Bishop Larry D. Trotter – Hintergründe zum Titel with god I can

Von Larry D. Trotter hatte ich schon vor einigen Jahren einen Titel gesungen. Sehr gut kann ich mich noch daran erinnern, dass es damals richtig schwierig war den Text, der zu singen war zu ermitteln.  Eine Lyrik fand sich damals nicht und es galt dann sich durch den Song durchzuhören. Zum Glück konnte ich zu diesem Song eine Lyrik finden, die auch sehr prignante Botschaft hat und vom Text her es schnell auf den Punkt bringt.

Mit Gott kann ich es
Mit Gott ist es möglich, ich kann es
Mit Gott kann ich es und es wirkt in mir

Ich kann Berge versetzen, die mir im Weg stehen
Was immer auch kommt, ich werde drauf vorbereitet sein und es geht mir gut
Mit Gottes Hilfe
Mit Gott kann ich es

Vamp:
Nichts ist zu hart (für mich)
Ja, ich habe Gott

Bridge:
Mit Gott kann ich es ( 8 Wiederholungen)

Ending:
Mit Gott kann ich es, kann ich es tun.

In den Gottesdiensten in den Vereinigten Staaten ist es durchaus üblich,  dass für jemanden gebetet wird und sich an das Gebet direkt ein Dankessong anschließt.

http://www.youtube.com/watch?v=kGxTzNLFxE0

In dem Gospel wird meiner Meinung nach von jemanden erzählt, der in der Gesellschaft nicht richtig wargenommen wird und auch eigentlich an sich selber zweifelt. Allerdings hat er Halt gefunden – Halt in Gott. Sehr interessant ist hier vielleicht die Dokumentation über salafistische Juden, die der Sender Arte produziert hatte. Es wird hier von einer Bevölkerung berichtet, die ständig auf dem Kampf um Anerkennung und ihre Stellung in der Gesellschaft ist. Sie möchten gerne eine Identität erhalten. Durch ihren jüdischen Glauben fühlen sie sich gestärkt, sie sind plötzlich wer.

„Ich kann Berge versetzen“ – gut wenn man dies wörtlich nehmen würde, dann muss man erstmal grinsen. Physikalisch gesehen ist das ein Ding der Unmöglichkeit. Allerdings, wenn man es im übertragenen Sinn betrachtet, dann wird einem schnell klar was gemeint ist, der gestärkte Selbstwert. Man gibt nicht gleich aus, wenn man vor einem großen Problem steht, sondern man schafft es Ruhe zu bewahren, vielleicht mal drüber nachzudenken und früher oder später auch eine gute Lösung dafür zu finden.

Die Probleme, die gerade in der Interviewproduktion von Bibel-TV angesprochen werden können vielfältig sein. Der eine leidet unter Depressionen und plötzlich sieht er plötzlich wieder Licht und merkt er ist wer. Andere leiden unter Eßstörungen oder anderen Dingen.

Manchmal kann das Selbstwertgefühl bereits gestärkt werden, wenn man einfach merkt, dass da jemand ist, der einem zuhört und vorallem, der einem vertraut. Und meiner Meinung ist es auch wichtig, dass gerade Menschen, die sich schlecht fühlen merken, dass ihnen Vertrauen geschenkt wird und sie sich auch wieder richtig hingestellt fühlen, wenn sie mal umgefallen sind.

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