Norman Hutchins – Hintergründe zum Titel I really love you

Auch diesen Titel habe ich zufällig beim Stöbern in Youtube gefunden. Von der Melodie erinnert er irgendwie an so seichten amerikanischen Weihnachtssong.

Ich liebe Dich wirklich
Ich liebe Dich wirklich
weil Du mich zuerst liebtest
Ich liebe Dich wirklich, ja ich tue es

Wie kannst Du mich lieben?
Alle Sachen kennend, habe ich es getan
Und dann zeigtest Du Dich mir
Als Du Ihnen Deinen einzigsten Sohn gabst
Ich liebe Dich wirklich
Ich liebe Dich wirklich, ja ich tue es

[Bridge:]
Du bist die Luft zu atmen
Du bist das Lied, das ich singe
Niemand kann vergleichen
Zur ganzer Freude holst Du, Du holst

[Vamp:]
Oh ja ich liebe dich
Mit meinem ganzem Herzen
Oh ja ich liebe dich
Mit meiner ganzer Seele
Weil Sie mich zuerst liebten
Ich liebe Sie wirklich, ja ich tue

Als ich die Lyrik durchgelesen hatte habe ich eigentlich nur 2 Worte entdeckt. Das eine war die Liebe und das andere Gottes Sohn. Ich habe ein bisschen weitergegooled und bin in einem Predigtext auf das Johannesevangelium gestoßen

den ich in diesem Predigttext von Robert Nowak gefunden hatte. Die Liebe versteht der Geistliche hier so, dass es aus „geben“ besteht. Er spricht allerdings hier noch von mehr, nämlich vom aufgeben. Aber schnell wird hier an das gedacht, dass man sich fremdsteuern lässt. Gerade das Fremdsteuern wird Gott hier sicherlich nicht gemeint haben. Vielmehr ist wohl gemeint, dass man für den anderen auch Zeit haben soll und die Zeit auch nutzen sollte, um sich dem anderen zuzuwenden.

Nowak benutzt ein Beispiel für das Geben, das Gott jedem Geschöpf, also Menschen, Tieren und Pflanzen ein Leben auf Erden gegeben hat. Als ein weiteres Beispiel wird die Heimführung der Israeliten aus der Gefangenschaft in Ägypten angeführt. Begründet wird dies, dass offensichtlich Gott nicht länger zusehen wollte wie das Volk der Israeliten unter den Ägyptern zu leiden hatten und sich die Liebe auch in Erbarmen zeigte.

Ein Theologe hat seine Arbeit mal beschrieben, das Theologie überwiegend Übersetzungsarbeit und man die geistlichen Schriften. So betrachtet kann ich es nicht ganz nachvollziehen, dass Robert Nowak in seiner Predigt es erstaunlich und unbegreiflich findet, dass Gott seinen einzigen Sohn für die Menschheit gab. Jesus war was die Mitmenschen anbelangt einer von Ihnen und in meinen Augen eine Art Übersetzer, der in der Lage war die Sprache Gottes für die Menschheit zu übersetzen.

Gegen Ende des Jahres 2011 taten sich viele Menschen zusammen, da sie sich mit dem Slogan „Weihnachten wird unter dem Baum entschieden“, den die Marketingmenschen eines großen deutschen Elektronikhandels in die Welt setzten entgegenzuwirken. Sie setzten dagegen „Weihnachten wird in der Krippe entschieden“. Allerdings ist in der Weihnachtsgesichte auch immer die Rede, dass Maria und Josef einen Stall aufsuchten und schlussendlich das Jesuskind in einer Krippe zur Welt kommt, weil sie in dieser Nacht nicht in einer Herberge unterkommen konnten. Bei Jesus wird ja immer vom Messias und Gottes Sohn geredet. Folglich wurde für mich das Weihnachtsereignis im Himmel entschieden, sonst hätte es ja gar kein Jesuskind gegeben.

Dass Derjenige, der in dem Gospel zu Wort kommt und ausspricht, dass er Gott von ganzem Herzen liebt und auch seine Seele an Gott vermacht stützt sich vielleicht sogar auf folgende Textstelle aus dem Alten Testament

Der Herr gibt ein weises und verständiges Herz, er gibt, was das Herz begehrt, er gibt dem Volke Macht und Kraft, er gibt allem Fleisch Speise, er gibt den Müden Kraft, einen neuen Geist gibt er


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