Gaither Vocal Band – Hintergründe zum Titel Satisfied

Von der Gaither Vocal Band hatte ich in den vergangenen Jahren schon den Titel „John the revaluter“ lernen können.  Obwohl Bill Gaither eigentlich im Gospel eher zur Whitecommunity zählt haben seine Titel starken christlichen Bezug.

Ich habe die Religion der alten Zeit
Diese Religion der alten Zeit habe ich erhalten
Das ist der Grund warum ich erfüllt bin

Gut, Du kannst mich jetzt fragen, ob ich glücklich bin
Wenn ich den angenehmen (süßen) Frieden in mir habe
Wenn ich mir Sorgen wegen morgen mache
Wenn ich das Ende meiner Reise erreiche.

Gut, ich bin mit meinem Jesus zufrieden
Und wenn er bei mir klopft, werden ihn eintreten lassen
Und er läuft mit mir das Tal durch
Für mich weiß ich , dass er mein Freund ist

Erfüllt, erfüllt

Keine Mühe kann mich überhaupt unten erhalten
Wenn meine Augen im Tod geschlossen werden
Mit meinem Jesus bin ich im Ruhezustand
Dann weisst Du, dass ich erfüllt bin

Ich habe diese alte Religion der alten Zeit
Diese Religion der alte Zeit erhalten
Das ist, warum ich erfüllt bin

Wenn meine Freunde sie alle mich verlassen
Und sie drehen mich von ihrer Tür
Wenn sie keine Samen der Freundlichkeit säen
Stellst Du die Dornen in meinem Weg und lässt sie wachsen

Gut macht er nicht vorbei yonder aus
Wenn ich dass andere Seite erreiche
Gut werde ich mich mit meinem Jesus hinsitzen
Erfüllt, bin ich erfüllt

Erfüllt, erfüllt
Keine Mühe kann mich überhaupt unten erhalten
Wenn meine Augen im Tod geschlossen werden
Mit meinem Jesus bin ich im Ruhezustand
Dann wissen Sie, dass ich erfüllt bin

Erfüllt, erfüllt
Keine Mühe kann mich überhaupt unten erhalten
Wenn meine Augen im Tod geschlossen werden
Mit meinem Jesus bin ich im Ruhezustand
Dann wissen Sie, dass ich erfüllt bin

Ich habe diese alte Zeitreligion
Diese alte Zeitreligion erhalten
Das ist, warum ich erfüllt bin

Wenn man nur die paar Worte „ich hab die alte“ belächelt man all zu oft denjenigen, der von sich sagt, dass er was altes hat und an etwas vergangenem festhalten möchte. Schnell sagt man sich, der lebt im Damals und möchte nicht vorankommen. Aber vielleicht ist das genau hier der springene Punkt, man fühlt sich näher an der Art des Glaubens, wie man ihn damals praktiziert halt als wie man den Glauben heute lebt oder vielleicht auch was bei einem an Eindruck entstanden ist wie allgemein in seiner Umwelt geglaubt wird, wenn überhaupt an Gott geglaubt wird. Vielleicht sehr gut kann dies folgendes Interview erklären:

http://www.youtube.com/watch?v=WVfSWfaSa8Q

Was Bill Gaither in der ersten Strophe jedenfalls zur Sprache bringt, dass er es gerne möchte, dass er nicht an geldlichen Reichtum oder sonst etwas Vergängliches glauben darf, sondern, dass er an Gott glauben darf und er der Ansicht ist, dass dadurch sein Leben erfüllt ist.

Und viele fragen sich vermutlich immer noch was hat ein Mensch davon, dass er an Gott glaubt. Gott gibt ihm kein Geld. Gott kann man nicht als Zahlungsmittel einsetzen, um Lebensmittel zu kaufen. Wenn man beispielsweise Atheist ist fragt man sich schnell wie denn einer dann glücklich sein kann. Ich habe mal kurz die ersten Minuten dieses Film angesehen:

http://www.youtube.com/watch?v=Vm9ntCNA_04&feature=related

Mann kann sich natürlich jetzt Sorgen um all das machen, was im Film angesprochen wird. Das ist dann vergleichbar mit der Aussage „wenn ich mir Sorgen wegen Morgen mache“.  Wenn man versucht allerdings sich über die materiellen Dinge zu stellen oder sich einfach sagt, es brauch dies zwar im Leben, aber das nicht allen im Leben. Vielleicht hat man dann schon Frieden mit sich gefunden. Ein Einwohner von Somalia wird sich schon glücklich fühlen, wenn er merkt, dass es Mitmenschen gibt, die sich seinem Leid annehmen und ihm etwas zu Essen geben, ihm medizinische Leistungen bietet und ihm schlicht ein Überleben bietet. Zusammengefasst, es gibt zwar den geldlichen Wert, aber es gibt auch den eigenen Wert. Sich was wert fühlen, überzeugt sein, dass man wer ist – so kann man schon zu seinem Frieden finden. Jesus wird sich vermutlich die Frage nach seinem Tod beantwortet haben „ich bin zwar jetzt Tod, aber ich hab der Menschheit gezeigt, dass jeder an sich glauben kann, sich etwas wert fühlen kann und dass das eigene Leben absolut etwas wert war. Und das war genau die Bestimmung gewesen, die man jetzt vollendet hat, man an sein Ende erreicht hat.

http://www.youtube.com/watch?v=TaQfBMzFMv4&feature=relmfu

Dass man Jesus einfach so in sein Haus oder seine Wohnung lässt ist eigentlich schon mit einem starken Vertrauen verbunden. Es ist ja nicht normal, dass man einfach jeden x-beliebigen in seine Räume lässt sondern schon ziemlich genau abwägt. Und man möchte ganz gerne Jesus als Coach haben, das bedeutet aber auch, dass man zugibt noch nicht alles zu wissen und von Jesus noch einiges hinzulernen möchte. Um allerdings aufnahmefähig zu werden, muss man ab und an vielleicht erst einmal aufwachen. In dem Interview wird dies an einem Beispiel „Arno Backhaus stellt sich auf eine Leiter und trägt ein Schild – ich bin ein höheres Wesen“ sehr gut zur Geltung. Mancher geht vielleicht vorbei, weil er das einfach nur nett findet. Andere bleiben aber stehen und fragen sich was der Typ einem sagen möchte. Und es ist gut nachvollziehbar, dass man immer nach Karriere strebt, dass man eigentlich immer höher möchte. Meiner Meinung ist das auch nicht verkehrt, ungeklärt bleibt allerdings, ob man sich da trotzdem noch frei fühl oder ob man sich doch einem Leistungszwang beugt. Wenn man sich allerdings frei fühlt, dann kann man auch einem folgen von dem man bereit ist noch etwas zu lernen.

http://www.youtube.com/watch?v=fcYfmFFe758&feature=relmfu

Ich habe einfach mal bewusst dieses Video eingebaut. Vielleicht kann man daran die letzte Strophe besser verstehen. Meiner Meinung nach trifft die Aussage von dem „Samariter“ es genau auf den Punkt. Man kann in seinem Leben durchaus manches angestellt haben, was andere vielleicht nicht in Ordnung fanden und was vielleicht sogar mit dem Gesetz in Konflikt geraten kann. Was Gott sich allerdings sicherlich wünscht ist, wenn irgendwann der Zeitpunkt kommt und man sich sagt, dass dies ja alles Mist war und nicht so gelebt hat wie es Gott vielleicht will und man sich vornimmt einige Dinge im Leben künftig anders zu machen. Bill Gaither nimmt hier den Tod als Punkt zum revuepassieren lassen und man kann mit sich zufrieden sein, vielleicht kann man dann ein gutes Gefühl haben, wenn man sich sagen kann, man hat mit Jesus seinem Leben ein gutes Fundament gegeben.

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