2 Monate Gelegenheit für ein Farewell des Oslo Gospel Choirs

Wie sehr viele Gospelchöre, so wurde auch der Oslo Gospel Choir im Jahr 1988 gegründet. Es gibt nur wenige Gospelchöre, die älter sind. Den Gospeleinfluss hatte Tore W. Aas, Gründer und Leiter des Oslo Gospel Choirs allerdings 8 Jahre vorher gehabt und wurde stark von der amerikanischen Gospellegende Andre Crouch geprägt. Ursprünglich hatte er lediglich vorgehabt einmal im Jahr einen Workshop für gospelinteressierte Sänger anzubieten, stattdessen kam es zur Gründung des OGC.

Recht früh hatte sich Tore W. Aas der Stilrichtung Worship verschrieben. Also Lobpreislieder zu Ehren Gottes und Jesus. Charakteristikum der meisten Worshipsongs ist, dass sie eher ein langsames bis moderates Tempo haben und keine umfangreiche instrumentale Begleitung benötigen. Teilweise reicht hier bereits ein Klavier oder eine Akustikgitarre als Begleitung bereits aus. Neben der klassischen Gospelbandbesetzung aus Keyboard, E-Gitarre, E-Bass und Schlagzeug kam allerdings manchmal auch eine Hammond-Orgel oder auch mal ein Bläsersatz hinzu.

Mit vielen Tourneen bewiesen die Norweger, dass sie kein Gospelchor sind, der nur daheim bleibt.

So gastierte der OGC durchaus in der Schweiz wie oben in Wintertour, sangen zusammen mit Gospelchören wie den Goldenharps, dem Laki Popchor und anderen. Sogar an Workshopprojekten beteiligten sie sich. Ich kann mich erinnern, dass sie in Nürnberg ein Jubiläum gefeiert hatten und auch hier ein Workshopchor zusammen gestellt worden war.

Galakonzert 2010 beim Gospelkirchentag in Karlsruhe
Gerne hatte die Creative Kirche Tourneen des Oslo Gospel Choir begleitet oder den OGC bei ihren Großveranstaltungen wie beim Gospelkirchentag 2010, dem ersten in Karlsruhe, eingesetzt. Im Jahr 2010 waren sie zusammen mit Naturally 7 der feste Bestandteil des Galakonzertes gewesen.

Wohl einer der ersten Songs des Oslo Gospel Choirs war „Shine your light“. Dass sie allerdings auch schwungvoll können beweist der Titel „Born again“. So ziemlich der einzigste Titel, der es sogar ins Repertoire des Freiburg Gospel Choir geschafft hatte.

Der Titel „Breathe“ ist hier gegen zum fetzigen „Born again“ das totale Gegenteil. Eher insich gekehrt, verhalten und leise klingt der Song, wenn er ideal interpretiert wird. Das Wort ansich ist das selbstverständlichste der Welt Atem. Ja gut, ohne kein atmen gibts für einen auch kein Leben. Und genau darum geht es, spüren was man alles eratmen kann. Man riecht plötzlich die pure Natur, vielleicht das Nadel- oder Laubholz im Wald, Wiesenblumen, den Durft frisch aufgebrühten Kaffees morgens usw. Im Endeffekt wird allerdings das Bewußtsein geschäft und gerade in Verbindung mit dem christlichen Glauben ist Tore W. Aas wichtig.

Zuletzt hatte sich Tore W. Aas mit einer musikalischen Umsetzung des Messias-Oratorims beschäftigt. Zuvor hatten dies zwar auch Händel und Quincy Jones getan, Aas hatte hier allerdings seine eigenen Ideen gehabt und hier gefühlvolle Balladen mit fetzigen Songs, die durch mitreißen können gemischt. Das Musical endet mit dem Song „Halleluja! Christ is risen“.

Die Abschiedstournee des Oslo Gospel Choir geht vom 13.01. bis zum 21.03. in den verschiedensten größeren Städten in Deutschland. Tickets gibts u. a. im Shop der Creative Kirche.

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