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Karl Gehweiler – Hintergründe zum Titel ‘Swing low to the saints”

Wednesday, March 30th, 2011

Bei diesem Titel handelt es sich genau genommen um eine Neuformung des Spirituals “Swing low sweet chariot” aber zugleich ein Stück weit auch ein Medley mit dem Titel “When the saints go marching in”. Die Version “Swing low sweet chariot” der Caravans ist bereits eine interpretierte Version dieses Titels.

Der Song wurde um 1862 von Wallis Willis auf altem indianischen Gebiet geschrieben. Er wurde von dem “roten Fluss”, der für Missisippi steht inspiriert und bezeichnete diesen in seinem Song als Jordan. Das im Song von dem Chariot die Rede ist liegt daran, dass sich Wallis vom Propheten Eliah angesprochen fühlte, der von einem Engel in den Himmel gehoben wurde. Der Titel trägt versteckte Botschaften und Stammt aus der Zeit Songs der Underground Railroad.

Komm herab, süßer Engel
Komme (bitte) und trage mich heim
Ein Band an Engeln kam hinter mir her, um mich heim
zu tragen.

Bei der zweiten Strophe “Some times I’m up, Some times I’m down” werde zumindest ich schnell an diesen Song hier erinnert. Sein Titel “I know god cares for me”.

Weiter geht es beim Swing low allerdings damit, dass sich seine Seele himlisch gebunden fühlt.
Bei dem zweiten Song, O when the saints go marching in

Beim Inhalt von den Kompositionen von dem Titel, nach Wiki gibt es da nämlich 2 so geht es immer um Hoffnung, Glaube und Audruck und das im Bezug auf den Tag des jüngsten Gerichts zu denen Auserwählte gehören, die in den Himmel einziehen dürfen. Und genau genommen schließt sich hier der Kreis, denn in beiden Songs geht es letztendlich darum, dass man gerne im Himmel aufgenommen werden möchte. Bei dem Refrain mit der Zeile “Oh, when the saints go marching in, Lord, how I want to be in that number, when the saints go marching in”, dass hier Einfluss durch den Bischoff Ambrosius, der im 4. Jahrhundert gelebt hatte genommen wurde, denn bei ihm kommt eine Verszeile “Aeterna fac cum sanctis tuis in gloria numerari” vor.

Joe Cocker – Hintergründe zum Titel “Take me Home”

Thursday, September 23rd, 2010

Auch beim Freiburg Gospel Choir ist ein ausgeprägtes Saxophonsolo in dem Titel enthalten. Vielleicht ist das sogar ein Grund warum der Saxophonist einmal äußerte, dass er einen Titel von Dorinda Clark Cole nicht spielen wolle sondern “Take me home” als Konzerttitel haben wolle.

Es geht darum, dass man dasteht vielleicht sogar gut sichtbar und voreinem ein Fluss liegt. Ein Fluss bei dem man das andere Ufer nicht erlangt. In der Bibel wird damit der Jordan gemeint sein. Jordan Man kann sich allerdings auch in die Zeit versetzen in der dieser Song entstanden sein könnte oder an die dieser Gospel anlehnt. Man stelle sich Sklaven vor, die auf einer Plantage am Missisippi arbeiten. Sie stehen am Ufer des Flusses und stellen fest “mensch der Fluss ist ja so breit, wir werden nie auf die andere Seite kommen”. Und siehe da plötzlich gibt es da eine Brücke, eine Brücke die einen das Wasser überqueren lässt. Im Alten Testament kann man sich jetzt an die Stelle im Mosebuch erinnert fühlen wo von der Teilung des Roten Meeres die Rede ist. Gut über das Rote Meer wird es nie eine Brücke geben, das ist einfach eine zu große Distanz zu überbrücken und von den Kosten her zu teuer. Teilung Rote Meer In der Bibel schaffen es die Israeliten trockenen Fußes durch das Meer laufen zu können. Versetzt in die Sklavenzeit kann es tatsächlich sein, dass plötzlich einer von denen eine Brücke über den Missisippi gefunden hat oder auch die entsprechende Vernetzung der Sklaven, die einem Überquerungsmöglichkeiten für den Missisippi bot. Jedenfalls war das für den Sklaven so gigantisch schön solch eine Brücke zu sehen. Er beschreibt dieses Erlebnis, dass die Brücke wie ein Regenbogen gewirkt hatte, also was extrem schönes. Gleichzeitig erinnert er sich an die Sache mit dem “verlorenen Sohn”. verlorener Sohn Die Geschichte vom “verlorenen Sohn” wird Gott benutzt haben, um zu zeigen, dass man sich durchaus auch mal abwenden kann, dass Gott aber immer da ist, wenn man doch mal wieder zu ihm zurückkehren möchte. Und genauso ist es in dem Song, es wird genau auf diese Möglichkeit gewartet, denn man ist fest im Glauben, dass diese Brücke entstehen wird und man wie der verlorene Sohn vom Herrn zurückgeholt wird oder einem jedenfalls die Möglichkeit geboten wird von sich aus wieder zum Herrn zu finden. Und der Suchende sagt sich, wenn Gott mich liebt, dann wird er mir auch den Weg ebnen zu ihm zu gelangen. Man kann es auch so sehen, dass es ein Sklave war, der permanent ausgepeitsch wurde und sich sagt, ich bin gerne bereit zu sterben. Denn wenn ich gestorben bin, dann bin ich dem Herrn nahe und kann mir sicher sein, dass es keinen bösen Plantagenbesitzer geben wird, der mir noch was antun kann.