zum achten Mal heisst es Gospeltime in Kehl

Bereits zum achten Male findet nun der spezielle Abendgottesdienst „Gospeltime“ in der Johannisgemeinde in Kehl statt, einem moderneren Gemeindezentrum am Rande von Kehl.

Obiger Gospel wird übrigens vom Chor „Hope & Joy“ gesungen, der in Weiden (Oberpfalz) beheimatet ist. Allerdings ist der Titel Liedgut der Gospetime-Gottesdienste.

Bei der Gottesdienstserie „Gospeltime“ hatte man sich den Gedanken gemacht, wie man vorallem jüngere Erwachsene erreichen kann, diese wieder für Kirche begeistern kann und auch wie man dabei auch zeigen kann, dass Nächstenliebe und Hilfe für Bedürftige leisten kann. Heutige junge Erwachsene sind nicht mehr so erpicht alte Gesangsbuchlieder wie „Unser Herr ist eine feste Burg“ von Luther singen zu müssen. Natürlich geht das durchaus und ein Hamburger Chorleiter hat auch bewiesen, dass man ein sehr bekanntes Kirchenlied auch aufpeppen und ein Gospel draus machen kann. Aus dem Grund sind es vorallem englische Lieder, die gesungen werden. Hierbei ist man auch offen und drann interessiert Chören aus dem Umland eine Möglichkeit zu bieten den Gottesdienst mitzugestalten. Auch hatte man einmal es sogar schon so praktiziert, dass dem Gottesdienst ein Workshop vorweg geschaltet wurde und der Gottesdienst sowohl vom gastgebenden Chor als auch vom Workshopchor begleitet wurde.

Foto: Christian Koch

Gastgebende Chor ist diesmal Jo’s Voice, der Gospelchor, der an der Johanniskirche in Kehl beheimatet ist und von Friedhelm Matter geleitet wird, der ebenfalls Chorleiter der Goldenharps in Lahr ist.

Kindern sozial benachteiligter Familien entsprechend Hilfe bieten zu können,  das hatte sich der Verein „gute Fee“ zum Leitsatz gemacht. Im Idealfall wird hier über eine vernetzte Lebenswelt nachgedacht, die im jeweiligen Stadtteil fest verwurzelt sein sollte.  Speziell wurde hier an den Aufbau eines Frühwarnsystems gedacht, das einen Kinderschutz durch präventieve Maßnahmen bilden soll und Dinge wie Eltern-Weiterbildung, Eltern-Kind-Bindung beinhaltet und sich auch an Familienhebammen und Kinderkrankenschwestern richtet.

Sozial benachteiligt kann man schnell werden, sei es durch Armut, man wird urplötzlich arbeitslos, es sind psychische Probleme bei den Eltern z. B. durch Sucht oder Depression vorhanden. Aber auch bei Kindern kann die Bindung zu den Eltern gestört sein, sei es durch ein Handicap des Kindes oder das Kind hat einfach ein schwieriges Temperament. Das Frühwarnsystem soll durch eine Schnittstelle zum Gesundheitswesen realisiert werden.

Die Kollekte, die bei dem Gospeltime-Gottesdienst zusammenkommt ist diesmal für den Verein „Gute Fee e. V“ aus Offenburg gedacht, um dessen wichtige Arbeit unterstützen zu können.

Der Gute Fee e. V. Offenburg ist heute der Trägerverein, um das Beratungs- und Frühinterventionsprogramm Steep zu unterstützen. Das videobasierende Programm wurde in den Vereinigten Staaten entwickelt und dient zur Festigung der Eltern-Kind-Bindung.

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