Dawn Thomas Hintergründe zum Song I am not ashamed of the gospel (of Jesus Christ)

Die amerikanische Musikerin Dawn Thomas macht es einem nicht gerade einfach etwas über sie herauszufinden. In einem Forum stellte sie sich mit den Sätzen vor: „Hallo ich bin eine Künstlerin für Gospel und christliche Musik. Ich schätze Gott sehr und ich liebe es für ihn und über seine Wohltaten zu singen. Dies tue ich in Form von Geschenken gegenüber ihm als Songwriterin, Künstlerin und Backgroundsängerin. Erlaube es mir Teil von Deinem Projekt zu sein, sei es als BGV, Solistin oder als Komponistin. Lasst uns gemeinsam einen positiven und einflussreichen Beitrag für die Welt leisten.“

Möglicherweise gibt es hier Variationen in der Lyrik. Carol Cymbala mag dies etwas angepasst haben.

[Strophe 1]
Wir sind ein Anker für jene, die leiden; wir sind ein Hafen für jene, die sich verirrt haben. Manchmal ist es nicht immer leicht, das Kreuz von Golgatha zu tragen.

[Strophe 2]
Wir wurden verspottet von jenen, die Ihn nicht kennen, und verhöhnt von jenen, die nicht glauben. Dennoch liebe ich es, für meinen Jesus einzustehen – all dessen wegen, was Er für mich getan hat.

[Refrain]
Darum schäme ich mich nicht für das Evangelium – das Evangelium von Jesus Christus.
Nein, ich habe keine Angst davor, dazu zu stehen; vielmehr bin ich bereit, mein Leben hinzugeben.
Sieh doch: Ich bin bereit, ganz der zu sein, der Er mich haben will – das Falsche aufzugeben zugunsten des Richtigen.
Nein, ich schäme mich nicht für das Evangelium; nein, ich schäme mich nicht für das Evangelium von Jesus Christus.

[Strophe 3]
In jedem Augenblick hielt Seine Hand Gnade bereit – für all die Liebe, die Er mir mein ganzes Leben lang erwiesen hat. Ein schlichtes „Danke“ vermag nicht auszudrücken, was ich empfinde; mir steigen dabei die Tränen in die Augen.

Viele suchen nach einer Bezugsperson oder nach etwas Vertrauten, wenn sie sich niedergeschlagen oder einfach nicht gut fühlen, der einfach nur zuhört, einen Rat gibt
oder zumindest eine Orientierungshilfe. Zu diesem Thema „was ist ein emotionaler Anker“ gibt es einen sehr interessanten Beitrag bei Lectara.

Die Beschreibung „wir sind ein Hafen …“ unterstützt obiges nochmal. Ein Hafen ist immer ein Ort wo vieles Ankommt, außer Züge. Bis jetzt kam man noch nicht auf die Idee mit dem Begriff „Hafen für Schienenfahrzeuge“, dafür gibt es dann den Begriff Bahnhof. Und gerade bei Schiffen geht es auch schnell um Ladung und somit auch um die Tätigkeit etwas aufnehmen. Im menschlichen Sinn könne man dazu auch beherbergen, sich um einen kümmer oder auch um eine Gruppe kümmern. In Lörrach hat sich ein Gastronomiebetrieb auch „Heimathafen“ genannt, weil dieser zeigen möchte dass dieser Gäste aufnimmt und gleichzeitig zeigen möchte, dass dies ein Ort ist, an den man gerne kommt und sich aufgehoben fühlt. Als ich nach einer Predigt zu diesem Punkt suchte stieß ich auf folgendes Video

Es wird allerdings dann ein riesiger Sprung von der Schöpfungsgeschichte mit der Arche Noah ins Neue Thestament in der Textzeile gemacht und an den letzten Marsch von Jesus zur Kreuzigung gemacht.

Diese Textzeile kann man heute in zwei Richtungen auslegen. So wie in obigem Video – „Jeder hat sein Kreuz zu tragen“ oder man erinnert sich daran, dass es einen gab, der Jesus von der Last des Kreuzes befreien wollte und half Jesus sein Kreuz zu tagen, es war Simon von Cyrene, der das Kreuz von Jesus trug. Es soll uns vielleicht erinnern, dass es schon eine Aufopferung ist, wenn einer von uns bereit ist die Schuld von anderen auf sich zu nehmen und es selbst zu übernehmen. Aber vielleicht auch andere kleine Dinge, man trägt einem einen schweren Rucksack oder man pflegt beispielsweise einen Angehörigen.

Das Video habe ich jetzt mal bewusst gewählt, denn vielleicht dachte sich der Komponist in der Zeile „Wir wurden verspottet“, dass wir mal stellvertretend für Jesus stehen sollten. Im Video einer Passionsandacht wird hier auf das Markusevangelium eingegangen. Der Evangelische Rundfunk geht in seinem Beitrag „Jesus Verspottung, Jesus vor dem hohen Rat“ in welchem auf das Lukasevangelium eingegangen wird.

Aus dem Matthäusevangelium, Kapitel 27 Verse 27 bis 31 wird ab Stelle 4:28 zitiert. In der Auslegung der Bibelstelle wird erläutert, dass die Dornenkrone hier ein Zeichen der Beschämung und Erniedrigung von Jesus ist. Man nimmt ihn nicht für voll sondern verachtet ihn. Mit den scharlach-roten Mantel wird er sogar entsprechend verkleidet. Wie man Verspottung im Alltag erleben kann verdeutlicht nachfolgende Dokumentation

Vielleicht werden sich manche sagen, dass dies lediglich ein Beispiel aus dem 20. Jahrhundert bis vielleicht Ende der 80er Jahre ist. Aber auch in der heutigen Zeit wo Socialmedia schon extrem unseren Alltag beeinflusst finden sich Beispiele zur Bibelstelle „Verspottung von Jesus“. Der ein oder andere kennt vielleicht Lijana aus einer der Staffeln von Germany’s Next Topmodel. In der ZDF-Dokuserie hat die Infuenzerin jetzt einen Beitrag zusammen mit dem ZDF produziert.





Der Refrain verdeutlich eigentlich innere Stärke. Man erkennt seine Schwächen und Angriffspunkte und sagt sich einfach, dass kein Mensch perfekt ist. Jeder Mensch macht Fehler. Jeder Mensch hat Stärken und Schwächen, aber man steht zu diesen. Bei Jesus kennt man es, er war bereit dafür am Kreuz zu sterben. Christen tun dies mehr oder minder intensiv durch ihren Glauben. Die Dokumentation zeigt vielleicht ganz gut, wie die Kleinwüchsige dies in ihrem Alltag gemeistert hat, wie sie an sich selbst geglaubt hatte und einfach standhaft blieb.

In der 3. Stofe des Song geht es eigentlich um das warum Jesus für uns gestorben ist und was Gott damit verdeutlichen will. Wie man Gnade für uns Menschen verständlich beschreiben kann zeigt obiges Video.

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