Posts Tagged ‘whitney houston’

Der Willkommensgruß vom Spiritualchor Karlsruhe

Sunday, March 11th, 2018

Als die Chronik vom  Spiritualchor Karlsruhe gelesen hatte und die erste Jahreszahl dachte ich mir gleich “Wo gibts den schon lange”. Aber warum starte ich so den Blogbeitrag. Im Jahr 2018 ist der Gospelkirchentag zum zweiten Mal in Karlsruhe und wie ich mitbekommen habe, ist der Chor für die Eröffnung des Gospelkirchentages vorgesehen.

Fotorechte: Spiritualchor Karlsruhe (Chor-HP)

Wie so manche Gospelchöre hatte im Jahr 1971 der Chor erstmal als reiner Jugendchor der Markus- und westlichen Markusgemeinde gestartet. Die Markuskirche ist heute die Gospelkirche Karlsruhe schlechthin.

In den 90er Jahren wurde dieser Titel von Richard Smallwood einstudiert, der allerdings auch von Witney Houston gesungen wurde.  Der Chor versuchte wohl recht früh bereits zu zeigen so etwas wie in die Richtung Spiritual gibt es wohl auch in Europa, beispielsweise in Spanien und so wurde die Misa Criolla 1996 in das Programm genommen, im selben Jahr die CD “Rhythm of life” produziert.

“Back to the roots” – Zurück an die Wurzeln, ok nicht ganz aber in die amerikanischen Südstaaten dachte sich 1999 wohl der Chor als dieser eine Reise nach New Orleans, die Wiege des Jazz, Blues und auch der Dixiemusik. Die Vorstellungen wie sich wohl der Gospel dort anhören könnten waren vielleicht so:

Vielleicht haben sich manche dann gewurdert, dass sich der Gospel dort durchaus so anhören kann.

Seit 2009 hat der Spiritualchor nun Núria Cunillera Salas als Chorleiterin, die mit ihrem Humor und ‘Temperament ein gutes Händchen für den Chor hat und hat auch schon so manchen lateinamerikanischen Titel dem Chor beigebracht.

Schaut man sich eine Pressemitteilung an, die der Chor auf seiner Homepage veröffentlicht hat, dann sicht etwas direkt ins Auge. Sie haben etwas Spezielles wie sie sein wollen, einen eigenen Charakter. Sie können alles – sehr ruhig sein, heimelig, aber auch mitreißend und viel Temperament haben. Dass Núria Cunillera Salas aus Spanien kommt merkt man direkt. Sie lebt die Musik und verpasst ihr durch ihre Mimik und Gestik wares Leben. Die gewisse Frische mag sich die Chorleiterin durch die Arbeit mit Jugendchören erhalten haben, da über sie selbst zu lesen ist, dass sie eher aus der klassischen Richtung kommt.

Mit Spannung erwartet der Chor im zweiten Halbjahr 2018 die Mitwirkung beim 9. Gospelkirchentag, der zum zweiten Mal in Karlsruhe ist.

Gospelchor vom Basler Münster leutete die Adventszeit 2015 ein

Monday, December 21st, 2015

Vor einigen Jahren, es war im Jahr 2011 hatte ich mir schon einmal den Gospelchor, unter anderem im Münster angehört. Damals waren es vielleicht bescheidene 20 Sängerinnen und Sänger gewesen, die schon damals ein ansprechendes Programm präsentierten. Diesmal hatte ich schon gestaunt, dass aus den 20 inzwischen bestimmt so 40 Sängerinnen und Sänger geworden waren. Ich hatte mir gesagt, das Konzert beginnt um 20:00 Uhr, also sollte ich so 19:15 da sein, um mir dann Platz raussuchen zu können, idealerweise wieder im Mittelgang und zwar da der Außenplatz. Allerdings als ich ankam stand bereits quer über den Münsterplatz eine lange Schlange an Wartenden. So gegen 19:30 als Türöffnung war, hatte ich den Eindruck, dass sie schon bis zum Barfüßer Platz standen, denn längst standen die Zuhörer schon in eiem Fußweg, der hinauf zum Münster ging.

Warteschlange vor dem Basler Münster, Blick Rittergasse

Foto: Ruprecht Helms

Blickrichtung Münster in Basel

Foto: Ruprecht Helms

Lange Warteschlange beschreiben, schon 1 Stunde vor Konzert
komplett volles Münster zu Beginn des Konzertes, manche fanden lediglich noch an der Seite Platz ohne direkte Sicht auf den Chor.

Das Münster völlig dunkel und plötzlich hört man aus dem Nichts irgendwelche Frauenstimmen. Im versteckten Chorraum des Münster geht plötzlich das Licht an und man merkt, im hinteren Teil der großen Kirche wird das afrikanische Lied “Kwangena thina bo”.

Gleicherzeit wurde dies auch zum Einlaufen genutzt und ähnlich wie der Chor nahezu komplett acapella gesungen.

Unbemerkt hatten sich die Sänger des Chores im Münster verteilt und begannen erstmal damit einfach nur irgendwelche Urwaldtiere, seinen es Papageien, Brüllaffen oder ähnliche Fellnasen, die im Urwald leben nachzuahmen. Es war so animieren, dass ich mich prompt berufen fühlt einfach auch irgendwelche Vogelstimmen noch hinzuzuträllern. Mag sein, dass so mancher aus dem Puplikum dies auch gemacht hatte. Da das ganze Münster erstmal abgedunkelt war, hatte man auch gar nicht soviel mitbekommen wer da nun singen würde. Mit der Zeit hatten sich die Sängerinnen und Sänger natürlich wieder auf der Bühne versammelt und sangen nun diesen Titel aus dem Musical “König der Löwen”.

Oslo Gospel Choir – “You are holy” war eine Erinnerung für mich, da ich den Song bereits von Workshops her kannte.

Natürlich hatte ich gleich versucht die Melodie mitzusingen. Allerdings hat man sich dann schon drann zu erinnern, dass die Männer den leichteren Teil singen und die Frauen noch viel mehr Text zu singen haben. Der Chor hatte das natürlich mit Bravour gemeistert.

Michael W. Smith – Awesome God eine sehr schöne ruhige Ballade, bei der man an den Oslo Gospel Choir erinnert wird, die es allerdings auch in einer rhythmischeren Version von Kirk Franklin mit dem Titel “He reigns” gibt.

“Bridge over troubled water” – in einem modernerem Gospelarrangement, das allerdings in Notenfassung existiert und das mich an die Fassung vom Gospelchor im badischen Rheinfelden erinnert hat.

“When you believe” ein Gospel von Maria Carey. Unschwer rauszuhören. Sie sang es im Duett mit Whitney Houston. Vermutlich hatte es Oliver Rudin, Chorleiter des Gospelchors am Basler Münster kurzfristig mit reingenommen, um nochmal an die große Diva Whitney Houston zu erinnern, die erst kürzlich verstorben war. Aus dem Duett wurde so eine Chorversion, die mit sehr viel Gefühl und Stimmgewalt vom Chor vorgetragen worden ist.

Rein nur mit Cajon begleitet präsentierte der Chor den afrikanischen Titel “Shosholoza”, der bereits vom Soweto Gospel Choir gesungen worden war. In der Choreografie war man eher zurückhaltend. Es galt die Prägnanz und den reinen Stimmklang des Chores zu vermitteln und das Puplikum damit zu beeindrucken.

Das Münster völlig dunkel und plötzlich hört man aus dem Nichts irgendwelche Frauenstimmen. Im versteckten Chorraum des Münster geht plötzlich das Licht an und man merkt, im hinteren Teil der großen Kirche wird das afrikanische Lied “Kayama” begonnen.

Das “Oh sinner man” erst frisch zum Mileniumwechsel geschrieben worden war, war mir gar nicht bekannt. Bei dem sehr fetzigen Titel merkte man gleich, dass wollte der Chor nicht einfach so runtersingen sonder darbieten. Und entsprechend gekonnt wurde hier noch Choreografie einzubauen, um die Dramatik in dem Song noch verstärken zu können.

Fast auch ein Must ist etwas aus “Sister Act” und da wohl nicht direkt klar was hatte man einfach sich gesagt “ok – bis auf Joyful und Oh happy day einfach alles als Medley”. Und so gab es ein Sister Act-Medley mit fast ähnlicher Choreo wie in dem Video.

Mit “A Sky full of stars” hatte es der Gospelchor offensichtlich geschafft einen Popsong, der zum einen fetzig und zum anderen allerdings melancholisch einen Titel zu finden, der die Zuhörer etwas Ruhe bringen sollte und trotzdem zu einem Höhepunkt hingewirkt hatte.  Das der Song ansich durchaus derzeit in Discotheken zu hören ist hatte man nicht direkt heraushören können.

Mit “Mercy Street” von Peter Gabriel hatte man den Eindruck, dass der Chor nun den Zugabenteil eingeläutet hatte. Zuvor hatte er das obligatorische “Oh happy day” gesungen. Was sicherlich sehr das Puplikum verblüfft hatte waren die gesprochenen Einwürfe in diesem Popsong.

Whitney Houston – Hintergründe zum Titel I love the lord

Sunday, December 6th, 2015

Eigentlich wurde dieser Song von Richard Smallwood geschrieben. Whitney Houston hat ihn allerdings interpretiert.

Ich liebe den Herrn, er hörte meinen Schrei
Und jedes stöhnen, solange ich, ich lebe bemitleidet
Und Mühen steigen, ich beeile mich um seinen Thron

[Chorus:]
Oh, ich liebe den Herrn
Ich werde es sicher tun, sicherlich  den Herrn lieben
Er hörte, hörte er mein Schrei
Und jedes stöhnen, ja er bemitleidet mich
Alle stöhnen
Solange ich, ich, solange lebe, lebe ich
Und Probleme ergeben sich, Probleme steigen auf
Ich beeile mich deswegen
Werde ich mich beeilen, ich werde schnell auf seinem Thron zu steuern
Ich werde für seinen Thron nicht lange warten sondern mich beeilen
Tränen sind unter meinen Augen am fließen.
Werde ich mich beeilen, ich werde schnell auf seinem Thron zu steuern

Ja ich will, ich werde laufen
Ich weiß, dass ich gehen kann, um seinen Thron
Ich weiß, ich kann gehen, ich weiß, dass ich gehen kann
Werde ich beeile mich, ich werde laufen
Ich weiß, ich kann gehen, ich weiß, dass ich gehen kann
Werde ich beeile mich, ich werde auf seinem Thron zu beschleunigen

Sehen Sie -  ich kann laufen, Herr, du weißt, ich werde,
Wenn es nirgendwo ist zu gehen, weiß ich, kann ich zu ihnen gehen.
Ich weiß, dass ich Ihnen Ach laufen kann
Werde ich beeile mich, ich werde sein, seinen Thron zu beschleunigen
Ja, ja, ja, ja
Ich werde zu beschleunigen, um seinen Thron zu beschleunigen
Sicher gehen, hier zu sein

Aus den Medien ist bekannt, dass es Whitney Houstons zuletzt sehr elend ging und man Bobbi Kristina, die 22 Jahre alt wurde bewußtlos in der Badewanne eines Hotels gefunden hatte. Auch von Whitney Houston ist im Newsportal Promiflash von Drogensucht zu lesen. Da würde allerdings der Titel auch sehr zu Whitney Houston passen, vorallem die Liedzeile “er hörte meine Schreie”. Denn warum greifen junge Menschen zu Drogen – weil sie Probleme haben und gerne einen Ausweg suchen. Sie möchten gerne um Hilfe schreien.

In einem Artikel der Wochenzeitung “Die Zeit” ist zudem davon zu lesen, dass Whitney Houston ihr Comeback aufgrund einer Atemwegserkrankung abbrechen musste.

Wenn ich den Text so überfliege dann lese ich innerliche Unruhe heraus und den Wunsch dem Herren nahe sein zu können. Schon einige Geistliche haben eine Predigt seelischer Unruhe.  Wenn man den Songtext jetzt in Verbindung mit dem Predigttext bringt, dann wird eigentlich nur ausgesagt, dass der Herr einen einläd zu ihm zu kommen in sein großes Haus. Was nicht ausgesprochen wird ist, dass er auch die Bruchstücke der Lebensschicksale gerne nimmt und sie wieder richtig und geordnet zusammensetzt – einen aufbauen kann. Und versteckt kommt es doch zum Audruck, er hörte meinen Schrei. Er wurde gehört und es wurde darauf reagiert.  Was in der Predigt auch gesagt wird, dass Wohnrecht im Haus Gottes haben viele, leider machen davon die wenigsten Gebrauch. Damit schließt sich der Kreis. Sehr oft erinnert man sich an Gott erst, wenn man in einer Lebenskriese steckt, sich plötzlich gewaltige Probleme auftun, Probleme, die einem über den Kopf steigen. Und plötzlich erfährt man gewissen Halt, man stellt fest, man ist irgendwo doch nicht alleine. Es ist jemand da, der einen da rauszieht und wenn das nur durch die innere Erkenntnis kommt.

Whitney Houston – Hintergründe zum Titel I go to the rock

Monday, February 27th, 2012

Als der Gospelchor des Basler Münsters und auch die Golden Harps den Titel zu ihren Konzerten in der Vorweihnachtszeit gesungen hatten war Whitney Houston noch am Leben gewesen. Allerdings die Gospel und großen Pophits werden weiterleben.

Wohin gehe ich?
Wenn es niemand (sonst) gibt,  an den man sich wenden kann
Mit wem spreche ich?
Wenn niemand hören möchte
Wem ich mich anlehnen kann? Oh
Wenn es keinen Stall als Ausgangsbasis gibt
Ich gehe zum Felsen
Ich weiß, dass er, in der Lage ist, wenn ich zum Felsen gehe.

[Chor:]
Ich gehe zum Felsen meiner Rettung
Ich gehe zum Stein, den die Erbauer zurückwiesen
Ich laufe zum Berg
Und der Berg steht für mich bereit
Wenn die Erde ganz um mich im Sand sinkt
Auf Christus, der Felsen, auf dem ich stehe
Wenn ich einen Schutz benötige, gehen Sie zum Felsen

Wo ich gehe, wo ich gehe
Wenn die Stürme des Lebens bedrohen
Wer ich tun, wenden Sie sich an wenn jene Winde des Sorgenschlages
Und gibt es ein Schutz in der Zeit der Drangsals
Zum Felsen, gehe ich und weiß, dass er in der Lage ist
Ich gehe zum Felsen

[Wiederholungs-Chor (2X)]

Ich gehe der Felsen, wenn ich einen Freund benötige
Ich kann zum Felsen gehen
Ich gehe zum Felsen, wenn ich einen Schutz benötige
Du kannst zum Felsen gehen
Du kannst zum Felsen gehen
Du kannst zum Felsen gehen
Ich kann gehen
Ich gehe zum Felsen
Ich kann zum Felsen gehen
Ich kann zum Felsen gehen
Ich kann gehen, ich kann zum Felsen gehen
Ich kann gehen, wenn ich irgendeinen Schutz benötige
Wenn ich einen Freund benötige
Ich kann gehen

Und wenn die Erde um mich rum im Sand versinkt
Auf Christ, den stabilen Felsen kann ich stehen, kann ich stehen
Wenn ich einen Freund benötige
Ich gehe zum Felsen
Ich kann zum Felsen gehen
He he he oh yeah

Um das Gefühl zu beschreiben wie sich jemand fühlen könnte, der total auf sich gestellt ist, hilft vielleicht dieses Video

Manche werden dann auch süchtig und versuchen Ihre Sucht in Alkohol, Drogen zu ertränken. In der heutigen Zeit ist allerdings auch eine weitere Sucht hinzugekommen, die Sucht der PC-Spiele und die Internetsucht. Auch hier hat der Sender Bibel-TV ein Interview produziert.

Hier wird schnell klar, dass viele den Eindruck haben, es wird einem zugehört, man hat vorallem gerade am Beispiel der Hightec-Knastanlage schnell den Eindruck, es fehlt einem das schützende Nest, der Platz wo man sich zurückziehen kann, ungestört ist und wo man weis hier ist man in Sicherheit und vielleicht sogar da umsorgt. Aber da ich gläubig bin weis ich, wenn ich mich an Christus wende und der so eine Ausstrahlungskraft die sich wie ein Fels nicht erschüttern lässt mir wieder Kraft und mehr Zuversicht verliehen werden kann.

Der Berg, der für einen bereitsteht kann man vielleicht mit dem Projekt vergleichen, dass von Paul Newman initiiert wurde. Kinder, die an Mukuszisvidose gelitten hatten konnten durch das Projekt wieder eine neue Lebensperspektive erlangen. Und was in dem Interview sehr schön zur Sprache kommt ist, dass man sich meist schon ein stückweit besser fühlt, wenn man selbst merkt, man ist nicht alleine, es gibt vielleicht sogar welche, die es nochschwerer haben als man selbst, aber man kann sich auch gegenseitig für einander dasein und schöne Dinge erleben.

Bei der Textstelle “Wenn die Erde ganz um mich im Sand versinkt” kann man schnell auf eine Stelle in der Bibel kommen, dem Markusevangelium Kapitel 13

Und als er aus dem Tempel ging, sprach zu ihm einer seiner Jünger: Meister, siehe, was für Steine und was für Bauten!
Und Jesus sprach zu ihm: Siehst du diese großen Bauten? Nicht ein Stein wird auf dem andern bleiben, der nicht zerbrochen werde.

In einem Bibelkommentar von Willy Kelly, das auf Untergänge eingeht wird von Leichtgläubigkeit gesprochen. Ein weitere Sichtweise kann man aus folgendem Video entnehmen

In der Bibel ist an manchen Stelle von einer gewissen Endzeit zu lesen. Sogar die “Seherin” Vassula Rhyden hat am 11. September 91 eine Prophezeiung gemacht mit dem Titel “Die Grundfeste der Erde werden wanken” . Genau 10 Jahre später und zwar taggenau waren dann die Zwillingstürme des World-Trade-Centers eingestürzt. Eine zeitlang war die Menschheit schockiert und auch das Leben in New York hielt eine ganze Zeit inne, aber das Leben ging danach trotzdem weiter und inzwischen hat uns längst die Normalität wieder eingeholt. Den Satz Christus, der Fels, auf dem man steht verdeutlicht einem, dass es immer mal zu Situationen kommen kann wo etwas zu ende geht, man es allerdings durchaus als Meilenstein betrachten kann. Es geht oftmals nur etwas anders als wie man es bislang gewohnt war weiter und vielleicht ist gerade das es anders weitergeht auch gut so. Und Jesus ist auch einer, dem einen Rückhalt bietet, bei ihm kann man auch Zuflucht suchen.

Ein Beweis, dass Gott zu vielem in der Lage ist hat man vielleicht aus dem Interview von Bibel-TV entnehmen können, das Herr Severin mit Frau Heidi Fischer über das Thema “Gottes große Kraft der Heilung” geführt hatte.  Man kann im Gebet zu Gott kommen und man zeigt, dass man ihm vertraut und weis, dass alles gut wird. Jesus kann auch hier als ein guter Freund betrachtet werden, er ist eben immer wieder für einen da und hilft auch einem.

Und gerade in der letzten Strophe wird es verdeutlicht. Christus ist nicht einfach nur ein Fels, vielleicht vergleichbar mit einem Findling im Gebirge, der doch irgendwann mal ins Rollen kommen kann, sondern er eher mit einer massiven Bergspitze, einer Felsspitze wie z. B. das Matterhorn bei Zermat in der Schweiz.

Whitney Houston – Hintergründe zum Titel I look to you

Wednesday, February 15th, 2012

Man sagt ja gerne, ist ein großer Künstler gestorben kommt er eigentlich erst so richtig groß zur Geltung. Von Whitney Houston kann man das nicht sagen, sie war bereits in den 80er Jahren mit Discohits “One moment in time”, “I wanna dance with somebody” oder auch “Saving all my love for you” wofür Whitney Houston sogar einen Grammy bekam, bekannt und berühmt geworden. Die Tage erinnert man sich an den überraschenden Tod der Diva, dessen Umstände noch gar nicht bekannt sind. Durchgedrungen ist lediglich, dass die Diva am Freitag, den 17.02.12 beigesetzt werden soll.

Aber nicht nur in der Popwelt hatte sich Frau Houston bewegt sondern sie war auch eine begnadete Gospelsängerin mit einem gigantischen Tonumfang gewesen. Einer der Titel, den sie mit Kim Burrel gesungen hatte war der Titel “I look to you”

Wenn ich mich niederlege,
Himmel, hör mich jetzt.
Ich bin grundlos verloren,
nachdem ich alles gegeben habe.

Winterstürme sind gekommen
und haben meine Sonne verdunkelt.
Nach all meinem Leid,
an wen kann ich mich wenden?

[Refrain:]
Ich baue auf dich.
Ich baue auf dich.
Nachdem alle meine Stärke weg ist,
kann ich durch dich stark sein.
Ich baue auf dich.
Ich baue auf dich.
Und wenn die Melodien verklungen sind,
höre ich in dir ein Lied.
Ich baue auf dich.

Bin dabei, meinen Atem zu verlieren,
es gibt keinen Kampf mehr,
ich falle und stehe nicht wieder auf,
suche nach der offenen Tür.

Und jeden Weg, den ich eingeschlagen habe,
habe ich bereut,
Und ich weiß nicht, ob ich es schaffen werde.
Ich kann nur den Kopf heben.

[Refrain]

Meine Dämme sind gebrochen.
Meine Mauern sind eingestürzt
und sind auf mich gefallen.

Der Regen fällt.
Die Niederlage naht.
Ich brauche dich, um mich zu befreien.

Entführe mich weit weg vom Kampf.
Ich brauche dich.
Strahl auf mich.

Ich gehe mal davon aus, dass Whitney Houston diesen Song geschrieben hatte als sie mal wieder in einer Phase steckte wo sie sich absolut down gefühlt hatte. Es ist bekannt, dass sie durchaus auch mal Drogen genommen hatte, auch wenn Whitney Houston in einem Interview stets äußerte, dass die lediglich manchmal das Zeug genommen hätte, aber nicht andauern. Mit ihrem Tod hat der Titel vermutlich sogar eine ganz neue Bedeutung. Schon aus den ersten zwei Zeilen ist zu erkennen, dass es eine Art Abschiedsgebet ist. Man legt sich zur letzten Ruhe und bittet im Prinzip schon um Aufnahme in den Himmel. Der Himmel, in dem Fall Gott soll jedenfalls seinen Hilferuf hören und gnädig gestimmt sein.
Irgendwie fühlt man sich leer. Man meint, dass man am Ende ist und es für einen nichts mehr gibt an dem man sich festhalten kann oder auf das einfach nur stolz sein kann. Man fühlt sich unverstanden, weil man sich sagt, dass man doch alles gegeben hatte und weiterhin den Ruhm und die Anerkennung genießen möchte. Bloss irgendwie ist die Anhimmelung des Stars verpufft.

Um dies zu verstehen, ist es vielleicht hilfreich, wenn man sich einfach mal ein Interview das ein Deutsche-Welle-Moderator mit einem Musiker, der in den 70er Jahren sehr erfolgreich war geführt hatte.

Mit den Winterstürmen sind sicherlich die Alltagsorgen gemeint, die einen ruckzuck wieder eingeholt haben. Vielleicht hat man auch Schulden gemacht oder andere Probleme sind einfach da, die einem auf das Gemüt schlagen oder wie es im Gospelsong bildlich ausgedrückt wird “einem die Sonne verdunkeln”. Man fragt sich wer kann einem helfen. Eigentlich gibt es auch genau die Menschen, die einem helfen können. Das nachfolgende Video verdeutlicht das anhand dem Streetworking in Stuttgart.

Allerdings hat man begriffen, wenn sonst absolut niemand da ist. Einer ist immer für einen da und wenn das Gott ist. Und genau dies wird in diesem Art Gebet aus ausgesprochen “Ich baue auf Dich” oder “Ich setze auf Dich”. Man hat Vertrauen in denjenigen. Man glaubt beispielsweise an Gott, dass dieser einem den rechten Weg zeigt, einen wieder aufbaut. Gott ist für ein Auto ohne Benzin die Tankstelle wo es Treibstoff zum Fahren gibt. Für Elektrogeräte mag er die Steckdose sein, an die sich ein solches Gerät hängen kann, um funktionieren zu können. Und vielleicht ist Gott auch der Streetworker, an den sich Obdachlose, drogensüchtige Jugendliche oder psychisch auffällige Personen wenden können und bei denen diese erkennen, es ist da jemand, der ihnen weiterhilf und der für sie Gutes bewirkt. Gott oder die Vertrauensperson ist für einen vorallem derjenige, der einem einfach auch nur mal zuhört und einen versteht.

Gerade jene Textpassage kann man auch als eine Art Abschiedsbrief von Whitney Houston deuten:

Bin dabei, meinen Atem zu verlieren,
es gibt keinen Kampf mehr,
ich falle und stehe nicht wieder auf,

Allerdings wurde hier zumindest eine kleine Hintertür offengelassen, da nach einer offenen Tür gesucht wird und man nicht danach suchen würde, wenn man absolut endgültig gesagt hätte, das war es jetzt mit einem gewesen.

Man erkennt plötzlich, dass man verdammt viel in seinem Leben falsch gemacht hat. Immer wieder ist man in Fettnäpfchen getreten. Vielleicht hat man sich bereits in einen Teufelskreis begeben. Vieles davon ist einem über den Kopf gestiegen.  Man fühlt sich wie jemand, den man am Meeresstrand in den Sand eingebuddelt hat und der nur noch in der Lage ist seinen Kopf zu heben. Genau das wird auch damit beschrieben, dass die Dämme, die einem das Wasser fernhalten gebrochen sind, ganze Mauern eingestürzt zu sein scheinen und der ganze Schutt jetzt auf einem liegt.

Der Regen der fällt erinnert hier sogar an das Alte Thestament der Bibel bei dem die Sinnflut erwähnt wird. Da kann man den Regen als das verstehen was alles bisjetzige Leben auslöscht. Man fühlt sich unterlegen und hat das Gefühl, das man jetzt in der Sinnflut ertrinkt. Man ist allerding überzeugt, dass der Herr da ist und er in der Lage ist einen aus den Fluten zu retten.

Wenn man sein jetziges Leben noch einmal rekapituliert, dann ist man doch überzeugt, dass es unrund gelaufen war und man gerne an einem Ort weiterleben möchte, wo man ein besseres Leben führen kann. Nur diesen Ort zu finden schafft man selbst irgendwie nicht, allerdings ist man davon überzeugt es gibt ihn und es gibt auch denjenigen, der einem zu diesem Ort führt.