Israel Houghton – Hintergründe zum Titel we win

Eigentlich ein junger Gospelkünstler ist Israel Houghton, da er 1971 geboren ist. Er ist einer der Gospelgrößen, die sogar den Grammy gewannen. Sein Stil vielfältig da er Gospel mit Jazz, Rock und Reaggae vermischt und so quasi einen überkulturellen christlichen Musikstile geschaffen hat.

Wir überwinden es durch dein Wort
Dein Wort wird sich immer durchsetzen.
Wir überwinden es durch das Blut des Lammes
Und das Versprechen, das wir in Dir haben

Wir erheben unsere Stimme mit einen Schrei
Du verursachst uns immer zu motivieren
Wir heben unsere Hände, so wie es bereits getan wurde
Dafür hast Du schon gewonnen

[Chorus:]
Wir gewinnen wegen dir
Wir überwinden es und erobern es in Deinem Namen
Wir gewinnen wegen dir
Alle Dinge sind möglich
Wir gewinnen

Oh, oh, oh, oh, oh, oh
Wir haben den Sieg
Wir haben den Sieg
Oh, oh, oh, oh, oh, oh
Wir haben den Sieg
Es ist alles nur wegen dir
Wir gewinnen
http://www.youtube.com/watch?v=FNt3QRwMEDU

„Wir können guter Dinge sein“. So kann man das Gefühl der Orogen, einem Volk in China beschreiben, mit denen eine Predigt von Markus Büttner beginnt. Wenn sie reisen, dann ist der Entschluss schnell gefasst und es wird mit leichtem Gepäck gereist.

Sehr häufig begegnet man in der Bibel dem Begriff „Lamm Gottes“ und auch in der Liturgie des Gottesdienstes gibt es die Stelle „Lamm Gottes, der du wegträgst die Sünde der Welt“. Die Frage, die sich stellt ist aber „was bedeutet, dass Jesus das Lamm Gottes ist„.

Die Zeile „Wir erheben unsere Stimmen mit einem Schrei“ kann man gerade in der österlichen Zeit vielleicht mit dem Nachemprfinden des Leidenswegs Jesus nachempfinden.

Hier kann man den Schrei so verstehen, dass man die Schmerzen loswerden möchte. Gleicherzeit empfinden viele, die heute zu Ostern die Via Dolerosa ablaufen, teilweise wohl mit einem Kreuz und ab und an schreien, dass sie sich mitgeteilt haben, dass andere es mitbekommen, dass man Schmerzen empfindet.

Die zwei Sätze, man schreit und man spürt wie man motiviert wird kann man aber auch von einem anderen Gesichtspunkt her sehen. Zur Therapie von bipolaren Störungen, im Volksmund als manisch depressiv bekannt, wird durchaus auch manchmal die Schrei- oder Schreibtherapie verwendet

Wir heben unsere Hände, so wie Du es schon getan hast kann man eigentlich nur als Lobpreis verstehen. Im Zusammenhang mit der Tatsache,  dass vorallem Jesus damit gewonnen haben soll, lässt es sich durchaus auch als Geste der Auferstehung deuten. Jesus wird in den Himmel erhoben und man bekommt wenige Tage später mit, dass er aufersteht und weiterlebt.

Im österlichen Zusammenhang lässt sich die Zeile „wir gewinnen wegen Dir“ so verstehen. Jesus hat mit dem Tod am Kreuz und der späteren Auferstehung bewiesen, dass er sich nicht kleinkriegen lässt. Auch eine Demütigung durch das damalige jüdische Volk und das Leiden unter Pontius Pilatus konnte ihn nicht davon abhalten, dass er schlußendlich auferstanden ist und zumindest als Geist weiterlebte. Im Fabelwesen gibt es den Phönix, ein Vogel, der aus seiner eigenen Asche auferstehen kann und somit permanent weiterlebt.

http://www.youtube.com/watch?v=cKqeHlEw1hA

Es mag vielleicht traurig sein, dass manche Menschengruppierungen Textphrase leider anders auslegen als ich sie verstehe und es viele verstehen werden. Gemeint ist aber sicherlich das Leid, was man leider an den verschiedensten Stellen auf der Welt zu sehen bekommt. Man kann sich durchaus sagen, es gibt Geschehnisse im Nahen Osten und dort Menschen, die man einfach nicht versteht.

http://www.youtube.com/watch?v=gb1awIWBgcw

Viele erinnern sich vielleicht auch an die Bilder aus dem Ukrainekonflikt. Auch hier kann man sich sagen,  aktuell gibt es dort vielleicht Konfliktpotential, aber wenn die Menschen stark genug sind und von sich selbst überzeugt wird es auch ein Leben nach der Konfliktsituation geben.

Vor wenigen Wochen ist der Film „Selma“ angelaufen, der auf die Konfliktsituation der farbigen Amerikaner zur Zeit von Martin-Luther King hinweist. Auch hier erkennt man sehr stark den Rassismusgedankung und den noch vorherrschen Gedanken, dass alle dunkelhäutigen Menschen in Amerika es zu unterdrücken gilt und diese weniger wert seien als die weißen Amerikaner aus gutem Hause. Und was ist heute draus geworden, Farbige und hellhäutige Amerikaner leben heute friedlich zusammen und mit Barak Obama haben die Vereinigten Staaten sogar einen Farbigen als Präsidenten erhalten. Und dies zeigt, den Farbigen wurde die Frage beantwortet, ob diese oder in deren Worten „wir“ gewinnen oder nicht und sie haben gewonnen.

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