mehr Aktivitäten beim 2. Gospelday in Baden beim Motto we can move mountains

im Jahr 2011 dachte man eigentlich noch an einen einmaligen Event. Bei dem damaligen Event, der noch unter dem Motto „let us stand“ stand waren es gerademal ein Chor in der Südwestecke. Gerademal in der Karlsruher Region fanden sich wenige Chöre, die sich zu dem deutschlandweiten Tag für eine gerechtere Welt einsetzten. War es beim Gospelday ein Rohrbrunnenprojekt in Burkina Faso, das gefördert wurde und später dann eine Gesundheitsstation in Burkina Faso, so wird in diesem Jahr  das Projekt

Schneiderinnenausbildung für junge Frauen in Kamerun

unterstützt.

Es scheint sich inzwischen rumgesprochen zu haben. Ich als Aktionsmitarbeiter der Aktion „Gospel für eine gerechtere Welt“ war ziemlich überrascht gewesen als ich plötzlich von der Creativen Kirche 5 Songbooks für den diesjährigen Gospelday erhielt mit einem Schreiben dabei, das ich Exemplare ruhig an mir bekannte Personen weitergeben sollte. Zwei hatte ich in meinem Chor abgegeben und ein weiteres hatte ich den Gospelchor aus Stegen im Dreisamtal zukommen lassen, da ich dahin persönliche Kontakte habe. Inzwischen sind am Hochrhein noch zwei weitere, bislang für mich eigentlich unbekannte Chöre aufgetaucht, die plötzlich auch am Gospelday Präsenz zeigen möchten.

Karl Gehweiler, Chorleiter des Gospelchors St. Josef, Rheinfelden (Baden) vertritt hier eine klare Stellung „die Frage, ob ich mich mit meinem Chor an dem Gospelday beteilige stellt sich mir gar nicht – ich bin generell offen, wenn es darum geht Benachteiligten zu helfen, der Chor macht ja auch Benefizauftritte und -konzerte“.

Ein sich spontan zusammengefundener Chor, der sich Spontichor nennt, sang zu dieser Zeit beim Rheincenter in Weil am Rhein. Die Chöre Gospeltrain und Voices, die sich für den Gospelday zusammengetan haben und beide zur Vereinsszene Grenzach-Whylen gehören, hatten sich den Sparkassenplatz in Grenzach ausgesucht. Der Gospelchor der Matthäusgemeinde Lauchringen hatte eine ganz passende Gelegenheit gefunden gehabt. Sie konnten sich geschickt einfädeln in die faire Wochen im Weltladen, die bei einem Dritte-Weltladen beim Waldshuter Storchenturm stattfanden. So passte die Aktion des Gospeldays dort sehr gut in die ganzen Aktivitäten, die sonst so in der ganzen Woche dort liefen.

Trotz Dauerregens hatte der Gospelchor St. Josef es in Rheinfelden geschafft gleich bei seinem ersten Titel, einige Passanten zum Stehenbleiben zu animieren und sie blieben das auch bis zum Schluss. Sehr gekonnt wurde immer wieder auf den Aktionssong vorbereitet, da nach jedem Stück mit dem Puplikum der Refrain von „We can move mountains“ geübt wurde. Im Gegensatz zum letzten Jahr hatte sich der Chor mehr im Halbkreis aufgestellt und hatte auch von sich selbst mehr den Eindruck gehabt, dass man sich untereinander besser hören konnte. Auch vom Puplikum her kam das Feedback, dass der Chor gut ausgesteuert war und man merkte auch beim Puplikum, dass beim Aktionssong, der so wie „Let us stand“ auch aus der Feder von Hans-Christian Jochimsen stammt, kräftig mitgesungen wurde.

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