Gospelchor St. Josef wiedermal für Hochzeit in Bad Säckingen gebucht

Bereits im letzten Jahr kann ich mich erinnern wurde der Gospelchor aus Rheinfelden angesprochen, ob er nicht bei einer Hochzeit in Bad Säckingen singen könnte. Auch in 2012 wurde der Gospelchor St. Josef wieder für eine Hochzeit in der evangelischen Stadtkirche von Bad Säckingen gebucht.

Foto: Badische Zeitung

Von Bad Säckingen hätte man es ohne Wiki eigentlich gar nicht gewusst, dass die Stadt mal von einem Alemannen namens Secco gegründet wurde und der jetzige Name sich eigentlich durch Wortwandlung ergeben hat. Seit 1978 ist die Stadt zur Kurstadt erklärt worden, weil man zur damaligen Zeit in Säckingen auf Thermalwasser gestoßen war.  Die Stadt bildete sich damals um das gleichnamige Kloster, das vom heiligen Fridolin gegründet worden sein sollte.

Foto: Ruprecht Helms

Mit diesem aus alter Zeit her bekannten Spiritual zog das Brautpaar in die Kirche ein. Hier wurde sich einer alten Sitte bedient, denn das Brautpaar wollte abgeholt werden und so standen die beiden erst einmal da bis der Pfarrer sie dann in die Kirche führte und der Einzug stattfand. „Gospel steht für Fröhlichkeit und Ungezwungenheit“ so in etwa hatte man auch die Ansprache vom Pfarrer interpretieren können, der vorallem damit erreichen wollte, dass die Hochzeitsgemeinde nicht still und andächtig in ihrem Bänken sitzt, sondern das dies auch ein freudiger Anlass ist und weniger ein bisschen anderer Gottesdienst.

Ein eher unbekanntes Lied, das die Hochzeitsgemeinde sang und das die Liebe bekräftigen sollte wurde daraufhin angestimmt und von dem Chorleiter begleitet. Nunja die Anwesenden konnten sich von danach freuen, denn selbst singen war danach nicht mehr verlangt. Das Brautpaar hatte sich zum Einzug das Amazing Grace gewünscht, bei dem Daniela Weiß und Martin Pfund das Solo sangen.

Sehr geschickt eingefädelt war der Gospel „Shine your light“ zwischen den Sätzen des Pfarrers, der versuchte das Trauwort, das aus Korinther 16,14 „Lasst alles bei Euch in Liebe geschehen!“ etwas zu erklären und mehreren Lesungen, die vor der eigentlichen Trauung erfolgten. Sehr nachempfindbar war hier das Solo, das von einer schon etwas älteren Sängerin aus dem Alt gesungen wurde.

Foto: Ruprecht Helms

Das Lied hatte der Hochzeitsgemeinde so gut gefallen, dass spontan darauf applaudiert worden war.

Foto: Ruprecht Helms

Ein gern verwendeter Gospel gegen Ende war das „Oh happy day“, bei dem sich der Pfarrer auch sehnlichst gewünscht hatte, dass der Gospelchor St. Josef aus Rheinfelden es schaffen würde, den Funken überspringen zu lassen und das die Hochzeitsgemeinde mitschnipst und mitklatscht.

http://www.youtube.com/watch?v=BD2D6eter7M

Zum Auszug wurde vom Oslo Gospel Choir das „Shout for joy to the lord“ gesungen und somit noch wohlklingende Gospelklänge in den weiteren Tag mitgegeben, da man richtig merken konnte, dass es dem Brautpaar und der Hochzeit richtig gefallen hatte, dass sie mit dem Gospelchor St. Josef aus Rheinfelden genau den richtigen Gospelchor gebucht hatten.

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