Rene erlebte wie er einen Song vorstellte war meine erste Reaktion, ich sagte zu meinem Nachbarn “der singt ja wie ein Eunuch”. Aber im Endeffekt war das fantastisch, denn es gibt wenige Männer, die wirklich 1:1 alle Stimmen mitsingen können. Und genau das war bei Rene nämlich der Fall gewesen. Später stellte sich heraus, dass sein Gesangsvorbild Michael Jackson war und er deswegen die hohe Stimme entsprechend ausgebaut hatte. Er erzählte mir, dass Gesangslehrer später mit ihm Übungen gemacht hatten um auch seine Sprechstimme etwas abzusenken, da er sonst auch zu hoch gesprochen hätte. Volker erkläre den Verzicht der Band damit “Es reichte einfach das Schlagzeug auszupacken und zusammenzubauen, es wurde noch absolut kein Ton drauf gespielt – schon hiess es – viel zu laut”.
Am Hotel hat sich nichts geändert, seit 2008 ist es fest das Delphin Palace in Lara-Beach, dem aufstrebenden Feriengebiet von Antalya.

Delphin Palace

Ich hatte diesmal 9 Tage gebucht, da ich so nach dem Workshop noch einen Tag hatte, um die Umgebung von Antalya kennenzulernen. Dazu hatte ich mich dann entschlossen, da im letzten Jahr erstmals die Möglichkeit bestand auch länger zu bleiben und am Samstag ein Ausflugsprogramm angeboten wurde. Wie immer blieb es spannend, ob sich kurzfristig noch Änderungen bei der Flugroute und den Flugzeiten ergeben könnten. Und die gabs natürlich wieder. Am Hinflugtag hiess es beim Euroairport am Gate gleich wieder “ach, hallo Maggie, Renata, Pit & Co.”. Wobei Renata im Dezember leider verunfallt war und deswegen leider nicht mitkonnte. In Zürich flog am Freitag nämlich nichts und am Sonntag ging es über Stuttgart nach Basel. Bei der Ankunft in Antalya stießen wir dann noch auf Rosemarie (Rosi) und Wolfgang, die eigentlich von Hamburg aus fliegen, die jedoch mit dem Zwischenstop in Rostock nicht einverstanden waren und deswegen einen Flug von Hannover bevorzugten. Das Delphin Palace wurde immer wieder gerne genommen, weil Volker Dymel selbst argumentiert “Es gibt eigentlich kein Hotel wo nahezu alles stimmt. Entweder hat man Konferenzräume, die innenliegend sind und häufig nur Kunstlicht haben oder man hat immer extrem weite Wege zu laufen. Dadurch, dass das Delphin Palace so kompakt gebaut worden ist hat man alles bei sammen und hat noch dazu einen großen tageslichtdurchfluteten Konferenzraum, der von den Workshopteilnehmern immer sehr geschätzt worden ist. Einen kleinen Überblick was das Delphin-Palace in Larabeach so zu bieten hat zeigt das nachfolgende Video.

Wir hatten nicht schlecht gestaunt was das Hotel gegenüber dem letzten Jahr wieder alles verändert und verbessert wurd. Viel wurde im SPA-Center gemacht. In vielen Räumen war bereits der Teppichboden gegen Laminat ausgetauscht worden oder man war gerade im Gange diesen auszutauschen. Von den Verlegearbeiten hatten wir allerdings kaum was mitbekommen. Auch fanden die möglicherweise eintretende Lärmbelästung aufgrund eines Hotelneubaus für ein bisschen überzogen, da das Hotel fast direkt neben einem anderen Hotel gebaut wurde und immer noch ordentlich Abstand zum Delphin-Palace bestand. Für Geschäftsleute oder solche, die an einen Internetzugang gebunden sind – auch für diese gab es eine angenehme Überraschung nämlich einen kostenlosen Wlan-Zugang direkt im Zimmer. Lediglich eine Benutzerkennung hat man sich geben müssen.

Am Montagabend sollte es für eine gewisse Abwechslung zum sonst üblichen Abendprogramm des Hotels geben. Angesagt war ein filmischer Eindruck von Black Gospel und dies kann eigentlich nur eindrucksvoll eine DVD vom Misisippi Mass Choir vermitteln. Volker moderierte die DVD so an, dass bei den farbigen Chören die Solisten schon eine gewisse Bedeutung haben und diese durchaus bei einem Titel wechseln können. Nach einer Solistin, die bereits hervoragend gesungen hat kommt plötzlich eine Solistin, die noch korpolenter ist und noch lauter singen kann oder einen noch größeren Tonumfang hat.

Beim Gospel so wie es die Farbigen singen spielen viele Faktoren zusammen. Sei es religiöse Botschaft, sei es der Beat oder sei es vorallem die Ausstrahlung, die balladenhaften Titel das gewisse Gefühlvolle bringt oder bei schmissigen Titel das Puplikum wie von selbst aus den Stühlen hebt.

Oder auch die Power von dieser älteren Dame hat einfach nur beeindruckt

Von dieser 180 Grad Bewegung war Volker so begeistert, dass er dies prompt bei einem der Gospeltitel für das Konzert noch als Choreografie einplante.

So bot sich also Gelegenheit die Umgebung von Antalya mal genauer kennenzulernen und so schloss ich mich einer Gruppe an, die am Samstag einen Ausflug in die römischen Städte Perge und Aspendos unternahmen. Der Workshop selbst hat nur 7 Tage gedauert. Allerdings im letzten Jahr hatte ich von der Rückflugzeit zum ersten Mal das Glück gehabt, dass am Freitagnachmittag der Rückflug stattfand und nicht morgens um 6:15. Das hatte nämlich immer bedeutet um 3:30 war der Transfer und da am Donnerstag um 21:00 Uhr immer das Abschlusskonzert vor den Hotelgästen (gute 600 Gäste)Abschlusskonzert gegeben hatte. Die Gästebetreuung des Delphin-Palace bestätigte mir, dass es inzwischen viele Hotelgäste gibt, die ihren Urlaub auf die Zeit abstimmen in der Volker Dymel den Gospelworkshop stattfinden lässt, damit sie in den Genuß des Abschlusskonzertes kommen. Ob Volker schon bestimmte Verpflichtungsangebote gemacht wurden weis ich nicht, man könnte es fast meinen was gruppenintern so rumgeistert.

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Titel beim Konzert waren:
The lord keeps blessing me
I knew you are waiting
Lord prepare me
My help
He is just a prayer away
Lovery day
You’ve got a friend

Oldscool Gospel Medley (This is the day, …, I will sacrify the praise ,Everytime I feel the spirit)

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und natürlich danach Afterparty und Packen angesagt war wurde natürlich dann nichts mit Schlafen. Jetzt hatte man den Freitag und den Samstag als Tage, an denen man nochmals entspannen konnte und das All-Inklusivangebot des Hotels nutzen konnte.

Perge

Was Aspendos vorallem hervorhebt ist sein Theater.

Es gehört zu den mit am Besten erhaltenen römischen Theatern. In diesem Theater gab es bereits eine Sommerausgabe der ZDF-Sendung “Wetten das?”. Das Theater ist allerdings keineswegs nur ein schönes Museumsstück. Jedes Jahr findet dort das internationale Opern- und Balletfestival statt. Auch Konzerte werden in diesem Theater immer noch

veranstaltet. In diesem Jahr war ein Besuch von Perge allerdings nicht vorgesehen. Vielmehr hatte TUI den Ausflug in Kombination mit Side geplant gehabt.Apollontempel Das Problem war nur, dass das Wetter vermutlich einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte, so dass sich niemand zu einem Ausflug entschließen konnte und 3 begeisterte Gruppenteilnehmer für TUI zuwenig waren und sie es erst ab 8 weiteren Teilnehmern gemacht hätten, dann allerdings mit einem exklusiven Bus für die Gospelgruppe. Wie ich aus der Wellcome-Broschüre entnommen hatte sind bei diesem Ausflügen die Reiseleitung und ein Mittagessen bereits mit inbegriffen.

Kirk Franklin – Hintergründe zum Titel “He’s able”

Wednesday, December 15th, 2010

“Der haut ja rein”. Das mag jemand sagen, der nie zuvor den Titel gehört hatte, allerdings offen für die Gospelmusik ist. Auch diesen Titel hatte ich auf dem Workshop “Gospel & Wellness” im Jahr 2008 gelernt. Beim Abschlusskonzert im Saal Orion des Delphin Palace wurde das Solo von keinem weniger als Remona Fink, der Chorleiterin von “Hope and Joy” gesungen, die selber farbige Wurzeln hat. Mit Ihrem Chor trat sie schon beim ZDF Chorcontest an.

Der Titel hat eine knappe aber deutliche Aussage “Er kann es”.

Er kann es. Ich weiß, dass er es tun kann. Er sagt, er würde mir dadurchhelfen. Halte durch mein Bruder, die Veränderung wird kommen. Sei stark meine Schwester, deine Arbeit ist nicht vergeblich (oh) nein. Halte fest am Glaube, halte ihn fest. Er ist in der Lage dir Freude und das (all)morgendliche Licht zu geben.

Mit “Er kann es” oder auch “Er ist in der Lage” kann sich hierbei Kirk Franklin auf Moses beziehen. Hier steht im 2. Buch Mose 3:20
Denn ich werde meine Hand ausstrecken und Ägypten schlagen mit allerlei Wundern, die ich darin tun werde. Darnach wird er euch ziehen lassen. Auch im 5. Buch Mose 7:19 wird sich auf die Wundertaten und Fähigkeiten Gottes bezogen
durch große Versuchungen, die du mit Augen gesehen hast, und durch Zeichen und Wunder, durch mächtige Hand und ausgereckten Arm, womit dich der HERR, dein Gott, ausführte. Also wird der HERR, dein Gott, allen Völkern tun, vor denen du dich fürchtest.
Jesus Wunder
Auch im “Neuen Thestament” werden immer wieder die Wunder von Jesus angesprochen. Im Songstext ist allerdings auch die Rede, dass man durchhalten soll und man von der Veränderung überzeugt ist. Hier werden eher die Israeliten im ägyptischen Exil gemeint sein, die aufgerufen sind durchzuhalten, auch wenn sie unter der Herrschaft der Ägyper vermutlich schwer schuften müssen.Israeliten in Ägypten Man kann es auch auf die Sklaven übertragen, die auf den Plantagen in den amerikanischen Südstaaten ein schweres Leben hatten. Vielleicht hat ihnen jemand von der Fluchtbewegung gesagt “durchhalten, ich habe hier einen Plan wie Du rauskommst und in das gelobte Land Kanada gelangst”.

Mit dem Warten auf Veränderung wenn man auf das “Neue Thestament” bezieht, dann kann man die Taten von Jesus meinen. Hier habe ich in Youtube eine Produktion des christlichen Senders Bibel.TV entdeckt. Es geht hier ums Hören und Handeln

erneut zum Workshop ‘Gospel und Wellness’ nach Antalya

Friday, March 19th, 2010

Zum vierten Mal wird es für mich 2011 heissen, auf zum Gospelworkshop “Gospel & Wellness” nach Antalya. Dann, wenn es in Deutschland lausig kalt ist bietet es sich förmlich an an eine Stelle zu reisen, an der es einfach wärmer ist und bei der vorallem noch der Preis stimmt.  Aufmerksam wurde ich auf den Workshop als ich im Frühjahr 2008 plötzlich einen Eintrag von Volker Dymel im Gästebuch unseres Gospelchores fand. Und da ich im Herbst 2006 schon spontan einen Wochenendsworkshop in Hamburg, der von DeVine organisiert war mitgemacht hatte, hatte ich direkt Lust bekommen wieder mal zu workshoppen. Delphin Palace, Larabeach (Kundu bei Antalya) Von einigen Mitreisenden hatte ich erfahren, dass sie schon 2007 mit Volker in der Türkei waren, damals allerdings im Nachbarhotel, dem jetzigen Delphin Diva (ehemals Riva Diva). Von der Zuvorkommenheit waren sie allerdings nicht immer erbaut gewesen. Erst einmal üben in einem Raum mit Kunstlicht und irgendwann hiess es dann, dass in der Hoteldisco zu proben wäre (vermutlich weil sie den Raum für jemanden anderen haben wollten). Volker hatte dann noch ein besonderes Erlebnis am Abreisetag gehabt, aber Interessenten können ihn hierzu selbst ansprechen. Das Delphin-Palace hingegen hat einen großen Konferenzraum mit Tageslicht und die Möglichkeit von dort direkt zum Außenpool und an die frische Luft zu kommen. Auch sonst sind die Wege extrem kurz, da alles kompakt beisammen ist. Von Jahr zu Jahr wurde einem mehr geboten. 2009 staunte ich nicht schlecht über einen Wasserkocher im Zimmer, samt Instantkaffe, Tee, Kaffeeweisser und Zucker sowie diverses Gebäck im Proberaum, neben den Unmengen an stillem Wasser und im letzten Jahr über Musik in den Panoramaaufzügen. Natürlich kam dann der unweigerliche Wunsch nach Musik beim Duschen auf (im Feedbackzettel des Hotels vermerkt). Für einen, der schwerpunktmäßig nach Titeln von Kirk Franklin, Fred Hammond, Shirley Ceasar, Dorothy Norwood und vorallem Donnie McClurkin und Jessy Dixon gospelt ist es direkt eine Abwechslung mal Titel zu singen, die vielfach von Volker Dymel und Ruby Hagedorn selbst komponiert wurden. Gut im letzten Jahr waren es vorwiegend Titel von ihr, weil gerade die Joyfulgospel-CD “Because of you” produziert worden war und verständlicherweise die auch promoted werden sollte. Aber es wurde auch Hezika Walker der Titel “I am souled out” einstudiert. Im Jahr 2009 fand ich die Mischung mit Titeln wie “Jesus on the mainline”, das wir im Medley mit “May the lord blesses real good” sangen, sowie “You’re holy” sogar sehr gut. Richtig Spaß machen mir immer die morgentlichen Grooveübungen mit Atemtechnik, da man hier mal weich mal hart, mal shouting und mal smooth voice und mal eine Ton oder etwas eher wie eine Kojaksirene (auf und abschwellend) zu singen. Auch viel mitgenommen werden konnte immer bei den Kleingruppen, wo man auch mal die Möglichkeit hat Volker eine kleine Passage vorzusingen. Nein, eine Aufnahmeprüfung ist das jetzt nicht. Aber man weis wo man aktuell steht und Volker hatte uns gerade beim letzten Workshop gelobt, dass er bei vielen gemerkt hätte, dass vorallem das Kleingruppentraining bei vielen die Stimme sehr zum Positiven gebesser hätte. Im Jahr 2008 wurde mal die Rufübung am Strand ausgesetzt, das sing aber 2009 und 2010 nicht mehr. Da hiess es eine Mittags, auf an den Strand in 2 Gruppen 20 Meter auseinander, nachzudenken wie man wohl heisst, wo man nochmal wohnt und auf was man geschmacklich abfährt. Das ist dann immer eine Gaudi, vorallem, wenn Begriffe aus dem Dialekt fallen oder man als Deutscher plötzlich über typisch schweizerische Gerichte was wissen soll, aber dann antwortet man halt einfach mit “Kabums”, was es natürlich nicht gibt, aber den weissen Neger Wumbada gibts in Realität ja auch nicht. Zum Ende des Workshops gab es immer 2 Highlights, das eine einen Auftritt im Foyer am Donnerstag Nachmittag in der Hotelloby,

das sich durchaus so anhören kann. Und abends dann das etwa einstündige Abschlusskonzert, bei dem sich dann zeigt, ob man die ganzen Texte behalten hat, ob man mit der Choreografie klar kommt und wer dann die Ehre hat ein Solo singen zu dürfen. In der vergangenen Zeit war dieser Tag immer ziemlich stressig gewesen, da es morgens hing, Grooveübung, Singen in der Loby, eine Fotosession unterzubringen, Generalprobe, Soundcheck, Konzert, Afterparty und dann noch Packen und morgens in aller Herrgotsfrühe den Transfer zum Flughafen zu haben. Zum Glück war es 2010 in soweit besser, dass ich den Rückflug erst am Freitag nach den Workshop hatte. Nunja wie es 2011 vorallem mit den Flügen wird, bleibt wieder spannend. Vorallem welchen Mitreisenden man dann abholen darf – sind ja alle meganett.