Bob Kauflin – Hintergründe zum Titel Clap your hands

Etwas was man einem Farbigen nicht extra sagen braucht, er macht es automatisch. Die Rede ist vom schlichten in die Hände zu klatschen.
Aber das kommt daher, sie erfahren schon als kleines Kind die Ungezwungenheit in den Gottesdiensten.

http://www.youtube.com/watch?v=_5jmcvYfT6I

Die Botschaft eigentlich so selbstverständlich:

Klatsche in die Hände jeder unabhängig von seiner Nation,
Rufe den Herrn mit einem freudvollem Schrei
Der Herr ist der König über die ganze Erde
Wie groß und ehrfürchtig ist der Herr
Man (muss ihn) erheben.

Gott ist durch dem freudvollen Ruf gestiegen
der durch das Klingen der Trompete und des Horns sich ergab
Gib ihm die Herrlichkeit, die ihm zusteht
So wie Du es von ganzem Herzen singen würdest (3x)
zu dem Herrn

Gott regelt als Majestät die Nationen.
Er saß während der ganzen Zeit auf seinem Tron
Prinzen und Politiker (wörtlich hätte es Regler heissen müssen) werden ihn lobpreisen
Ihn für das Königsreich auf Erden (3x)
Nur ihn (im Sinne sein alleiniges Königreich)
Hoch

Bei der Übersetzung der Lyrik kam mir sofort wieder der Titel „Sing to the lord a new song“ von Jessy Dixon in den Kopf. Inhaltlich geht es nämlich um das gleiche. Man soll den Herren doch durch ein Lied loben, ganz egal welcher Nation man angehört und vorallem man soll Dank sagen für die allen tollen Dinge, die er führ einen getan hat. In diesen Titel wird Gott vorallem als Herrscher über die Welt gelobt. Und er ist dabei ein guter Herrscher. Nicht einer wie Gadaphy in Lybien oder die Machthaber in Nordkorea, die eher ihre Machtposition im Kopf haben und so ein bisschen die Gedanken des Volkes vergessen haben. Auch vergessen haben, das es soetwas wie eine Menschenwürde gibt und das der Mensch auch ein Selbstwertgefühl hat. Gott vorallem als Regler der Nationen hat dies nicht vergessen, er berücksichtigt dies sogar und lässt einen nicht alleine – er stärkt eher noch das Selbstwertgefühl.

Vom biblischen her betrachtet kann man sagen, es geht eigentlich um zwei Dinge in dem Gospel. Es ist von Nationen die Rede. Benji ging im Auftrag von Bibel TV hierzu mal auf die Straße und fragte nach Pfingsten.

http://www.youtube.com/watch?v=pJVBzErZIaM

Ich habe jetzt nicht gefunden was es vielleicht theologisch belegt.  Wenn Du meinst, beim Lobpreis muss man mal alles rauslassen – tue dies, flipp aus, sei fröhlich, tanze, wenn Dir zu mute ist – auch in der Form kann man an Gott glauben. Als Königreich kann man vielleicht die Gesamtheit der Christen ansehen, wobei das einzigste was hier gewünscht wird ist, dass man an Gott glaubt. Untertanen, wie in weltlichen Königreichen gibt es eigentlich gar nicht. Allerdings die Jünger von Jesus könnte man vielleicht nennen, dass sie kleine Gehilfen von Jesus waren. In meinen Augen hatten sie aber freiwillig gewisse Botschaftertätigkeiten übernommen oder dienten auch nur dazu die Botschaft Jesus noch besser verteilen zu können.

So wie man vielleicht Königreich verstehen könnte, kann in Jesaja 60, 1 – 16 erklärt werden

http://www.youtube.com/watch?v=PWIs8eNLb7o&feature=relmfu

Moses Hogan – Hintergründe zum Titel Joshua fit the battle of jerico

Man mein, man kennt den Titel und man kennt ihn so doch nicht. Die Rede ist von „Joshua fit the battle of jerico“.

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Joshua gewann den Kampf von Jericho
Jericho Jericho
Joshua gewann den Kampf von Jericho
Und die Wände brachen runten

Gott weiß um
Joshua gewann den Kampf von Jericho
Jericho Jericho
Joshua gewann den Kampf von Jericho
Und die Wände brachen in sich zusammen

Guten Morgen, Schwester Maria
Guten Morgen, Bruder Johannes
Gut, halt mal kurz an, ich möchte mit Dir sprechen
Möchten Ihnen erklären, wie ich dazu gekommen bin

Ich weiß, dass Sie über Joshua gehört haben
Er war der Sohn der Nonne
Er stoppte nie seine Arbeit bis
Bis die Arbeit getan war

Gott weiß von
Joshua gewann den Kampf von Jericho
Jericho Jericho
Joshua gewann den Kampf von Jericho
Und die Wände bröckelten nieder

Sie können über Ihre Männer von Gideon sprechen
Sie können mit Ihren Männern von Saul prahlen
Aber außer dem guten alten Joshua gibts sonst keinen
Am Kampf von Jericho

Bis zu den Wänden von Jericho
Er marschierte mit Stange in der Hand
Blast in die Ramm-Horne, Joshua schrien
Da der Ausgang der Schlacht in meinen Händen liegt.

Gott weiß den
Joshua gewann den Kampf von Jericho
Jericho Jericho
Joshua gewann den Kampf von Jericho
Und die Wände bröckelten nieder

Sie können über Ihre Männer von Gideon sprechen
Sie können mit Ihrem König von Saul prahlen
Es gibt nur keinen außer Joshua
Am Kampf von Jericho

Sie erklären mir, großem Gott diese Joshua/s Stange
Gut waren die nahen zwölf Füße lang
Und nach seiner Hüfte war eine zweischneidige Klinge
Und sein Mund war ein Evangeliumhorn

Dennoch fett und tapfer stand er
Rettung in seiner Hand
Blast in Eure RAmm-Horne, schrie Joshua
Der Teufel wird Dir schon nichts antun können

Unten unten unten unten unten
und sie brechen zusammen.

Die Stadt Jericho liegt am Westufer des Jordanflusses und befindet sich 250 Meter unter dem Meeresspiegel.Kaum jemand weis, dass Jericho zugleich die tiefstgelegenste Stadt der Welt ist. Heute legen etwa 25 tausend Einwohner in Jericho. Nach Forschungen soll die Stadt allerdings vor etwa 2000 Jahren besiedelt worden sein. Allerdings darf man nicht unberücksichtigt lassen, dass die Stadt bereits mehrfach eine Ruinenstadt war und immer wieder neu aufgebaut wurde. Der Übernahme Palmenstadt lässt erkennen, dass sie offensichtlich in einer Oase errichtet wurde, denn in Syrien gibt es eine ähnlich klingende Stadt Palmyra, die sich auch in einer Wüstenoase befindet.

In der Bibel geht Johannes in Kapitel 6 auf Joshua und Jericho ein.

http://www.youtube.com/watch?v=vjpBLn0tcKc

Wenn man den Bibeltext gehört oder selbst gelesen hat, dann wird man sich am Anfang vielleicht fragen warum er Priestern und dem Volk zwei unterschiedliche Informationen gibt, obwohl er nur eine Information von Gott empfangen hat. Es ist in dem Kapitel tatsächlich die Rede, dass herumgezogen werden soll und die Stadtmauern aufgrund von Schallvibrationen zum Einsturz gebracht werden sollen. Archäologisch wird dies natürlich unklar sein, es kann auch sein, dass die Stadt durch ein starkes Erdbeeben oder Überflutung eingebrochen war. Wenn man die nachfolgende Bibel-TV-Produktion

http://www.youtube.com/watch?v=Lp-3ZtUjPKE

sich ansieht, dann kann man auch es auch so verstehen. Mach erst einmal Tabularasa mit Jericho. Es gibt zuviel Unrat und Dinge, die einfach unrund laufen. Wenn man das jetzt platt macht, dann bietet sich nämlich die Möglichkeit neu anzufangen und die Dinge dann besser und vernünftiger zu machen. Es kann also auch mit einer Art Mut machen verstanden werden.

Die Gospelrebellen vom Hochrhein wollen es wissen und stellen sich dem Chormeisterwettkampf

Ja von Stromrebellen hat man ja schon was gehört, die gibt es in Schönau im Schwarzwald. Aber Gospelrebellen?  Den Gospelchor St. Josef aus Rheinfelden (Baden) könnte man so bezeichnen. In der Zeit wo sich viele Gospelchöre gegründet haben, entstand auch der Gospelchor St. Josef. Wer aber meint, davor gab es keinen Chor dort, der irrt. Davor war es der Jugendchor St. Josef, dessen Markenzeichen  die übergroßen Jeans mit Hosenträgern waren. Schon damals wollten sie es wissen und waren überzeugt, den Song „Oh what a (beautyful) day“, der von Paul Hofrichter arrangiert war, kriegen wir hin.

Paul Hofrichter war in der Zeit der Musikus bei der Missionsgemeinschaft Janzzteam gewesen, die selbst christliche Songs performt hatten und in ihrem Gebäude in Lörrach-Stetten sogar über ein Tonstudio verfügten.

Damals noch 18 Sänger, die es wissen sollten. Inzwischen sind diese Jungs und Mädels schon noch älter als 18 sie wollen es immer noch wissen und das Ziel hat sich nicht verändert. Verändert hat sich aber das Repertoire, das jetzt über mehr als 100 Songs umfasst und auch die Zahl der Mitglieder sind etwa so um die 50.

Imagevideo des Chors

Wie soll man es bezeichnen über 20 Jahre lassen viel Raum zu Veränderung. Seit 2003 ist Karl Gehweiler der Chorleiter des Gospelchores. Erst bei der Probe zu Anfang April hiess es plötzlich „Ja ich bin der Erwin, ich habe von Euch in der Zeitung gelesen und möchte mich gerne mal im Bass ausprobieren“. Ein strahlendes Gesicht bei der Schriftführerin machte sich breit, die praktisch auch zur Mitgliederbetreuung des Chors gehört und für Neulinge der Erstkontakt ist, machte sich breit. Und man konnte gleich merken. Ein weiterer Mann – soetwas ist doch super.

Ich selbst war so etwa gegen Mitte Februar zum Chor gestoßen, nachdem ich 6 Jahre im Breisgau bei einem Chor gesungen hatte und etwa noch 1 Woche brauchte, um mich von Heiserkeit aufgrund eines Workshops in Antalya zu befreien. Wobei dieser Workshop immer wieder viel Spaß macht und man viel lernt. Und schon 2 Wochen später – ein bekanntes Gesicht für mich „Wir kennen uns doch, hast Du nicht in Freiburg gesungen. Und ich ja bei einem gewissen Chor – Achja daher“. Und siehe da Sybille R. war plötzlich aufgetaucht.

Aktuell befindet sich der Chor in einer heissen Phase, ein Konzert will bestritten werden. Und wie man auf der Chorhomepage lesen kann, das Repertoire reicht von Acapella – wie z. B. „Steal away“

bis hin zu fetzigen Titeln wie „we pray in the morning“.

Aber auch afrikanische Titel wie „Thula sizwe“

und „Sanna sannanina“ gehören dazu.

Von dem deutschlandweiten Chorwettkampf „Chormeister“ verspricht sich der Gospelchor eine professionelle CD-Aufnahme, um Nachwirkungen von guten Konzerten hinterlassen zu können und natürlich auch, um über Höreindrücke seine Qualität zu zeigen und vielleicht auch als Demo für Hochzeitsbuchungen zu dienen.

Und gerne darf man hier seine Stimme abgeben und für den Gospelchor St. Josef voten

Tore W. Aas – Hintergründe zum flotten Titel Shout for joy

Balladen sind zwar schön anzuhören. Und ich hatte es selbst mal von einem Chorleiter erfahren was daraus werden kann, wenn man ihm versehentlich zuviel davon gegeben hat. „Ich habe noch nie so gut geschlafen“ das war dann das Kommentar. Aber gegen soetwas kann ja etwas getan werden. Und wenn man das nachfolgende Video anschaut könnte man fast meinen, das wird wohl ein Dancekonzert gewesen sein, in das der Titel eingebaut worden ist.

Wie soll ich damit beginnen Dir über diesen Freund zu erzählen
Der nicht wie andere ist
Jeder Tag an dem er mein Leben betritt
Ist er eher mehr wie ein Bruder (für mich) geworden

Jeder Tag und jede Minute
Empfinde ich dass ich mit Liebe geduscht werde

Es gibt da eine Sache, an die ich mich erinnere
Ich sage Dir und ich weis es, es ist alles wahr
Das ist warum ich

Rufe vor Freude
Singe seinen Lobpreis
Hebe meine Stimme zum Herrn

Hebe Deine Hände in die Luft (oder Himmel) und SCHREI !!

Nur für den Fall, dass Du es vergessen hast
Es ist ein freies Geschenk wie Du weist
Es ist eine offene Einladung

Für jeden Mann oder Frau,
für jeden Jungen oder Mädchen
Menschen jeder Herkunft

Schau zu den Himmeln
Preise den Herren für das was er getan hat
Wow
Ich kann hier den Chor singen hören
Singend mit seiner eigenen und ihm gegebenen Zunge
Du erhälst

Singe vor Freude …

Rufe vor Freude
Erzähle ihm alles darüber
Erhebe Deine Stimme und lass ihn wissen

Singe vor Freude…

Er befindet sich genau in der nächsten Tür zu Deinem Herzen
Öffne sie und fang neu an
So wie er sagt, wenn Du (ihn) suchst, dann wirst Du ihn finden

Denke erneut (an ihn), wenn Du ihn verlierst
Alles was Du empfängst und nichts was Du verlierst
Ich glaube dass Du jetzt weist, was ich meine

Hey, das ist die Wahrheit
Ich sage Dir so ist es
Es ist etwas was ich glaube, dass die Welt erleben sollte

Ich denke wir wissen, Ich denke wir kenne alle die Fakten
Es gibt nur einen, der und zurücksetzt
Auf den richtigen Weg

Menschen im Westen, Osten, Norden und Süden
Menschen, die denken ich verplappere mich
Es wird nicht zu arbeiten anfangen können
Ich werde es nicht aufgeben
Den Menschen zu erzählen, was sie definitiv wissen sollten

Er befindet sich genau in der nächsten Tür zu Deinem Herzen
Öffne sie und fang neu an
So wie er sagt, wenn Du (ihn) suchst, dann wirst Du ihn finden

Denke erneut (an ihn), wenn Du ihn verlierst
Alles was Du empfängst und nichts was Du verlierst
Ich glaube dass Du jetzt weist, was ich meine

Aber alles was Du tun solltest
Sage, dass Jesus der Herr ist
Du weist, dass er der Richtige für Dich ist

Chorus wird bis zum Fade-out gewampt

Als ich die ersten Zeilen des Titels mitgelesen hatte stieß ich auf die Zeilen „mit der eigenen Zunge“ und mit der native tounge. Bei native habe ich erst einmal an nativelanguage und nativespeaker gedacht, dass für Muttersprache oder Muttersprachler steht. Deswegen musste ich mir erstmal überlegen wie man unveränderte oder so eine Art Mutterzunge korrekt übersetzen könnte. In der Bibel kommen die Zungen im Rahmen der Pfingstgeschichte vor. Mit diesen Zungen war jeder war es möglich, dass die Menschen sich untereinander verständlich machen konnten und die Botschaft sich so in allen damals gesprochenen Sprachen verbreiten konnten.  Der Sender Bibel-TV hat zu dieser Problematik folgendes Interview produziert.

http://www.youtube.com/watch?v=isD0S0vHYOQ

Ein weiteres zentraler Punkt in diesem Titel ist die Wahrheit. Der Komponist möchte hier gerne etwas der Menscheit erzählen was er tatsächlich erlebt hat, von dem er glaubt, dass er nicht verstanden wird, es aber der Wahrheit entspricht. Auf die Bibel und ihren Inhalt bedarf es eine gewisse Übersetzungsarbeit, um in unseren Köpfen es zu erreichen, dass wir davon überzeugt sind, das „Zeug“ kann man ernst nehmen und es kann durchaus der Wahrheit entsprechen. Wenn man Zusammenänge nicht versteht, sei es akustisch bedingt oder sei es weil sie einem zu komplex wirken, dann kann es durchaus passieren, dass man es als künstlich oder jedenfalls nichts Realem empfindet. Ich hoffe, dass ich hier eine passende Einleitung gefunden habe und vielleicht nachfolgende Interviewproduktion von Bibel-TV das Thema Wahrheit noch etwas mehr veranschaulichen kann.

http://www.youtube.com/watch?v=eFWuwqCTbsg&feature=related

UWP, arrangiert Martin Huber – Hintergründe zum Titel We’ll be there

Dies war so mit einer der ersten Titel mit denen ich konfroniert wurde als ich beim Gospelchor St. Josef aus Rheinfelden einstieg. Von einem Kollegen aus dem Bass wurde dieser Song neu arrangiert und der Husummerinnenpart (Backings) wird, vermutlich auch er hier eingefügt hat. Von Martin habe ich zwischenzeitlich erfahren, dass sich bei dem Titel an ein Original der Formation „Up with people“ angelehnt wurde.

Vielleicht kurz mal was man sich unter „Up with people“ vorstellen kann. Es handelt sich dabei eine internationale Bildungsorganisation, die sich 1965 gegründet hat und vorallem durch verschiedenste Musicalperformance bekannt wurde bei denen zwischen 70 und 100 Studenten im Durchschnitt aus 20 verschiedenen Ländern zusammengecastet wurden.

So dunkel kann ich mich erinnern, dass es sogar mal einen Auftritt von „Up with people“ in der Aula des Hans-Thma-Gymnasiums in Lörrach gegeben hatte. In diesem Video wird der Titel von Laura Aussems im Duet mit der Formation als eine Art Masschoir gesungen.

Im Video ist der Solopartpart aufgeteilt. Im Chor wird das Solo von Martin Huber gesungen, immerhin hat er den Titel auch arrangiert.

Es gibt einen Ort – Morgen genannt, irgendwo, gerade noch erreichbar für
unsere Gedanken.

Den Weg dorthin zu finden ist nicht leicht, es gibt so viele verschiedene
Hinweise.

Doch wir haben unsere Hoffnung und wir haben unsere Erinnerungen und das
Gefühl, daß das Morgen aus diesen anstehen wird.

Wir werden dort sein, wir werden ein weiteres Lied singen, wir werden dort
sein; wenn der Weg dorthin auch noch so weit ist. Wir werden dort sein –
das Gefühl wird immer stärker. Wenn das Morgen kommt, werden wir gemeinsam
dort sein.

Morgen, das ist der fallende Regen, die Wälder und die Delphine im Meer,
und das Kind von nebenan, gerade vier Jahre alt, das Dir erzählt, was es
später einmal werden will.

Es sind jene Vergessenen, die abgeschobenen Menschen, die nie aufhörten,
von besseren Zeiten zu träumen. Und wenn wir es geschafft haben, dann
sagen wir „was ich wirklich gerne tun würde, wenn die Musik zu spielen
beginnt, ich wurde gern den ersten Tanz mit Dir tanzen“.

Wenn man versucht die Textpassage „auch wenn der Weg weit ist“ auf die heutige Zeit versucht zu übertragen, kann man beispielsweise auf die Problematik der Abtreibungen bei schwangeren Frauen kommen. In Pforzheim gibt es hier den Verein „Hilfe zum Leben“, der in dieser Folge „BibelTV – das Gespräch“ vorgestellt wird.

http://www.youtube.com/watch?v=530NRYH9gLY

Eine Streetworkerin, die im Hamburger Stadtteil St. Georg tätig ist und die ich mal bei einem Workshop in Hamburg-Tonndorf kennengelernt hatte brachte mich auf die Idee die Textpassage „auch wenn der Weg weit ist, wir werden dort sein“ aus einem anderen Blickfeld zu sehen, nämlich aus dem der Jugendarbeit und der Tätigkeit eines Streetworkers. Der Hilfe von Süchtigen von dem Drogenproblem wegzukommen, sie zu stärken und ihnen wieder Zuversicht zu bieten. Über die Arbeit im Jesuszentrum, das sich im Schanzenviertel von Hamburg befindet berichtet folgenes Interview

http://www.youtube.com/watch?v=WDOhO8DEQY0

Irgendwie klingt die Vorstellung wie man sich den Morgen oder sich den nächsten Tag vorstellen darf etwas märchenhaft. Man fühlt sich vielleicht in eine Lichtung im Regenwald des Amazonas versetzt. Von Delphinen im Meer ist die Rede. Dass hier von einem Kind von nebenan die Rede ist soll vielleicht den ungetrübten kindlichen Blick verdeutlichen. In dem Titel „AS“ von Steve Wonder kommen auch diese Glücksgefühle vor, die alle sehr märchenhaft wirken.

Vielleicht gerade das reinbringen des Kinden soll uns Erwachsenen nochmals vergegenwärtigen. Ein Kind wägt nicht groß ab ob es sinnvoll ist einer Sache nachzugehen und sich Gedanken zu machen wie es sein kann. Es glaubt an die Dinge einfach, wenn es davon erfährt. Und für das Kind wird auf diese Weise alles gut.

Hintergründe zum Titel ‚Nobody knows the trouble I’ve seen‘

Es ist ein traditionelles Spiritual das man irgendwann einfach mal hört. Vor ettlichen Jahren hatte ich es so Deep River auch mal selbst gesungen. Inzwischen gibt es ettliche Coverversionen von dem Titel. Hier eine Acapellaversion.

http://www.youtube.com/watch?v=u1O4cSltSRo&feature=related

Keiner weis, was ich für Probleme gesehen habe.
Keiner kennt sie, außer Jesus.
Glory, Halleluja.
Manchmal gehts mir gut, manchmal gehts mir schlecht
Ja, Herr, Du weisst, machmal fühle ich mich immer am Boden (liegend)
O ja, Herr, immer noch.

Keiner weis, was ich für Probleme gesehen habe.
Keiner kennt sei, außer Jesus.
Glory, Halleluja.

Du warst hier bevor ich es tat
Oh ja, Herr, es werde es nie vergessen.
Allen meinen Freunden zu erzählen, dass ich auch kommen werde.

http://www.youtube.com/watch?v=Nki8wwqdt9s

Meiner Meinung nach fast der Gospelsong vieles Zusammen. Man kann die Inhalte sogar auf die
aktuelle Zeit übertragen. Ein Japaner würde vielleicht sagen „Hast Du das starke Erdbeben, den sich daran anschließenden Tsunami gesehen – warst Du vielleicht sogar nahe dem AKW Fukushima gewesen und hast live mitbekommen was hier für ein unbeschreibliches atomare Desaster aufgrund des Tsunami gegeben hat?“. Vielleicht weist Du dann, was ich alles an Problemen und absoluten schockierenden Bildern ich alles sehen und erleben durfte.

In der Bibel ist bereits immer wieder von Hungerkathastrophen die Rede. Es wurde von der Sinnflut geredet, bei der Noah als Lebensretter ins Spiel kommt. Man kennt die Kreuzzüge und aus dem Geschichtsunterricht kann man sich vielleicht an den Psychopaten, Kaiser Nero erinnern, der irgendwann meinte dass die Stadt Rom brennen sollte.

Neben der Sklaverei in den Südstaaten der Vereinigten Staaten gibt es auch heute noch Christenverfolgung. Zu diesem Thema hat der christliche Sender Bibel-TV in seiner Sendereihe „Bibel-TV das Gespräch“ ein Interview mit dem Thma Christenverfolgung heute produziert.

http://www.youtube.com/watch?v=ed_t0hRkjhA

Es wird in dieser Sendung von Korea berichtet, wo man den Staatsführer Kim Yong Ill als eine Art Gott anerkennen muss, aber auch vom Islam geredet wo angeblich die Rede ist, dass man sich dem Gott Alah zu unterwerfen hat. So wie ich das Christsein verstehen werde ich von Gott lediglich drum gebeten, dass ich nur an diesen einen Gott glauben soll. Allerdings werde ich dazu nicht gezwungen sondern könnte natürlich auch an vercromte Radkappen, Formel 1-Piloten, an den in 2011 amtierenden Fußball-Nationaltrainer Johannes Loew oder sonst jemanden glauben.

In der letzten Strophenzeile ist eine Botschaft versteckt, die einem durchaus Kraft geben kann. Vorallen beispielsweise den afrikanischen Sklaven in den Südstaaten Amerikas zu Zeiten der Sklaverei. Ihnen sollte gesagt werden, dass es von den Gräultaten, die man den Sklaven antut immer eine Erlösung gibt. Entweder derjenige kann dank der Underground Railroad nach Kanada fliehen oder sollte man von den Plantagenbesitzern erschossen werden, jedenfalls Gott da ist, der einen dann in sein Reich aufnimmt. Und das ist es was man seinen Freunden sagen soll, man kommt immer aus dem Dilema raus – es wird alles gut.

Karl Gehweiler – Hintergründe zum Titel ‚Swing low to the saints“

Bei diesem Titel handelt es sich genau genommen um eine Neuformung des Spirituals „Swing low sweet chariot“ aber zugleich ein Stück weit auch ein Medley mit dem Titel „When the saints go marching in“. Die Version „Swing low sweet chariot“ der Caravans ist bereits eine interpretierte Version dieses Titels.

Der Song wurde um 1862 von Wallis Willis auf altem indianischen Gebiet geschrieben. Er wurde von dem „roten Fluss“, der für Missisippi steht inspiriert und bezeichnete diesen in seinem Song als Jordan. Das im Song von dem Chariot die Rede ist liegt daran, dass sich Wallis vom Propheten Eliah angesprochen fühlte, der von einem Engel in den Himmel gehoben wurde. Der Titel trägt versteckte Botschaften und Stammt aus der Zeit Songs der Underground Railroad.

Komm herab, süßer Engel
Komme (bitte) und trage mich heim
Ein Band an Engeln kam hinter mir her, um mich heim
zu tragen.

Bei der zweiten Strophe „Some times I’m up, Some times I’m down“ werde zumindest ich schnell an diesen Song hier erinnert. Sein Titel „I know god cares for me“.

Weiter geht es beim Swing low allerdings damit, dass sich seine Seele himlisch gebunden fühlt.
Bei dem zweiten Song, O when the saints go marching in

Beim Inhalt von den Kompositionen von dem Titel, nach Wiki gibt es da nämlich 2 so geht es immer um Hoffnung, Glaube und Audruck und das im Bezug auf den Tag des jüngsten Gerichts zu denen Auserwählte gehören, die in den Himmel einziehen dürfen. Und genau genommen schließt sich hier der Kreis, denn in beiden Songs geht es letztendlich darum, dass man gerne im Himmel aufgenommen werden möchte. Bei dem Refrain mit der Zeile „Oh, when the saints go marching in, Lord, how I want to be in that number, when the saints go marching in“, dass hier Einfluss durch den Bischoff Ambrosius, der im 4. Jahrhundert gelebt hatte genommen wurde, denn bei ihm kommt eine Verszeile „Aeterna fac cum sanctis tuis in gloria numerari“ vor.

Jessy Dixon – Hintergründe zum Titel ‚Moses take your shoes off‘

In der Interviewszene zu Beginn des Videos führt Bill Gaither mit Jessy Dixon einen Dialog und berichtet Jessy Dixon von der Situation, dass viele Menschen auf ihn zugekommen waren und geäußert hätten, dass Sie gerne den Titel „Moses take your shoes off“ zum Leben erwecken würden. Und Dixxon blüht auf und antwortet „Yeah, Moses war so ein fantastischer Mensch, so kraftvoll er lies einfach nicht locker und ich musste (ihm zu Ehren) einfach diesen Song komponieren“.

http://www.youtube.com/watch?v=QwiaRQ45A58

Moses, (bitte) zieh Deine Schuhe aus – Du bist auf heiligem Boden.
Moses, (bitte) zieh Deine Schuhe aus – Du bist auf heiligem Boden.
Die Äste des Dornbusches brennen bereits und durch sie sprach es „Ich bin der Herr, Dein Gott“.

Moses, (bitte) zieh Deine Schuhe aus – Du bist auf heiligem Boden.
Moses, (bitte) zieh Deine Schuhe aus – Du bist auf heiligem Boden.
Die Äste des Dornbusches brennen bereits und durch sie sprach es „Ich bin der Herr, Dein Gott“.

Einige Menschen machten eine Erfahrung. Und es war eine wundervolle Erfahrung. Gott versprühte seine Heiligkeit.
Weil er den ganzen Berg einnahm. Und einen komplett umgab. Kam praktisch die Aufforderung (die hiess)

Moses, (bitte) zieh Deine Schuhe aus – Du bist auf heiligem Boden.
Moses, (bitte) zieh Deine Schuhe aus – Du bist auf heiligem Boden.
Die Äste des Dornbusches brennen bereits und durch sie sprach es „Ich bin der Herr, Dein Gott“.

Als ich um Erlösung bat. Wandelte sich etwas. Man kam zusammen und man liebte es ihn zu preisen.
Sein Wort galt es weiterzusagen und vorallem den Menschen klar zu machen hier die Schuhe auszuziehen.
Immerhin galt es „hier bist Du auf heiligem Boden“.

Moses, (bitte) zieh Deine Schuhe aus – Du bist auf heiligem Boden.
Moses, (bitte) zieh Deine Schuhe aus – Du bist auf heiligem Boden.
Die Äste des Dornbusches brennen bereits und durch sie sprach es „Ich bin der Herr, Dein Gott“.

Geh runter Moses und meide diesen Felsen
Moses, Du bist auf heiligem Boden.
Geh runter Moses und meide diesen Felsen
Moses, Du bist auf heiligem Boden.

Moses, (bitte) zieh Deine Schuhe aus – Du bist auf heiligem Boden.
Moses, (bitte) zieh Deine Schuhe aus – Du bist auf heiligem Boden.
Die Äste des Dornbusches brennen bereits und durch sie sprach es „Ich bin der Herr, Dein Gott“.

Stand still und Moses sah wie die Heilung erfolgte
Moses, Du bist auf heiligem Boden.
Stand still und Moses sah wie die Heilung erfolgte

Moses, (bitte) zieh Deine Schuhe aus – Du bist auf heiligem Boden.
Moses, (bitte) zieh Deine Schuhe aus – Du bist auf heiligem Boden.
Die Äste des Dornbusches brennen bereits und durch sie sprach es „Ich bin der Herr, Dein Gott“.

In dem Gospel wird das Erlebnis Moses beschrieben wie einen brennenden Dornbusch vorfindet, aus dem Gott zu ihm sprechen sollte. Einen Ableger dieses brennenden Dornbusches wird heute im Katharinenkloster des Berges Sinai gezeigt. Moses soll diesen Busch genau auf dem Berg Horeb gesehen haben, der im Deutschen als Ölberg bezeichnet wird. Man ist sich uneins, ob er im Laufe der Zeit mit dem Sinai gleichgesetzt wurde. Vorallem warum der Weg ins gelobte Land wird vielleicht in diesem christlichen Popsong ganz gut verdeutlicht.

http://www.youtube.com/watch?v=n_IQe8h_ehs&feature=related

In dem Titel wird vorallem beschrieben was man durchmacht, wenn man in das gelobte Land ziehen möchte. Das der Weg dorthin duraus beschwerlich sein kann. Mal scheint zwar die Sonne, selten regnet es auch mal, man kommt durch große dürre und wüstenähliche Landschaften. Aber der Grund bleibt unbeantwortet. Vielleicht ein bisschen Licht bringt dieses Interview von Bibel-TV in die Problematik

http://www.youtube.com/watch?v=juAmE8Rc17c

Ein Probewochenende mit Schnuppermöglichkeit im März 2011 – Stimmen-los aus Bernau

„Ja wo gibts denn sowas“ wird man sich sagen. Und doch gab es das am Wochenende 26 – 27. März 2011, das der Gospelchor Stimmenlosbot und gleichzeitig für kurze Zeit der Bevölkerung die Möglichkeit in die Chorarbeit „reinzuschnuppern“ ermöglichte. Und hier versteht man sich gospelmäßig, natürlich darf man passiv in einer Ecke sitzen und nur zuhören. Wen es aber packt und sich berufen fühlt sich gesanglich bemerkbar zu machen. „Lass es raus“ hiess oder heisst hier die Devise.

So manch einer wird von den Höreindrücken sicherlich inspiriert worden sein. Und Gospel ist ja eine fröhliche Angelegenheit, man kann sich bewegen und man kann auch seine Gefühle damit ausdrücken. Und nicht zuletzt, eine tolle Gemeinschaft, die dazugehört.

Hintergründe zum Titel Sana Sananina

Klingt irgendwie afrikanisch und als ich den Titel gelesen hatte wusste ich erst gar nicht so richtig was dieser mir eigentlich sagen möchte.

Ref.
Sanna, Sannanina, Sanna, Sanna, Sanna.
Sanna, Sannanina, Sanna, Sanna, Sanna.
Sanna, Sanna, Sanna, Sannanina,
Sanna, Sanna, Sanna.

Wir stehen da und staunen,
der Mensch zieht bei uns ein,
durch die Menge geht ein Raunen:
kann Gott denn menschlich sein ?

Ref.

Gott kommt anders als wir denken,
doch wir sind scheinbar blind.
Er will unsre Blicke lenken,
zum Bettler und zum Kind.

Ref.

Kommt nicht hoch zu Roß,
kommt runter, kommt allein,
kommt zu uns zu Fuß,
geht mit, will bei uns sein.

Ref.

Kommt in seinem Sohn,
im Stall kommt er zur Welt,
stirbt für meiner Sünde Lohn,
sein Blut wird mein Lösegeld.

Beim Googlen hat es sich herausgestellt, das es ein modernes Kirchenlied ist und ganz gut zu Ostern passt. Besser vielleicht sogar zum Palmsonntag. Nachfolgendes Video erklärt durch ein Prediktmitschnitt wie man den Palmsonntag und das Osterfest theologisch verstehen kann. Die Worte Sana Sannanina sind Zulu. Sinn macht es, wenn man Sana als Kurzform von Usana betrachtet, was in Zulu für Baby steht. Und damit ist das frisch geborene Jesuskind gemeint. Neben der Version als modernes eher deutsches Kirchenlied gibt es auch eine Version wo lediglich die Phrase „We praise the lord“ angefügt ist. Und das gibt auch mit Baby Sinn, da man den neugeborenen König in Form des jungen Jesuskindes preist. Oder man geht davon aus, dass der Messias jetzt endlich gekommen ist.

In der letzten Strophe wird kurz gesammengefasst das komplette Leben Jesu erwähnt. Um Jesus vielleicht richtig zu verstehen eignet sich der Jesusfilm. Er existiert auf Youtube als Video und ca. 2 Stunden und 8 Minuten.

http://www.youtube.com/watch?v=CZ8sx0q3vik