Go spell, der Gospeltag startete in Birsfelden bei Basel neu durch

Der Tag war natürlich etwas unglücklich mit einem Schicksalsschlag gestartet, aber jeder hatte dann tatsächlich versucht sein bestes zu geben, um daraus doch noch einen tollen Tag zu machen. Bereits vor der Kirche war ein Stand mit Kuchen und kleinen Schönckereien aufgebaut, an dem sich die Besucher und auch Chöre stärken konnten. Natürlich hatte es auch in einem Nebenraum der Kirche ein Gospelbistro gehabt es mittagseine Wirsingsuppe mit Wienerle und Rigatoni mit Tomatensauce gab und auch dort nochmal Kaffee und Kuchen sich besorgt werden konnte. Zu Trinken gab es auch jede Menge (für die Helfer natürlich gratis). Davon hatte ich selbst nicht viel gehabt, da am Nachmittag vor jedem Chorauftritt jeweils für den Chor noch ein Soundcheck vorgesehen war und
ich natürlich mit den Chören und Chorleitern es dann auch abgeklärt hatte wie jeder es haben möchte, Solistenmikros eingestellt und z. B. beim einen Chor dann noch gesorgt, dass der Chorleiter ein Podest bekam. Für den zweiten Chor kam das natürlich wieder weg, da es der Amerikanerin, die die Gospelformation stellvertretend dirigiert hatte dann doch nicht recht war. Ich hatte auch das Gefühl gehabt, dass sie etwas unsicher war was sie eigentlich braucht, um sich wohl zu fühlen. Als sie dann mit ihren Highheels auf den Boden stampfte und ich sie dann ansprach „Do you need some gras on the ground, for noisereducing“
hatte sie mich dann angegrinst. Auch sonst hatte sie sich immer wieder bedankt und als ich ihr Mikro noch auf Mundhöhe und im 45 Grad-Winkel hatte sie sich auch übermäßig bedankt gehabt, dass ich es ihr auch da recht machen wollte.

Als zweiter Chor kamen dann „The Gospelvoices“ der Chor vom Christoph Kamper, ein blinder und schwer hör-geschädigte Chorleiter, der seine Lieder selbst schreibt und der dann von dem amerikanischen Gast dirigiert worden war. Die Bregget Rideau hatte etwa 1 Monat mit denen zusammen gearbeitet. Offensichtlich davor hatten die Kampers wohl schon geschafft mit ihr in Verbindung treten zu können und sie hatte auch später erzählt wie überwältigend es sei was für Gedanken in den Liedtexten stecken würden und sie überzeugt sei, dass viele mitteleuropäischen Gospelchöre das was sie singen würden eigentlich gar nicht so richtig verstehen würden. Bei einigen Songs hatte sie selbst auch die Leadstimme gesungen.

Als letzter Chor und bevor es dann zum Masschoir ging, ist der Gospelchor aus Sachseln, das etwas südlich vom Vierwaldstätter See liegt ihren Auftritt gehabt. Diese sind auch mit Band gekommen und hatten eine bunte Mischung aus Pop und Gospel mit gebracht. Was mich gefreut hatte war, dass sie auch von der Gruppe Fun den Titel „some nights“ gesungen hatten, den wir im Chor nämlich am letzten Adventskonzert gesungen hatten. Natürlich hatte ich da lautstark mitgesungen und auch die Choreografie dazu gemacht. Auch „man in the mirror“ hatten sie gesungen. Die Bregget hatte in ihrer Reihe natürlich schon ordentlich einen abgewuppt und auch ich war dann etwas nach vorne gekommen, hatte mich zwischen die Zuschauer gestellt und einen ab-getanzt. Zum Glück hatten mich die Leute dann auch verstanden als ich einfach mal das Zeichen gab „so jetzt mal alle raus aus den Stühlen“. Da wurde dann aber endlich total einer abgewuppt.

Im Masschoir hatte ich mich dann noch dazu gesellt. Die afrikanischen Lieder, waren ein paar wenige waren zum Glück sehr leicht zu singen. Ein anderer Teil an Liedern, die wohl vom Gospelchor auch Sachseln beigesteuert wurden, wie „Jesus on the mainline“ waren mir bekannt und die konnte ich so ruck-zuck aus meinem Kopf abrufen.

Die gute Nachricht nach dem ganzen Event. Der Eventleiter war nach wenigen Tagen aus dem Spital wieder entlassen worden, fand es trotzdem einen gelungenen Tag und hatte sich auch entsprechend bedankt.

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