Gospelchor St. Josef (Rheinfelden) gospelt im schweizer Binningen

Bereits ein Mal war ich schon in der katholischen Kirche von Binningen (Kanton Baselland) gewesen, um mir ein Konzert vom Rheinfeldener Gospelchor St. Josef, der damals ebenfalls zusammen mit der Metallharmonie aus Binningen aufgetreten ist, anzuhören. Heilig-Kreuz-Kirche In der evangelischen Kirche, St. Margarethen hatte ich bereits einige Male zusammen mit dem Freiburg Gospel Choir auf Hochzeiten gesungen. Kurz erwähnt sei, dass diese Kirche als sog. Winkelkirche gebaut wurde.
Und als ich mal in der Bildergalerie so hatte ich gesehen, dass ich vor etwa genau 6 Jahren bei dem Konzert dabei gewesen war.

Die Heilig-Kreuz-Kirche ist relativ schnell von der Haltestelle Binningen-Dorf zu Fuß aus erreichen und liegt am Hang. Und mit 2maligen Tramwechsel in Basel ist man relativ zügig dort. Mir kam die Kirche relativ groß vor. Diesmal hatte ich mir deren Konzert am 21. November gegönnt, da sich das andere Konzert mit einem Termin in Freiburg überschnitten hatte. Die Zeit 17:00 ist eigentlich recht früh, gut aber zu diesem Zeitpunkt ist es auch schon dunkel in der Jahreszeit.

Den Gospelchor aus Rheinfelden gibt es schon länger und ich hatte ihn sogar mal in der katholischen Kirche in Schopfheim gehört, als sie ein Konzert mit dem damaligen Dirigenten Bernhard Ladenburger gegeben hatte. Inzwischen ist Karl Gehweiler der Chorleiter des Chores, der auch den gemischten Chor der Singgemeinschaft Lörrach leitet und eine Zeit lang sogar Chorleiter vom Chor Temporal aus Müllheim war.

Da das Konzert in Binningen stattfand sollte man ja höflicherweise den lokal ansässigen Musikverein und möglicher Weise auch Gastgeber den Vortritt gewähren. Somit begann das Konzert mit der Metallharmonie aus Binningen. Metallharmonie ist ein typisch schweizer Begriff und steht für ein Blasorchester, bei dem auch Holzblasinstrumente wie Saxophone, Klarinetten, Oboen und Fagott zum Einsatz kommen. Man konnte es so betrachten, erst einmal werden ordentlich die Ohren durchgepustet, damit die frohe Botschaft der gesungenen Gospels besser eindringen kann. Damit die Besucher sich erst einmal eingewöhnen konnten gab es zu Beginn den Evergreen „Jericho“ oder auch bekannt unter „Joshua fit the battle of jericho“. Danach kam eher eine Bigbandnummer, bei der in der Anmoderation an einen Rosenkranz erinnert wurde.

A Gospel Celebration war eher als Medley gedacht und vereinigte einige bekannte Titel. Der Titel „Hymn for a child erinnert einen fast schon an ein Weihnachtslied – vorallem wenn man ihn auf dem Video verfolgt.

Und beim letzten Titel vom ersten Teil „Stompin‘ at the Savoy“ meinte der Moderator sogar, dass er ja nicht damit rechnen würde, dass dazu noch getanzt würde „das ist in einer Kirche ja weniger üblich“. Gut zum Schluss wurde er einem besseren belehrt.

http://www.youtube.com/watch?v=VraBEa3U_Wg

Nun war der Gospelchor Sankt Josef aus badischen Rheinfelden an der Reihe. Ich hatte mich da schon etwas gewundert, dass mir bekannte Gesichter nicht mehr zu sehen waren und offensichtlich ein großer Sängerwechsel im Chor stattgefunden hatte. Auch hat man offensichtlich einen Wandel im Repertoire vorgenommen und ist diesmal ohne der Band sondern lediglich mit Keyboardbegleitung aufgetreten. Eingestiegen ist der St. Josefschor mit Praise ye the lord. Danach kam ein Titel von Tore W. Aas, dem Gründer des Oslo Gospel Choir „House of the lord“, bei dem Martin Huber den Solopart übernahm und auch recht eindrucksvoll rüberbrachte.

Nicht so extrem mit Sologesang sondern mehr in der Gruppe als Accapellasong wurde der Titel von Dick Tunney „Peace be still“ gesungen. Zugegeben, der Komponist oder Arrangeur ist mir noch unbekannt.

Vielleicht mannchen vom Gospelkirchentag 2008 in Hannover ist noch folgender Titel von schwedischen Komponisten Joakim Arenius ein Begriff „We pray“. Nicht ganz ausgeschlossen, dass einer von den Sängern 2008 in Hannover war und den Song in den Chor gebracht hatte.

Es folgten 2 Titel „Honor“ und „Deep river“, die traditionelle Gospels sind. Zugegeben den Titel „Honor“ hatte ich zuvor noch nicht gehört. War aber vorallem in der Acapellaversion schön anzuhören. Wesentlich bekannter war
natürlich mir das „Deep river“, da ich früher selbst schon den Titel gesungen hatte und ihn sogar einmal von den Glory Gospel Singers gesungen, genossen hatte.

Beide Titel befinden sich auf der CD „Deep into my heart„, die im Blog ebenfalls besprochen ist.

Auf Youtube gibt es noch ein wesentlich älteres Video, das in Ansätzen sogar der Version von der amerikanischen Formation gleicht. Das Video zeigt jedoch eine Chorversion. Schon verblüfft was man aus einem weiteren traditionellen Titel machen kann. „Joshua fit the battle of Jericho“ erinnert einen ja eher als Standardgospel, den man vielleicht sogar früher mal in der Schule gesungen hat. Aber von wegen, dass hier eine diese langweilige Version gesungen wurde, oh nein – da kam eine eher jazzige Version rüber wo man wirklich gestaunt hatte mit welchen Harmonien da gearbeitet wurde und wie auch mit knackigen Wortakzenten gearbeitet wurde.

Und beim nachfolgenden Titel musste man natürlich mitsingen.

Ihn hatte ich bereits beim Workshop mit Adrienne Morgan Hammond in Kirchzarten gesungen gehabt. Allerdings in einer wesentlich dynamischeren Version. Nämlich behaucht begonnen. Hier war er natürlich nicht gehaucht gewesen sondern in einer Lautstärke gesungen aber zum Teil mit unterschiedlichen Stimmeinsätzen, der das gewisse romantische Feeling dann doch in den Areniustitel reinbrachte.

Der Miriam Makeba-Titel „Thulaziswe“, der eigentlich ein sehr schöner Titel war wurde leider nicht gesungen. Stattdessen kam der Titel „Come and go with me“.

http://www.youtube.com/watch?v=4oSR-lT-PEw

Eine Nummer, die gerade beim sehen des Videos eigentlich nur Acapella sein kann ist der nachfolgende Titel „Didn’t my Lord deliver (daniel)“.

Bendet wurde der 2. Teil des Konzertes und dem großen Gospelpart des Josefschor wieder mit einem Titel des Oslo Gospel Choirs „Shout for joy“. Was übersetzt natürlich viel Sinn macht, man ruft vor Freude.

Nun gab es nochmals Gospels von der Metallharmonie. Und hier waren Ohrwürmer angesagt. Begonnen wurde mit „Amen / This is light of mine“. Danach folgte ein Medley in dem dann traditionelle Gospel wie „Go tell it on the mountain“. Ich meinte auch „Old time religion“ in der traditionellen Fassung rausgehört zu haben und ich meine sogar nochmals Amen war darin verbacken.

Zum Abschluss wurde das „Oh happy day“ wieder zusammen mit der Metallharmonie Binningen gesungen, aber mit dem St. Josefchor aus dem badischen Rheinfelden natürlich ein interessantes Zusammenwirken zwischen Blas- und Symphonieorchester und einem Gospelchor. Ich hatte allerdings den Eindruck gehabt das Blasorchester möchte schnell den Song noch hinter sich bringen. Von daher mal schnell „Oh happy, oh happy day when Jesus washed“, dann schnell etwas Hauptteil und kurz den Schlussvamp und das sollte dann reichen an Happy-Day-Version. Glücklicherweise wurde es dann gleich nochmals wiederholt.

Neu erschienenes Gospelliederbuch von Martin Bartelworth

Von dem Geschäftsführer der Creativen Kirche gibt es inzwischen ein sehr umfangreiches Liederbuch mit diversen Gospelsongs. Auch enthalten sind neben Titeln von Hans Christian Jochimsen und Helmut Jost Titel von Kirk Franklin. Mag sein, dass manche hier einen anderen Geschmack haben oder den ein oder anderen Liedtitel gerne anders singen würden.

Auf Gospelblog.de gibt es eine sehr umfangreiche Buchbesprechung zu diesem Werk. Sollte Interesse an dieser Besprechung bestehen, dann empfehle ich dort im Blog zu lesen. Es wird auch auf einen Punkt eingegangen, bei dem Komponisten, Arrangeure und Musiker extrem empfindlich sind.

Donnie McClurkin – Hintergründe zum Titel „Heart to soul“

Auch hier kann man zusammenfassend wieder sagen, ein Song von einem selbst an Gott. Vielleicht auch ein Titel, der beschreibt wie Gott für einen ist.

http://www.youtube.com/watch?v=jRlb4vZAq5I

Hier ist meine kleine Melodie.
Meine einfache Melodie.
Sie klingt bis ich auf den einzigen klugen und waren Gott treffe.

Es wird Lobpreissong für den Herrn gesungen. Darin wird sich nochmal bedankt, dass man jetzt
aus dem Land gekommen ist, in dem man leben musste als man voller Sünde war. Das kann beispielsweise die Wüste sein, in der man leben musste.heiliger Boden Es kann aber, wenn man an die Farbigen auf den Plantagen denkt die Gegend um New Orleans, Houston oder Staaten wie Lousianna sein, aus den man fliehen konnte und das Land Canada erreicht hatte. Beispielsweise weil das Netzwerk der Underground Railroad dem Sklaven hierbei geholfen hatte. In der Bibel befindet sich hier etwas über den Propheten Ezechil

Es wird drum geben, dass der Herr einen so nimmt wie man eben ist. Man möchte dem Herrn seine Einzigartigkeit geben. Und dies wird damit begründet, dass dies vom Sieg gekommen ist und ein Dank dafür ist, dass man gewinnen durfte. Man gibt zu erkennen, dass es eine Melodie ist, die vollgepackt mit Lobpreis oder im Englischen Worship ist. Im Prinzip sagt der Titel „Worship the lord“ hier auch nur „Preise den Herrn“ aus.

Im Chorus wird es nocheinmal verdeutlicht, dass es nur eine Melodie ist, eine sehr einfache Melodie. Diese aber direkt vom Herzen kommt und das Abbild des Herrn in der Seele ansprechen soll. Mit seiner eigenen Stimme möchte man auch zum Ausdruck bringen, dass Gott einem mehr bedeutet man ihn höher heben möchte.

Der erste Liedteil widmet sich vorallem Jesus. Man anerkennt, dass Jesus die Sünden der Welt als er am Kreuz hin auf sich genommen hatte und mit seinem Tod dafür bezahlt hatte.KreuzigungVon sich ist man überzeugt, dass durch den Tod Jesu am Kreuz das eigene Leben jetzt plötzlich an Wert gewonnen hat, man eine eigene Meinung darüber hat. Vor allem wurde mir (als eines dieser Individuen) Hoffnung gegeben, in der auch eine gewisse Zuversicht steckt. Du hast mich abgesichert, wenn meine Klänge etwas wehleidig wirkten.

Rizen – Hintergründe zum Titel „View the/that city“

Es geht um die Stadt Jerusalem, die heilige Stadt. Dieser Titel wurde ganz neu in das Konzertprogramm genommen und stammt vom amerikanischen Sänger Rizen.

Vorsänger: Ich werde diese heilige Stadt ansehen eine von damals… Du weist, das bin ich

Chor: Ich werde diese heilige Stadt eine… und des Hallelujas von damals ansehen
Ich werde mir diese heilige Stadt ansehen
Sehe diese heilige Stadt an
Sehe diese heilige Stadt eine von damals, eine (diese) Stadt von damals an.

Vorsänger: Ich werde singen und müdes von derzeit… Ihnen nie zu erhalten wissen Sie, dass ich bin

Chor: Ich werde müdes… (hier konnte offentsichtlich etwas nicht rausgehört werden)

das Halleluja von damals singen und nie so erhalten können
singen wie damals
Ich werde singen und dabei nie müde werden
Singe und erhalten nie Lähmendes von damals, Etwas von damals

Etwas von damals
Etwas von damals
Sehe diese heilige Stadt und zwar wie sie damals war.

Vorsänger: Ich werde gehen die Straßen von Ruhm einer von derzeit

Chor: Ich werde durch die damaligen Straßen gehen, die vom Ruhm einer… (was genau fehlt hier) erfüllt sind und des Hallelujas
Ich werde würdigen Straßen gehen
Gehe die Straßen von Ruhm der damaligen Zeit.

Vorsänger: Ich werde schreien meine Mühen über Einen von damals. Sie wissen, dass ich bin

Chor: der Chor antwortet mit etwa dem Gleichen

Inhaltlich geht es hier um die Mühen, die man zu dieser damaligen Zeit hatte.

Vorsänger: Ich werde ein kleines Gespräch mit Jesus haben
Dabei werde ich ihm meine Probleme erklären
Er hört mein Rufen
Und antwortet nach und nach

Ich werde (sie mir) ansehen (3x)
Ja werde ich ansehen (Wiederholung)

Der Vorsänger fasst jetzt nochmal alles zusammen, dass man in die heilige Stadt von damals möchte, dass man das Gespräch mit Jesus sucht, ihm von seinen Problemen erzählt und man weis, dass er einem antworten wird. Höchst warscheinlich sogar Ratschläge gibt, die einen weiterbringen.

Chor:
Ich werde (sie mir) ansehen (4x)
Ich werde gehen (4x)
Ich werde singen (4x)
Ich werde schreien (4x)

Weg, Ruf, singen, schreien (8x)
Ich werde (sie mir) ansehen (4x)
Ja ich werde sie mir ansehen
Sehe das Heilige an
Etwas von damals.

Zum damaligen Jerusalem habe ich mich soweit ich mich entsinnen kann bereits im Hintergrundsposting zu John the revaluter geäußert. Das muss dann nicht nochmals passieren, sondern in der nächsten Zeit verlinkt werden.

Durch Arjan von Gospelblog.de wurde ich aufmerksam noch umfangreicher zu recherchieren und bin hierbei auf eine Website mit Biografie über das Duo Rizen in englischer Sprache gestoßen.

Carman – Hintergründe zum Titel „Jesus is the light“

Häufig hat man diesen Satz schon gehört „Jesus ist das Licht der Welt“. Ich könnte wetten, dass in irgendeiner Form so auch in der Bibel zu finden ist. Und über diese Aussage singt Carman in seinem Titel. Diese Erkenntnis hatten wir schon im letzten Jahr vermittelt, aber wir vermitteln diese gerne ein zweites Mal.

Jesus ist das Licht, ja ja Jesus ist das Licht, er ist das Licht der Welt
Sage es allen Heiligen, sage es allen Sündern, sages einfach jedem Jungen oder Mädchen
Heute nacht erzähle ich Dir das einfach, aber ich meine es ist genau der richtige Moment

Im Johannesevangelium 12:35 ist folgende Aussage darüber zu lesen:

Dann erklärte Jesus ihnen, “ Sie werden das Licht haben, es wird nicht so hell brennen, dafür aber länger. Gehen Sie, während Sie das Licht haben, bevor Schwärzung Sie überholt. Der Mann, der in die Dunkelheit geht, weiß nicht, wohin er geht.

In Johannes 1:7 ist hierzu noch folgendes zu finden:
Aber, wenn wir in das Licht gehen, während er sich im Licht befindet, sind wir miteinander befreundet und das Blut von Jesus, sein Sohn, reinigt uns von aller Sünde.

Donnie McClurkin – Hintergründe zum Titel „Jesus Medley“

Bereits im letzten Jahr wurde dieser Titel gesungen, diesmal kommt er erneut im Konzert vor. Die Rede ist vom Titel „Jesus Medley“ von Donnie McClurkin. Kurz zusammengefasst ist es ein Dankeslied an Jesus, denn er ist für einen da.

Ich liebe Jesus, denn er ist mein Retter
Wenn der Sturm auffrischt, ist er mein Schutz
Wohin er mich dabei führen wird, ich werde ihm dabei folgen
Ich liebe Jesus, denn er liebt mich.

Ich liebe den Herren und das mit so einer Überzeugung, die ich nie mehr zurücknehmen würde.
Da er einfach so gut zu mir ist.

Preise (im Sinne von Segnen) den wundervollen Namen von Jesus
Dafür kenne ich auch keinen anderen (passenden) Namen
Im Namen von Jesus steckt die Kraft
Dafür kenne ich einfach keinen anderen Namen

Kein anderer Name unter dem Himmel, der uns beschützt
Und wieder heisst es Jeus, Jesus
Ein anderer Name fällt mir hier einfach nicht ein
Und ja ich hab es erhalten, das wenige Leben

Derjenige, der dieses Lied komponiert hat muss offensichtlich ein extremes Erlebnis gehabt haben, das er sich nicht erklären konnte. Vielleicht ein Krebskranker, den die Ärzte schon abgeschrieben haben und der plötzlich doch weiterleben darf. Das kann auch ein Dialysepatient sein, bei dem man sich nie verstellen konnte, dass er mal eine Spenderniere erhalten würde und plötzlich ist diese gekommen, transplantiert worden und der Patient kann wieder neu leben und das mit einem Elan als ob er nie ein Nierenproblem gehabt hätte. Er sagt sich soetwas kann nur von Jesus kommen, er hatte mich in den schweren Stunden begleitet und vorallem einem die Zuversicht gegeben, dass durchaus Dinge erreicht werden können, an die man nie geglabt hat.

Stromfresser Suchmaschine – „Gospel für eine gerechtere Welt“ mit Energietipp

Wenn man gerne etwas wissen möchte, ist es Normalität geworden, ins Internet zu gehen, Google, Bing oder Co zu starten, um nach dem Gesuchten zu recherchieren. Und schon wird man mit einer Vielzahl von Ergebnissen überhäuft. Aber mit Sicherheit haben sich nur wenige Gedanken darüber gemacht, wie es eigentlich zu diesen Ergebnisse kommt. Um diese Vielzahl an Ergebnissen liefern zu können, hält Google eine riesige Datenbank vor, die auf mehrere so genannte Datacenter verteilt ist und natürlich auch permanent ab geglichen wird. Datacenter sind Rechenzentren, in den sich sehr große Serverfarmen befinden. In diesen Servern drehen sich rund um die Uhr mehrere Festplatten, die sich untereinander abgleichen, um ein hohes Maß an Ausfallsicherheit zu gewährleisten. Da diese Server viel Wärme produzieren, müssen diese aufwendig gekühlt werden. Soweit ich informiert bin, unterhält Google alleine in Deutschland 10 Datacenter, und alle benötigen viel Strom, um arbeiten zu können. In aller Regel kommt Strom aus Kohle- und Atomkraftwerken, da dieser relativ preiswert zu beziehen ist. Wie viel aber hierbei an CO2 produziert wird und was man mit verbrauchten Brennstäben macht, darüber wird sich wenig Gedanken gemacht. Aber nein: manche machen sich gerade Gedanken darüber. Es gibt in Deutschland ein Rechenzentrum, das damit wirbt, das grünste Rechenzentrum zu sein. Es kühlt beispielsweise ihre Server mittels Grundwasser über Wärmetauscher.

Auch hat man beim Bau eines neuen Institutsgebäudes hat die Universität des Saarlandes bewusst auf Erdkühlung gesetzt. Durch einen riesigen Schacht wird hierbei unterirdisch die Luft zum Gebäude geführt und entsprechend auf eine konstante Temperatur gebracht. Der Vorteil dabei ist, auf aufwendige Kühltechnik konnte verzichtet werden. Die Erdkühlung wird in Saarbrücken vor allem für die Hörsaalkühlung des Institutsgebäudes verwendet. Ob sie schon für Serverkühlung ausreicht ist mir nicht bekannt.

Dass es Festplatten gibt, die als Öko gekennzeichnet sind, liegt vor allem daran, dass sie aufgrund einer geringeren Drehzahl weniger Energie verbrauchen.

Von Strato habe ich gehört, dass sie ihre Server jetzt auf Solid State Disk umgestellt haben. Bei einem solchen Speichermedium werden die Daten elektrostatisch in kleinen Chips gespeichert. Es gibt also keine beweglichen Teile mehr, wie es bei herkömmlichen Festplatten der Fall ist. Der Vorteil gegenüber Festplatten und auch energiesparenden Festplatten ist, dass die Zugriffszeiten geringer sind und ein höherer Datendurchsatz erzielt wird. Dadurch, dass nicht mehr eine runde Scheibe in Bewegung gesetzt werden muss und sich Leseköpfe bewegen, wird wieder Energie eingespart. Solid State Disks sind jedoch für den Privatbereich noch verhältnismäßig teuer. Sie sind allerdings die Zukunft, da sie stromsparender und die Zugriffszeiten auch wesentlich schneller sind.

Die Betreiber der Suchmaschine Ecosia haben sich gesagt, dass sie bewusst etwas gegen den Klimawandel unternehmen möchten und den Umweltaspekt mit in ihrer Suchmaschine berücksichtigen wollen. Dass Google pro Websuche 0,2 Gramm CO2 produziert, muss nicht sein. Mit Google konnte sich dieser Suchmaschinenbetreiber nicht zusammentun, da Google gewinnorientiert ist. Ecosia greift bei den Suchanfragen auf die Dienste Bing und Yahoo zu, die gesponserte Links bereitstellen. Natürlich nutzen Bing und Yahoo ebenso wie Google keinen Ökostrom. Allerdings wird Ecosia von den beiden Suchmaschinenbetreibern gesponsert. Ecosia selbst arbeitet mit Ökostrom. 80 % der Einnahmen spendet Ecosia an ein Regenwaldprojekt des WWF.

Bishop Larry D. Trotter – Hintergründe zum Titel „It’s only a test“

Schon vor ein paar Jahren hatten wir einen Titel von Larry D. Trotter zum Jahreskonzert einstudiert und uns auf der Sommerfreizeit einen abgequält das mp3 wegen dem Text durchzuhören. Es gab zu dem Titel schlicht keine Lyrik im Internet, die es einem leichter gemacht hätte.

Bei dem Video ist es ganz angenehm, es liefert die Lyrik gleich mit.

Es ist nur ein Test, den Du durchmachst,
er wird wird bald real werden.
Beware Deinen Glauben; gebe nicht auf, da es nur ein Test ist.

Vers 1:
Es ist nur ein Test, den Du durchmachst, er wird nicht ewig dauern. Die Versuche sind nur dazu da, um Dich stark zu machen, ohne dass Du auch nur ein bisschen dabei im Regen stehst. Im Moment werden sie nicht weiter ausgeweitet. Sei stark, bewahre Deinen Glauben, gebe nicht auf und verwirkliche es. Verstehe, dass es nur ein Test ist, den Du durchmachst.

Chor

Vers 2:
Es ist nur ein Test, den Du durchmachst, er dauert nicht ewig. Die Versuche sind nur dazu da, um Dich stark zu machen, ohne dass Du auch nur ein bisschen dabei im Regen stehst. Im Moment werden sie nicht weiter ausgeweitet. Halt durch, bewahre Deinen Glauben, gebe nicht auf und denk drann, es ist nur ein Test, den Du durchmachst.

Chor

Vamp 1:
Sopran:
Bewahre Deinen Glauben, gebe nicht auf,
Es ist nur ein Test, es ist nur ein Test.

Alte:
Egal was Du durchmachst, gebe nicht auf, es ist nur ein Test, es ist nur ein Test.

Tenor:
Halte an, sei stark,
Es ist nur ein Test, es ist nur ein Test.

Vamp 2 (alle):
Halte an, sei stark.
Es ist nur ein Test, es ist nur ein Test.

Vamp 3:
Es ist nur ein Test.

Ende:
Es ist nur ein Test.

Vielleicht kurz zu den Stimmen. Im amerikanischen Gospel ist eine Bass-Stimme unüblich. Es gibt lediglich Sopran, Alt und die Männerstimmen. Von daher also nur eine Tenorstimme. Mag sein, dass sich einige nämlich gewundert haben. Ein vierstimmiges Singen ist eher mitteleuropäisch.

Den Inhalt dieses Titels kann man so verstehen, dass Gott feststellen möchte wie stark man an ihn glaubt. Dafür gibt es aber keine Benotung und Gott sagt auch keine, dass er die Voraussetzung nicht erfüllt, um von ihm weiter unterstützt zu werden. Ganz im Gegenteil er schaut wie weit man im Leben selbst zurecht kommt und was man von ihm an Unterstützung benötigt. Der Gläubige soll hierbei ermuntert werden den Test durchzumachen, auch wenn er meint, dass er ihn vielleicht überfordert, er nicht all die gestellten Aufgaben bewältigen kann. Aber es ist kein Einstellungstest sondern eine einfache Prüfung, die Ansatzpunkte zur Förderung geben soll. Der Test selbst ist zeitlich begrenzt und es ist nicht vorgesehen diesen ständig zu wiederholen. Im Titel kommt auch nicht vor, dass dieser Test unbedingt von Gott gestellt sein muss. Es kann sogar ein Test sein, den man sich selbst stellt. Vielleicht eine Selbsterfahrung, um zu sehen wie stark man im Glauben ist. Und gerade diese Selbsterfahrung wollten viele Priester in der Zeit um Jesus machen. Sie sind in die Wüste gegangen, um ärmliche und fast existenzbedrohende Verhältnisse zu haben. Vor allem die Einsamkeit und auch, dass sie von anderen Dingen nicht abgelenkt werden. Dort in der Wüste prüften sie sich selbst, ob sie schwach werden oder ob sie in der Lage sind durchzuhalten und daran zu glauben das sie vom Tod verschont werden und neue Kraft für ihr weiteres Leben erhalten.

Shirley Caesar – Hintergründe zum Titel „Tear your kingdom down“

Ein schöner Titel, den sich gut als Accapellasong eignet.

Die Botschaft ist ähnlich dem „Shake the devil off“ von Dorothy Norwood.
Satan, wir werden Dein Reich abreißen. Dieses wird sogar zwei mal geäußert.
Du hast Dein Reich inzwischen über das ganze Land hinweg ausgeweitet.
Satan, darum werden wir Dein Reich jetzt abreißen.

Man könnte sich jetzt fast an die Aktion „Gospel für eine gerechtere Welt“ erinnert fühlen, bei der unter anderem auch an die Ungerechtigkeit in der Welt erinnert werden soll. Satan ist bei den Christen als Teufel bekannt. Ein Wesen, dass das Böse verkörpert. Im Lied wird zum Ausdruck gebracht, dass man das Gute bevorzugt und nicht möchte, dass sich das ganze Leid weiter ausbreitet. In der Bibel kommen immer wieder Szenen vor in denen Unheil über die Welt gebracht wurde. Sei es mit der Salzsäule zu der man erstarrt. Auch in der heutigen Zeit erleben Länder schwere Dürrekatastrophen. Man denke an den Hurrikan Kathrina wo sich die Leute in New Orleans fragen könnten, warum musste der Hurrikan über die Stadt einfallen. Das starke Erdbeeben auf Haiti zu dem Kirk Franklin den „Lovesong for Haiti“ komponiert hatte. Oder man denke an die Talliban in Pakistan und Afghanistan, die für unser Verständnis die Einheimischen nicht gerade zu einem friedvollen Leben bringen sondern wo diese sich eher unterdrückt fühlen.

Als Bürger eines Landes möchte man keine Unterdrückung und nichts böses mehr haben. Man möchte friedvoll miteinander leben. Man möchte vielleicht auch, dass die Politik einen besser versteht und nicht ihre Vorhaben mit Knüppeln durchsetzt wie viele Demonstranten es Stephan Mappus beim Bauprojekt Stuttgart 21 vorgeworfen haben. Man denke an die Zeit von Sadam Hussein, der als Diktator das Land nach seinen Vorstellungen formen wollte und sogar einen Gasangriff gegen Kurden durchführe, weil der diese Menschen als Störfaktor betrachtete. Vielleicht kann man die Sache mit dem Teufel ganz gut mit Sadam vergleichen, der durch den Krieg in Irak schlussendlich gestellt, verurteilt und erhängt worden ist. Auch hier könnte man argumentieren „Sadam wir bringen Dein Ideologiegebilde und all das Böse was Du dem Irak angetan hast zum Einsturz. Du hast durch den Strick zu sterben“.

Joe Pace – Hintergründe zum Titel „God’s got it (got it all in control)“

Hier weis ich nicht genau, ob dies ein Titel ist wo Gott zu einem spricht. Eher meine ich, dass hier ein inzwischen Gläubiger eine Erfahrung
mit Gott gemacht hat. Das kann sogar einer der vielen Efangelisten sein, die häufig in die Wüste gezogen sind, um Gott noch mehr zu erfahren.
Es kann auch jemand sein, der mal eine depressive Phase im Leben hatte und plötzlich feststellte, da hat jemand zu einem gesprochen und ihn aus dieser misslichen Situation rausgeholt und ihn einen Lebensabschnitt gegeben wo er plötzlich Spaß und Freude am Leben fand.

zweifelnde Frau

Wenn Du glaubst, dann kannst Du es nicht gerade sehen
Dein Weg wie Du es von Gott erhälst, Gott erhält es
Egal wie dunkel es an dem Tag ist an dem Du es von Gott erhälst
Und er (Gott) findet hier einen Weg
Warte einfach auf ihn, vertraue und zweifele nie
Ich weiß, dass er sicher, es Dir bringen wird.
Sonne bricht durch
Im Chor wird nun gesungen:
Gottes erhält es, Gott erhält es.
Gott schafft es alles unter Kontrolle zu halten.

depressive Geschäftsfrau
Gott wird es erhalten, ja (ganz bestimmt), Gott erhält es
Gerade wenn Du zweifelst, vielleicht sogar an Dir selbst zweifelst, weil Gott durchschaut dich oder vielleicht
Gott versteht dich Gott wird es erhalten, ja (ganz bestimmt), Gott erhält es
Es gibt nichts, das mein Gott nicht tun kann
Ja ja ja

Warte einfach auf ihn, vertraue und zweifele nie
Ich weiß, dass er sicher, Dich sicher da heraus holt
Geschäftsmeeting
Vamp
Mein Gott erhält es, Gott hält es unter Kontrolle
Mein Gott erhält dich, Gott hält dich unter Kontrolle

Meiner Meinung ist hier ein yes, das mir in der Lyrik vorgeschlagen würde unpassend. Ein Yeah an entsprechender Stelle ist viel passender.
Man ist einfach überzeugt, dass Gott es erhalten wird und freut sich einfach wahnsinnig darauf, dass man durch Gott an Möglichkeiten kommt oder es Gott einem erst ermöglich gewisse Dinge umzusetzen. Der Weg, den Du dabei wählst um es von Gott zu erhalten ist dabei vollkommen egal. Natürlich kann jeden Sonntag zum Gottesdienst in die Kirche gegangen gewerden, 1000 Gebete gesprochen werden, vielleicht an Erntedank sogar Früchte ihm geopfert werden, aber das wird gar nicht von Dir verlangt. Es reicht Gott, wenn Du weisst dass er für Dich da ist und an ihn glaubst. Wenn Du ein Problem hast, dann ist es vielleicht nicht unmittelbar so, dass Dir die Lösung schon auf einem Tablett serviert wird, es wird sich auch nicht unbedingt der Himmel auftun, die Sonne scheinen und dir praktisch signalisieren „Jetzt hast Du kein Problem mehr“.
Aber man spürt es einfach, dass man plötzlich auf einen neuen Denkansatz kommt, man sich plötzlich sagt „wie blöd war ich eigentlich, dass ich darauf nicht gleich gekommen bin“. Und man soll vorallem nicht an Gott zweifeln nach dem Motto, dass dieser alte Sack es doch nie für einen gedingst bekommen. Also einfach abwarten – es wird alles gut. Auch wenn in Dir ein Chaos herrscht, Gott wird Deine Gedanken sortieren und Dich auf dem richtigen Weg halten.