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Soulfamily Freiburg am 5. Geburtstag des Alfred-Behr-Hauses in Haslach im Kinzigtal

Sunday, September 22nd, 2013

Relativ jung ist noch das Alfred Behr-Haus, das ein Pflegeheim in Haslach im Kinzigtal ist, das von der Caritas betrieben wird. In dem Haus sollen sich die Patienten weitgehend wie daheim fühlen. Von daher sind selbstverständlich Telefon und Internetanschluss auf jedem Zimmer vorhanden und es steht in jedem Zimmer auch ein Fernseher zur Verfügung. Sogar eigene Möbel und Probewohnen ist in dem Haus möglich.

Viel hatte sich das Haus zu seiner Geburtstagsfeier einfallen lassen. Ein buntes Programm mit Verlosungen, Tombola, aber auch mit Gospelgesang sollte es sein. Um 16:00 Uhr wurde das Geburtstagsprogramm durch die Formation Soulfamily aus Freiburg im Breisgau abgerundet.

Soul, Jazz, Gospel und Bossanova mit dem Hintergedanken sollte 2010 die Formation Soulfamily aus Freiburg mit seinem Leiter, einem Brasilianer, durchstarten. Viele von ihnen hatten bis dahin in einem in der Freiburger Region bekannten Gospelchor mitgesungen gehabt, waren also das Singen bereits gewöhnt und wollten sich stimmlich einfach mal in einer etwas anderen Richtung ausprobieren. Die Formation kann schon auf so einige Auftritte unterschiedlichster Art zurückblicken. So gehörten Auftritte in Kirchen genauso wie einfach so mal in der Freiburger Fußgängerzone, bei “Lörrach singt” oder im Jahre 2010 beim Targobank Kulturabend in Mannheim-Seckenheim dazu. In Kürze sind sie wieder im Erlebniswagen der VAG Freiburg zu hören, in dem sie bereits schonmal aufgetreten waren.

Soulfamily aus Freiburg mit ein Hauptact bei Lörrach singt

Sunday, July 15th, 2012

Es gibt es schon seit Jahren, dass immer vor dem Stimmenfestival, einem Kind von Helmut Bürgel, dem früheren Geschäftsführer der Burghof GmbH der Gesangstag “Lörrach singt” durchgeführt wurde. Einigen sind vielleicht noch die afrikanischen Klänge vom Frauenchor Steinen

oder das “Trickle Trickle”, gesungen vom Jazzchor Flat & Co. aus Lörrach im Ohr. Flat & Co., der Jazzchor aus Lörrach, der vor über 20 Jahren von Annegret Brake gegründet wurde, ist in Lörrach schon ein fester Bestandteil geworden. Annegret beschreibt die Namensfindung schlicht damit, dass Flat für ein b in den Noten steht und das Co. eben für all das, was sich noch drumrum gestellt. Wie schon im letzten Jahr wurde dem 50 Sänger starken Chor die Hauptbühne beim Burghof für den Auftritt zur Verfügung gestellt.

Wir sind zwar ein Frauenchor, aber ein ganz besonderer. So in etwa beschreibt sich der Chor Jazzaffaire aus Freiburg selbst, der nach dem Gospelchor St. Josef aus Rheinfelden ebenfalls auf der Burghofbühne auftreten durfte. “Wir singen eben alles was wuppt”, so beschreiben es die Sängerinnen, die sich gerne im Jazz, Swing, Pop und Latin stimmlich austoben.


Schwungvoll daherkommen so hatte sich Karl Gehweiler, Leiter des Gospelchors St. Josef aus Rheinfelden es sich gedacht. Im Gepäck daher  der Titel “Get together” vom Oslo Gospelchoir, der von vielen Chören gerne zu Beginn einen Konzertes benutzt wird.

Neben “Let us go into the house of the lord” schon seit Jahren ein Evergreen beim Chor wurde auch ein verhältnismäßig neues Stück vorgestellt, das “Goin’ to the/that holy city”. Das erste Mal hatte der Chor diesen Titel in seinem Frühjahrskonzert gesungen.

Nach dem Auftritt des Gospelchors St. Josef, Rheinfelden hatten wir Sänger uns noch den Frauenchor Jazzaffaire angehört, der auf hohem Niveau verschiedenste Titel, zum Teil recht jazzig gesungen hatte. Eine Chorschwester aus dem Alt äußerte ihr Empfinden und meinte nur, dass sei ihr irgendwie zu schräg und gleicherzeit sehr schwer zu singen.

Begonnen hatte der Freiburger Chor mit einer jazzigen Interpretation des Begees Titel “How deep is your love”. Hier konnte man sehr gut die Qualität des Chores erkennen, da er als Acapellatitel gesungen wurde. Er hatte sich weitgehend am Original gehalten. Sehr viel anders wirkte ein weiterer Titel den die Jazzaffaire aus Freiburg ebenfalls sangen, er nennt sich “Round midnight”.

Ganz andere Titel hatte sich der Gospelchor St. Josef allerdings für das Experiment “Klanggasse” ausgesucht gehabt. Hier wurden zum Teil Titel aus dem Hochzeitsrepertoire des Chor gesungen. Man war auch drauf vorbereitet andere Chöre durch Geräusche und anderen Lauten zu unterstützen. In manch einem Kopf wird wohl wumgeschwirrt sein “huch – was hat mich denn da ungewohntes zu erwarten”.
Bei einer Selbstbeurteilung, die an eine Chorschwester, die nicht teilgenommen hatte als SMS gesendet wurde hatte Karl Geweiler einfach gemeint, das Puplikum hätte applaudiert und wir hätten es als frenetisch (was immer das auch heißen mag) interpretiert.

Etwa zur gleichen Zeit trat die Formation “Soulfamily” aus Freiburg in der Innenstadt auf. Die Formation mit ihrem Leiter Joel da Silva hatte im Jahr 2010 sich so richtig zusammengefunden gehabt als einige gute Sängerinnen und Sänger, die zuvor beim Freiburg Gospel Choir mitgesungen hatten zu Soulfamily gewechselt waren. Im Gegensatz zu den Sängerinnen und Sängern um Carsten Schulz sagt sich der Chor, dass er sich eben deutlich vom Black Gospel unterscheiden möchte, zwar auch Gospel singt, aber auch Jazz, Soul und die gewissen brasilianischen Rhythmen, dem Land aus dem der Chorleiter der Formation kommt. Sie hatten auf ihrer bei der Beschreibung des Facebookevents gleich erwähnt, dass die Soul- und Gospelformation aus Freiburg gleich vier mal bei dem Event zu hören sei.

Da man mit einem eigenen Chor sehr stark eingebunden war, hatte man die anderen Chöre mehr am Rand wahrgenommen. Aber alleine auf dem alten Markplatz von Lörrach waren zwei kleine Bühnen aufgebaut und man konnte jenachdem wo man stand gleich zwei Chöre hören. Auch habe ich von anderen erfahren, dass es sich durchaus so verhalten hatte, wenn sie durch die Fußgängerzohne gingen man sich schon sehr auf einen Chor konzentrieren musste, wenn man nur einem Chor zuhören wollte. Von überall her erreichten einen Lieder, aber eben ganz verschiedene. Das Niveau der Chöre tagsüber war sehr unterschiedlich. Die Chöre, die ich sehen konnte hatten allerdings alle Noten in der Hand gehabt. Etwas, was ich beim Auftritt natürlich strikt ablehne.

Ein sehr interessantes Erlebnis war das Experiment mit der Klanggasse gewesen. Da unser Chor sehr stark vertreten war, hatte der Regisseur spontan erklärt, dass wir zwei Gruppen bilden sollten. Eine Gruppe, die tatsächlich singt und eine weitere Gruppe, die nur Geräusche machen sollte. So wurde ab und an eines unserer einstudierten Songs gesungen, ein anderes Mal hatten wir Sprech- oder Einsingübungen genommen, um einfach zu anderen Chören oder Formationen, die gerade am Singen waren entsprechende Geräusche zu machen. Die Vorgaben waren ganz unterschiedlich, mal sollte dazu geklatscht werden, eine andere Gruppe sollte einfach mal laut durcheinanderreden und wieder eine andere Gruppe hatte eine andere Aufgabe gehabt. Das Puplikum war angehalten mit geschlossenen Augen durch die Gasse zu gehen und einfach mal den Klang auf sich wirken zu lassen. Das Finale war, dass wir selbst durch die Gasse marschieren sollten, um uns anschließend wieder neu aufzustellen.

Um 18:00 Uhr war das Finale von den Tagesaktivitäten und es hat hier seit Jahren Tradition, dass sich ein spontan zusammengefundener Chor seine einstudierten Titel präsentiert und verschiedene Song auch zusammen mit dem Puplikum singt. Einen afrikanischen Titel fand ich ganz nett. Danach habe ich mich allerdings zu einer Pause entschlossen, da mit die Stücke dann zu volkstümlich vorkamen und das persönlich nicht so mein Ding ist. Allerdings die Geschmäcker sind unterschiedlich und es gab durchaus Zuhörer, die sich diesen deutschen Gesang auch angehört hatten.

Am Abend gegen 20:20 hatte die Gospelformation Soulfamily nochmals die Gelegenheit ihr Können unter Beweis zu stellen. Gleich zu Beginn stellte sich der Chorleiter Joel da Silva vor, dass er Brasilianer sei und auch aus Sao Paulo kommen würde und das ihre Lieder bunt gemischt seinen und natürlich auch Song auf Portugisisch gesungen würden.

Und relativ gleich zu Beginn  kam ein Titel, den man in der englischen Originalversion gleich als “Joshua fit the battle of Jerico” hätte erkennen können. Aber das wäre ja langweilig gewesen und so hatte der Gospelchor aus Freiburg den Titel einfach mal auf Portugisisch gesungen. Interessant anzuhören, weil eben anders und man war auch von der typischen Melodie abgewichen und hatte ihn etwas jazzig gesungen gehabt. Für Lörrach hatte sich die Soulfamily etwas besonderes überlegt gehabt und einen Beatboxer mitdazu genommen und dadurch bei manchen Titeln interessante Klangmischungen hinbekommen.

Es gehört fast schon zum Inventar von “Lörrach singt” das Buschorchester aus Freiburg, Inzwischen gibt es dieses Ensemble aus Chor und eigentlichem Orchester seit mehr als 15 Jahren. Gerade die verschiedenen afrikanischen Instrumente wie Djembe, Djonga, Bongos, Conga, aber auch Xylophon bis hin zur Steeldrum machen eben diesen gewissen swingenden Rhythmus aus, der mitreißt und auch bei “Lörrach singt” dafür gesorgt hatte, dass fast keiner mehr ruhig sitzen konnte, sondern fast die kompletten Anwesenden schlichtweg wuppen mußten.

Lörrach singt brachte sie raus, Never give up das neue Gospelchorprojekt in Freiburg

Saturday, July 9th, 2011

Sie selbst beschreiben sich “Never give up” und soll das Motto für die Entstehung eines neuen Gospelchors in der Freiburger Wiehre sein. Ein- oder Mehrstimmig möchte man gerne zusammen singen.  Auf mich wirkt es eher, dass sich  hier wohl ein paar von einem füheren Chor zusammengefunden haben und nochmal neu beginnen möchten. In den letzten Jahren gab es an der Calvery Chappel in Freiburg einen Gospelchor und ich kann mir durchaus vorstellen, dass von diesem Chor einige Sängerinnen und Sänger jetzt mit Susanna Tauber als Chorleiterin einen Neustart bestreiten möchten.

Der Chor selbst ist offensichtlich 2 geteilt. Die Anfänger hatten von Mai bis Anfang Juli geprobt. Die Fortgeschrittenen hatten auch im Mai begonnen, allerdings wird hier bis Ende Juli geprobt. Da angegeben ist, dass keine Notenkenntnisse erforderlich sein würden kann es gut sein, dass hier mit der Call-and-Response-Methode gearbeitet üblicherweise gearbeitet wird.

Für den großen Event “Lörrach singt”, der jedes Jahr im Sommer auf verschiedenen Plätzen in der Lörracher Innenstadt stattfindet, hatte sich die Chorleiterin etwas besonderes ausgedacht. Zusammen mit dem Lörracher Pianisten, Tenor und Chorleiter des Chors “New Formation” – Markus Koch wurde zum einen ein offenes Singen mit Puplikum durchgeführt, bei dem bekanntere Gospel wie Kumbaja, Oh happy day, He’s got the whole world und Amen vorgesehen oder vielleicht sogar dies hier:

Beim Event “Lörrach singt” sind allerdings die verschiedensten Chöre und Formationen zu hören. Im Jahr war so der Jazzchor Flat & Co., der von Annegret Brake geleitet wird auf der Bühne des Burghofs zu hören gewesen, der tolle Darbietungen brachte wie beispielsweise diese hier:

Inzwischen haben die Organisatoren von “Lörrach singt” es mit vielen kleinen Bühnen sehr aufgelockert und hatten so auch Combos ein guten Auftrittsplatz geboten. Das Resultat lässt sich ab und an durchaus hören:

Leider ist das nicht überall so, weil es dann an der Technik fehlt und die Gruppen unpluggt auftreten müssen. Natürlich auch etwas, erinnert es aber ziemlich an Straßenmusik und soetwas zu tun muss natürlich die entsprechende Formation auch mögen.

Wenn ein Sommer zum Stimme ölen einläd, dann heisst es Lörrach singt

Thursday, June 24th, 2010

Erst Ende Mai hatte ich im Ruhrgebiet mich vorgestellt und geäußert, dass ich aus Lörrach kommen würde. Und gleich “ah, da gibt es doch immer dieses Stimmenfestival”. Gut das gibt es natürlich auch, aber davor gibt es dies hier:

Am Samstag, 26.06.10 ist es wieder soweit.

“Lörrach singt” und fast alle Formationen, die irgend etwas mit Singen zu tun haben strömen nach Lörrach. Gut der Freiburg Gospel Choir macht dies nicht, er hat seine Gründe. Soulvation aus Emmendingen hatte ich dort auch noch nie angetroffen. Die Bandbreite ist vielfältig und reicht von russischer Folklore mit dem Chor “Echo” über afrikanische Rhythmen über Gospel bis hin zu Jazz, was u. a. Annegret Brake mit Flat & Co. präsentiert. Am weitesten entfernt eine Formation aus Konstanz vom anderen Dreiländereck. Allerdings auch viele Chöre kommen aus der Schweiz nach Lörrach.

Im letzten Jahr fand ich es angenehm, dass sie das Festival ein bisschen umgestellt haben und es auf mehrere kleine Bühnen aufgeteilt hatten. So gab es auf dem alten Markplatz 2 kleine Bühnen wo es früher nur eine große Bühne gab. Auch die Sitzplätze wurden reduziert. Ich selbst hatte so 2002 mit der New Formation dort selbst mal mitgesungen. Allerdings fand ich es als Sänger nicht so überragend, da man in eine Menge voller Menschen hineingesungen hatte, die sich mehr auf ihr Bierglas konzentrierten und den Gospelgesang so an sich vorbei plätschern liessen. Zudem hatte der Techniker auch Probleme gehabt den Chor richtig auszusteuern, bei einer OpenAir-Veranstaltung wie es “Lörrach singt” nunmal ist natürlich nochmals eine größere Herausforderung.

Im letzten Jahr war ich vorallem wegen Rejoice aus Wolfenweiler gekommen, die zwei Auftritte an dem Aktionstag hatten und die von einem ehemaligen Bassbruder von mir (sang mit mir im Freiburg Gospel Choir) am Keyboard begleitet wurden. Er hatte mich natürlich entsprechend eingeladen. Die Chöre nutzen diesen Tag ganz gerne, um sich in der Region bekannt zu machen. Vorallem ist es vom Veranstalter, der Burghof GmbH und dem Kulturcafe Nelli Nashorn so konzipiert, dass die Chöre selbst nahezu keine Kosten haben.

Sehr beschwingt hatte auch der Gospelchor aus Rheinfelden gesungen, der seit ein paar Jahren von Karl Gehweiler geleitet wird, der auch Dirigent von dem gemischten Chor der Singgemeinschaft ist. Einige New Formationler hatte ich auch noch getroffen, die sich noch beim Karstadt aufhielten, da sie vor Rejoice gerade ihre paar Titel gesungen hatten. Allerdings hat sich da Repertoire bei der New Formation vom Gospel mehr hin zum Musical gewandelt. Und leider vermisse ich bei den Gospelformationen, die bei Lörrach singt auftreten immer noch die Choreografie, die für mich zum Gospel dazugehört.

Den Gottesdienst am Sonntag wird diesmal ein Gospelchor aus einem Dettingen mitgestalten. Unglücklicherweise war in der BZ nicht angegeben ob das Dettingen bei Konstanz gemeint ist oder ein Dettingen im Stuttgarter Raum oder glaub in der Ulmer Gegend gibt es auch noch ein Dettingen.