Calvin Bridges – Hintergründe zum Titel Never let me go

Etwa zur dritten Probe des Projektchors des Gospelchors St. Josef aus Rheinfelden durften wir den Titel Never let me go von Calvin Bridges lernen, der von Tore W. Aas später bearbeitet wurde.

http://www.youtube.com/watch?v=rRLdsQ3ls_4

Suche nach mir,
Nimm mich mehr war
Decke das Geheimnis meines Herzenswunsch auf. Bringe mich nach oben, bis das Geschenk in mir rein ist
Ein alles verbrauchendes Feuer
Du kennst mich immer, Du bist immer da, wenn ich rufe.
Im Schutz Deiner Arme bin ich immer zufriedengestellt.
Großer Gott  El Shaddai!

(kleine Anmerkung – Jehova ist ein Kunstwort und eine Verballhornung von JHW)

Ja Du bist der Herr und Allmächtige!
Wie ich Dich liebe, Deinen Lobpreis zu singen, Geliebter meiner Seele.
Ich singe über Deinen Ruhm, erkläre Du (mir) die Welt in ihrer Größe.
Und wie süß ist sie und vorallem davon etwas zu wissen.
Lasse mich nie gehen.
Suche mich Mit Deinem ganzem Herzen und Seele.
Mache mich zum Mittelpunkt Deiner Freude.
Keiner so wie Du.
Mein Herz, mein ganzes Leben geb ich Dir.
Du kennst mich immer. Du bist immer da, wenn ich rufe

Dich lieben, Dir vertrauen hält mich in Deinem vollkommenen Frieden. Sichere es in Deinem Zweck, das ist mein Schicksal
Herr, großer Gott  El Shaddai!

Hans Christian Jochimsen würde es vermutlich nennen, ein Song, der beschreibt wie Gott für einen ist. Es wird Gott gebeten, dass man selbst doch bitte mehr beachtet wird. Man hat einen sehr großen Wunsch und hofft, dass Gott diesen erfüllen kann. Die Zeile „ein all verbrauchendes Feuer“ könnte vielleicht dafür stehen, dass man eine starke Sorge mit sich rumträgt, die einen sehr belastet, vielleicht sogar zu erdrücken scheint. Der Herr soll einen begleiten und fördern. Nach oben bringen kann man vielleicht durchaus so verstehen, dass man in der Glaubenskarriere gerne aufsteigen möchte und man möchte gerne das was Gott einem gegeben hat (im Song ist von Geschenk die Rede) ein einem guten Licht dasteht, man also ein reines Gewissen hat.  Gott kennt einem von Beginn des jeweiligen Lebens an und man ist stolz, dass er immer für einen da ist, wenn man einen Hilferuf absetzt. Man fühlt sich wie ein neugeborenes Kind, wenn man sich in seinem Armen befindet, man fühlt sich geborgen und ist vollkommen mit der Situation und mich sich zufrieden. Der Begriff Jehova ist bei manchen stärker religiösen Personen eine Verballhornung des hebräischen Wortes JHW und manch einer spricht dies als Jachwe aus. Wobei nach jüdischem Glauben eben genau dieses Wort so wie das Wort El nicht ausgesprochen werden darf. Da das Hebräische eigentlich nur Konsunanten kennt ist Jehova praktisch ein Kunstwort. Da ich nicht genau weis, was El Shaddai genau heisst, lasse ich es einfach mal so stehen. Ich nehme mal an, dass eine Art jüdischer Gruß ist so wie das Shalom was ja bedeutet „Friede sei mit Dir“ und man sich in Israel so grüßt.

Für einen selbst ist der Herr einfach der größte, der Gott, der über allen Dingen steht und von dem alles ausgeht. Allmächtige eben. Und die Anerkennung, dass er das Ein und Alles ist für einen Leidenschaft. Mit Leidenschaft singt man den Lobpreis für den Herren. Man ist von ihm begeistert und möchte gerne zeigen was der Herr alles geleistet hat und wieviel Anerkennung von verschiedenen Stellen er bereits erhalten hat. Vorallem möchte man nicht unerwähnt lassen, dass Gott die Welt erschaffen hat – nachzulesen in der Schöpfungsgeschichte in der Bibel – und man sich von Gott gerne das Ausmaß der Erde im schöpferischen Sinne erklären lassen möchte. Dass man jetzt auf der Erde leben kann und man das Leben mit Mitmenschen, Tieren und Pflanzen teilen kann, dass es Berge und Täler gibt, von dem ist man total enzückt und beschreibt es entsprechend. Der Herr wird gebeten einen nie zu verlassen, denn er hat soviel Gutes für einen getan. Er soll eintreten in das Herz und die eigene Seele mit seinem Geist ausfüllen. Der Umstand, dass er nur Freude bringt und die Dinge, die er getan hat auch mit großer Freude gemacht hat, das möchte man selbst gerne haben. Man möchte im Mittelpunkt all dieser schönen Dinge stehen und sich selbst darüber freuen können. Für einen ist der Herr einzigartig, außer ihm gibt es keinen, der soetwas schafft. Man kann nicht anders, Gott muss man einfach mal knuddeln und es ist schön sich ihm anzuvertrauen. Vorallem man findet den Frieden, wenn man an Gott glaubt. Diesen Umstand möchte man gerne, dass er das als größten Schatz betrachtet und sicher aufbewahrt. Den das ist die eigene Bestimmung, die man meint zu haben.

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