Dorinda Clark Cole – Hintergründe zum Titel Nobody like jesus

Von Dorinda Clark Cole hatte ich bereits vor einigen Jahren den Titel „So many times“ gelernt. Auf Wunsch des Saxophonisten des Chores, in dem ich damals gesungen hatte, wurde der Titel nicht an den Jahreskonzerten gesungen. Hier ist nun ein anderer Titel von Dorinda Clark Cole, der ebenfalls ein schnelleres Tempo hat und nach meiner Meinung auch das Potential zum Wuppen hat.

Früh an einem Sonntagmorgen
Ein Gedanke wurde mir bewusst
(ungewiß, was sie sagt)
Gut, Ich würde immer noch verloren sein
Wenn er nicht für ihn gewesen war
Gut, ich weiß nicht, was ich tun würde
Wenn er mich nicht aus der Sünde heraus geholt hätte
Wo zum Teufel dachte (ich), hatte er mich
Ich bin mir sicher, dass ich ihn mir fernhalte, resultierend aus meiner Dankbarkeit
Eine Sache, die ich sagen kann, ist
Herr, ich danke Dir
Chor
Herr, ich danke Dir dafür, für Ihre liebevolle Anmut
Herr, ich danke Dir dafür, für alle Sachen Du für mich oh Herr getan hast
Herr, ich danke Dir dafür, für Ihren Sieg
Herr, ich danke Dir für, für alle Sachen Dufür mich getan hast
Vers 2
Sitze hier (und) erwäge
Über die Versuche, denen ich mich aussetzen durfte
Wo ich nicht weiß, was ich tun würde
Ohne seine erstaunliche Anmut
Gut ich würde noch verloren sein
Wenn sie (die Anmut) nicht für ihn gewesen war
ich weiß nicht, was ich tun würde
Ohne seine großartige Güte
Wo zum Teufel dachte (ich), hatte er mich
Ich wäre sonst sicherlich weg, resultierend aus meiner Dankbarkeit
Eine Sache, die ich sagen kann, ist Herr ich danke Dir -> yeeaahh
Chor
Herr gebe Du mir Stärke (und Energie)
Helfe mir, ihn zu bilden (jede Stunde)
Ich warf auf Ihnen (meine Sorgfalt)
und alle meine Belastungen – DU (entblößt)
Wiederholung
Da ist niemand
Niemand mag Jesus
Wiederholung
Beliebig
Ich komme so wie Du es dachtest, so wie Du das Leben gedachtest
Dass Du das Leben reichlich haben konntest,
Ich komme, weil ich liebe (yeaahh), komme, weil ich mich interessiere
Diese Zeite versuche ich mal sinngemäß zu übersetzen – es scheint mir, dass man die Ursache gefunden hat und jetzt ein Fundament erhalten zu haben auf dem man jetzt seine neue Sichtweise aufbauen kann.
Ich blickte in Richtung des Nordens, Blick in Richtung Süden
Ich könnte niemand nicht finden, um mir zu helfen, diesen Kampf zu kämpfen
Ich blickte in Richtung des Himmels, der in Richtung des Himmels geblickt wurde
Marias kleines Baby, was sein Namens mächtiger Jesus.

Vielleicht mögen viele denken, die nur die ersten beiden Zeilen gelesen haben. „Nett, wenn ich am Sonntag frei habe, ausschlafen kann, dann habe ich so manchen Gedanken (aber irgendeinen)“.  Man fühlt sich da eigentlich noch nicht richtig angesprochen. Wenn dann allerdings noch die 3. Zeile gelesen wird, dann fragt man sich vielleicht plötzlich warum denn plötzlich sowas. Warum meint jemand, dass er plötzlich verloren ist, geht es ihm denn nicht gut. Ich entnehme aus den drei Zeilen, plötzlich wird einem bewusst, dass man die ganze Zeit eigentlich nur so vor sich hingedümpelt hat und gar nicht bewusst gelebt hat, vorallem nicht im Hinterkopf hatte, dass da jemand da ist, der für einen vielleicht etwas wie eine Art Coach sein kann, Gott eben.

Schon häufig habe ich in den Übersetzungen von Gospeln die Stelle angetroffen „er hat mich aus der Sünde geholt“. Ich hatte daraufhin ein bisschen gegoogled und auf war auf ein Blogpost zu Propheten im Koran, da wird vielfach die Meinung vertreten, dass Propheten frei von Sünde ist. Ein bisschen weitergedacht bin ich auf Paulus gekommen, weil soweit ich mich erinnern kann teilweise prophetenähnlich gewirkt hatte. Vielleicht ganz schön erklärt wird die Person Aaron, der Moses lange begleitet hatte, in folgendem Interview

http://www.youtube.com/watch?v=JebhMPE-_SI&feature=related

Was ich hier raushöre ist aber eher, dass der Aaron eher in innerlichen Frieden gelebt hatte, vielleicht ist das auch mit sündenfrei zu verstehen. Aber um sündenfrei zu leben, muss man auch bewusst sein was den Sünde ist. Das verstehe ich auch in dem Ausspruch „Zum Teufel er hat mich“. Er hat mich erwischt oder ertappt. Man ist als Mensch doch nicht unfehlbar. In meinen Augen ist soetwas aber auch ein Stück Selbsterfahrung, denn erst wenn man sich selbst kennengelernt hat kann man an sich arbeiten.

Der Satz „ich bin mir sicher, dass er ihn mir fernhält“ erinnert mich an den Titel „Shake the devil off“ von Dorothy Norwood. Das bedeutet schüttele den Teufel ab, denn nur so wirst Du nicht in die Tiefe gezogen und im Leben vorallem vorankommen. Und genau die Tatsache, dass der Teufel abgeschüttelt werden konnte, hat man erfahren und man ist Gott dankbar dafür, dass er einem die Augen geöffnet hat und wichtige Erkenntnisse für einen künftigen Lebensweg gegeben hatte.

Im weiteren Verlauf des Gospels habe ich den Eindruck, dass sich in die Person Jesus versetzt wird und wie dieser als Mitmensch gesehen wird. Und zwar wird Jesus in seinen letzten Stunden beschrieben. Es scheint niemand da zu sein, der bereit ist ihn zu verstehen. Einige vorallem die Priester betrachten ihn als Schwachmat, Möchtegern, vielleicht sogar als Scharlatan oder vielleicht in Worten heutiger Poltik als Revolutionsführer, der Menschenbewegungen zu einem anderen auch politischen Denken führen möchte, vorallem wenn man an den Umgang mit den Römern denkt. Und dass Jesus verurteilt wird kann man der Zeile entnehmen „niemand mag Jesus“.

Die Worte „Herr, gebe mir Stärke“ kann zu allem möglichen benutzt werden. Jesus kann im Moment seiner Kreuzigung mit Gott kommuniziert haben, dass sein Geist in den Himmel aufgenommen werden soll. Es kann für einen Obdachlosen auch heissen „halte durch, gib Dich jetzt nicht auf – es werden bessere Zeit noch auf einen zukommen“. Und vorallen Stärke erreicht man, wenn man sich etwas aufbaut. Das wird in dem nächsten Satz deutlich „Helfe mir ihn zu bilden“. Gemeint scheint hier mit Sicherheit den Glauben aufzubauen. Mit dem festen Glauben doch aufzugeben blickt man sich um und meint sich in einer total verlassenen Landschaft zu befinden. Man enpfindet, dass hier weder einer da oder sonst irgenetwas findet, was einen weiterbringt. Sehr anschaulich wird solch eine Situation in folgendem Interview beschrieben.

http://www.youtube.com/watch?v=OFlcHooY1Xs

Man hat das Gefühl es ist nicht einmal ein Gegner da, nicht einmal der innere Schweinehund gegen den man kämpfen kann. Und trotzdem hat Maria einen Sohn geboren, der etwas ganz besonderes ist und er vorallem in vielen Dingen überlegen sein wird.

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