vom instrumentalisierten Spiritual zur Barbershopmusik

Nach und nach wurden die Spirituals melodiöser, es bildeten sich einige Formation. Viele Farbige überlegten sich, ob es nicht geschickter ist, die Kunden beim Friseur, wenn sie geschnitten werden musikalisch zu unterhalten. Es standen dann durchaus so um die 4 Farbige um einen Kunden rum und besangen diesen mit Acapellasongs und boten ihm hierbei eine kleine Show.

Sehr bekannt aus dieser Zeit ist der Titel „Mr. Sandman“

oder auch der Titel „Over the rainbow“

In Deutschland brachte es vorallem die Gesangsformation „The Comedian Harmonists“ die Barbershopmusik ins Land. Anfangs wurden die Lieder auf Deutsch gesungen. Bekannt aus dieser Zeit sind die Titel „Mein kleiner grüner Kaktus“, „Veronika der Lenz ist da“, „Ein Freund, ein guter Freund“ und andere.

Leider enthielt die Formation auch Juden an Bord, so dass sie vorallem Zeit des 2. Weltkrieges von den Nazis verfolgt wurden und Auftrittsverbot bekamen. Daraufhin trennte sich die Gruppe, ein Teil flog in die Vereinigten Staaten und gründeten dort eine neue Formation. Passend von daher nachfolgender Titel:

Die Fortsetzung wäre jetzt „Vom Barbershop zum Contemporary Gospel„.

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