Alan Jackson – Hintergründe zum Titel Your eyes upon Jesus

Auf diesen Titel wurde ich über einen früheren Chorbruder von mir aufmerksam, der im Freiburger Gospelchor im Tenor singt.

Ach Seele,  bist Du müde und (doch) unruhig
Kannst Du kein Licht mehr in der Dunkelheit sehen
Da ist aber ein Licht, um den Erlöser sehen zu können
Um Dein Leben noch ausgefüllter und frei leben zu können

Richte Deine Augen auf Jesus
Schau mit voller Aufmerksamkeit in sein wundervolles Gesicht
Und die Dinge auf der Erde
Und alles wächst seltsamerweise
Im Licht seiner Herrlichkeit und Gnade
Durch den Tod kam er zum ewigen Leben
Er verschwand und wir alle folgen ihm nach
Über unsere Sünde hinweg wird es keinen weiteren Hass mehr geben (sinngemäß)
Denn wir sind mehr als nur Eroberer

Richte Deine Augen auf Jesus
Schau mit voller Aufmerksamkeit in sein wundervolles Gesicht
Und die Dinge auf der Erde
Und alles wächst seltsamerweise
Im Licht seiner Herrlichkeit und Gnade

Seine Welt wird Dich nicht versagen lassen
Das verspricht er Dir
Vertraue ihm und alles wird gut
Dann geh in eine Welt, die am sterben ist
Erzähle dort von seiner perfekten Erlösung

Richte Deine Augen auf Jesus
Schau mit voller Aufmerksamkeit in sein wundervolles Gesicht
Und die Dinge auf der Erde
Und alles wächst seltsamerweise
Im Licht seiner Herrlichkeit und Gnade

Der Songtitel lehnt sich an eine Bibelstelle an und zwar genau auf Hebräer 12:2. Eigentlich eine Frage, die sich die Menschheit im Laufe der ganzen Kirchenzeit schon oft gestellt hat – Kann ein Christ eigentlich mal verloren gehen?  So wie im Leben, so findet man beim Lesen der Bibel verschiedenste Stellen, die einen richtig zweifeln lassen. Es ist bei Matthäus die Rede „wenn das Salz kraftlos geworden ist“. Matthäus spricht sogar von der Lästerung des Geistes. Bei den Korinthern meint man sogar, dass man wohl vergeblich glauben würde. Bei Timotheus wird sogar von „Schiffbruch erleiden“ gesprochen.

http://www.youtube.com/watch?v=iRqOr0KVibI

Manche finden es vielleicht grotesk. In der Bibel wird aber auch von dem Leid und der Fragwürdigkeit – auch von dem Bösen ist die Rede. Viele vermeiden den Teufel, es gibt auch einen Gospel mit dem Inhalt, dass man den Teufel abschütteln soll. In dem Video wird sich aber mit dem Teufel auseinandergesetzt, ein Interview mit ihm geführt (so der Journalist darin), um überhaupt erst einmal verstehen zu können was er für eine Fähigkeit hat Unheil zu bringen. Es gibt hier zwei interessante Aspekte. Zum einen ist der Teufel eine erschaffene Kreatur, die von Gott dazu verdammt wurde die Ungnade mit sich rumzutragen und er natürlich drann interessiert ist, diese nicht alleine mit sich zu tragen, zum anderen kommt er auf die Schöpfungsgeschichte zu sprechen, in der der Mensch ersteinmal als was Schlechtes hingestellt wird, es allerdings dort den Erlöser gibt, der der Menschheit behilflich sein kann ein Leben zu führen, das mit der Gnade Gottes belohnt wird.

http://www.youtube.com/watch?v=ZRo-nn188wk

Sie man sich von einem Machthaber abwenden kann, zu einem besseren Leben kommen kann und wie man vielleicht auch etwas von seinem christlichen Glauben weitergeben kann wird in diesem Geprächsinterview gezeigt. Er erzählt auch wie schwierig es mit dem Asylverfahren in Deutschland ist, aber auch was die Mitarbeiter in den entsprechenden Behörden schon an Erfahrungen gesammelt haben und es für die tatsächlich schwer ist Wahrheit von Unwahrheit zu unterscheiden. Ganz offen spricht er von den Schwierigkeiten im Kongo, die er aufgrund seines Glaubens und seines politischen Einsatzes gehabt hatte und dass er in Deutschland doch relativ herzlich empfangen wurde und dass sich das Vororteil, das viele von den Deutschen haben – sauber und pünktlich – tatsächlich stimmt.

Zurück zum Glauben und ob ein Christ eigentlich verloren gehen kann. In dem Interview äußert sich der Interviewpartner, dass Glauben für ihn eine Philosophie und Lebensart ist, in der Gott zwar einen festen Bestandteil ist, es aber darum geht wie man sein Leben gestaltet und ob man damit glücklich sein kann. Wenn man zu einem glücklichen Leben gefunden hat, dann wird man dieses vermutlich auch nicht mehr so schnell verlieren, vorallem, wenn man ein gutes Vertrauen was einen selbst betrifft entwickelt hat.

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